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26.11.2021 | 05:08

MAS Gold, K+S, Klöckner Co – Für Sachwertefans!

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Bildquelle: pixabay.com

Die Inflation hat bestimmt noch nicht ihren Höhepunkt erreicht. Das Szenario einer nur kurzen Phase von größeren Kaufkraftverlusten - so die Position der Notenbanken - muss ohnehin bezweifelt werden. Deshalb sollten vorausschauende Anleger in Sachwerte wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe investieren. Wer an den Auf- oder Ausbau eines Rohstoff-Portfolios denkt, sollte sich die nachfolgenden Aktien genauer anschauen. Wer macht das Rennen?

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: MAS Gold Corp. | CA57457A1057 , K+S AG NA O.N. | DE000KSAG888 , KLOECKNER + CO SE NA O.N. | DE000KC01000

Inhaltsverzeichnis:


    MAS Gold – Analysten sehen Kursverdopplungspotenzial!

    Jüngst kamen die Experten von Couloir Capital Ltd. in ihrer Erstanalyse der Gesellschaft zu einer sehr positiven Einschätzung. Die Analysten stufen die Aktie als „Kauf“ mit einem Kursziel von 0,22 CAD ein. Damit besitzen die Anteilsscheine Verdopplungspotenzial. MAS Gold konzentriert sich auf die Goldexploration in Saskatchewan. Dabei stehen das Gold-Joint-Venture La Ronge South und die Exploration der Grundstücke Greywacke, Preview Lake und North Lake im Fokus. Das Unternehmen besitzt auch Beteiligungen an Henry Lake und Little Deer Lake.

    Der La-Ronge-Gold-Gürtel weist eine ähnliche Geologie wie reiche Gold-Abbaugebiete in Westafrika auf. MAS Gold verfolgt ein Nabe-Speiche-Modell. Das heißt sämtliche kleineren Projekte sollen an eine zentrale Verarbeitungsanlage angeschlossen werden. Damit sinkt der Kapitalaufwand gemessen am einzelnen Projekt deutlich. Parallel zur Exploration der bestehenden Vorkommen planen die Kanadier auch Zukäufe von Liegenschaften in der Region.

    Das Grundstück Preview Lake umfasst eine Fläche von 10.041 Hektar. Die Goldlagerstätte North Lake befindet sich etwa fünf Kilometer nördlich des Point Prospect und etwa 24 Kilometer südlich der stillgelegten Mine Roy Lloyd von Golden Band. Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, bald eine Ressourcenschätzung von 1 Mio. Unzen Gold ausweisen. Derzeit ist MAS Gold mit lediglich 15 Mio. CAD bewertet. Projektfortschritte und steigende Edelmetallpreise sollten den Anteilsscheinen mittelfristig Rückenwind verleihen.

    K+S – starke Zahlen und positiver Ausblick, Abschreibungen beschäftigen immer noch Bafin

    Operativ läuft es beim Düngemittelproduzenten in den letzten Monaten richtig gut. K+S profitiert von steigenden Preisen bei Agrarrohstoffen. Zudem konnte durch den Verkauf des amerikanischen Salzgeschäfts im Mai 2021 eine deutliche Entschuldung sowie eine Stärkung der Bilanz erreicht werden. Unter dem Strich verdiente K+S im dritten Quartal im fortgeführten Geschäft knapp 1,3 Mrd. EUR, nach einem Verlust von fast 1,8 Mrd. EUR.

    Für das laufende Geschäftsjahr stellen die Kasseler einen operativen Gewinn in Höhe von rund 630 Mio. in Aussicht. Ein zuvor erwarteter Beitrag von 200 Mio. EUR aus der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Reks durch K+S und die Remondis-Tochter Remex, ist in der Guidance nun nicht mehr enthalten, da sich die Prüfung der Transaktion durch die Kartellwächter zu lange hinziehe. Da der Konzern auch 2022 von guten Perspektiven für den Agrarmarkt ausgeht, stellte CEO Lohr für den Düngemittelproduzenten ein operatives Ergebnis von rund 1 Mrd. EUR im nächsten Geschäftsjahr in Aussicht.

    Aber Störfeuer gab es zuletzt wieder von der Bafin. Diese prüft immer noch eine Milliardenabschreibung im Jahr 2020. Die Prüfung des Falls durch die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) dauert immer noch an. Es besteht nach wie vor der Verdacht, dass K+S Vermögenswerte zu hoch angesetzt hatte. Die Abschreibung war notwendig geworden, weil die Kasseler zuvor zu optimistisch in Bezug auf die Kalipreise waren. Anleger sollten nach vorne schauen und Kursrücksetzer als Chance sehen.

    KlöcknerCo – Hohe Dividende geplant: 9 bis 11%!

    Laut des Branchenverbands Wirtschaftsvereinigung Stahl hat die Rohstahlproduktion in Deutschland im Oktober 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7% auf rund 3,7 Mio. t zugelegt. Von Januar bis Oktober 2021 stieg die Rohstahlerzeugung sogar um rund 15%. Damit setzt sich die Erholung fort, nachdem die Stahlproduktion in Deutschland im Corona-Jahr 2020 auf die geringste Menge seit 2009 gesunken war.

    Hohe Preise haben dem Konzern zu einem Gewinnsprung im dritten Quartal verholfen. Das bereinigte EBITDA legte auf 277 Mio. EUR nach 40 Mio. EUR im schwachen Vorjahresquartal zu. Ende September wurde bereits die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Am Unternehmenserfolg sollen Aktionäre nun deutlich profitieren. Die Gesellschaft kündigte eine Dividende zwischen 0,90 und 1,10 EUR an und hatte damit die Markterwartungen um etwa die Hälfte übertroffen. Damit winkt eine Dividendenrendite von rund 9 bis 11%! In den letzten beiden Jahren mussten die Anteilseigner komplett auf eine Ausschüttung verzichten. Für 2017 und 2018 wurden jeweils 0,30 EUR je Aktie ausgereicht.

    Mit den vorgestellten Aktien lässt sich die Inflation beherrschen. Bei KlöcknerCo winkt zudem eine Dividendenrendite von bis zu fast 11%! K+S profitiert vom Preisboom bei Agrarrohstoffen. Wer auf einen steigenden Goldpreis setzen möchte, für den ist MAS Gold interessant. Explorationsgesellschaften entwickeln sich in Phasen steigender Edelmetallpreise in der Regel besser als der Basiswert.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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