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08.09.2026 | 05:00

Renditepotenzial bei Vonovia, Siemens Energy und Desert Gold! Welche Aktie jetzt das Depot bereichert!

  • Gold
  • Energie
  • Immobilien
Bildquelle: Pixabay

Herzlich willkommen zu einem spannenden Blick auf Vonovia, Siemens Energy und Desert Gold. 3 Werte in 3 unterschiedlichen Welten, bzw. Branchen, die aber jede für sich interessant ist. Während am deutschen Immobilienmarkt bei Vonovia die Zinslast drückt, werden in der Energietechnik bei Siemens Energy Rekordaufträge gefeiert. Abseits dieser beiden Märkte bahnt sich in Afrika eine faszinierende Geschichte an, die für mutige Investoren sehr viel Spannung verspricht. Die Rede ist von Desert Gold, einem Player im westafrikanischen Goldsektor, der kurz vor einem entscheidenden Meilenstein steht. Hier sehen die Analysten von GBC ein Vervielfachungspotenzial, bezogen auf den aktuellen Kurs. In diesem Bericht beleuchten wir die jüngsten Entwicklungen dieser 3 Unternehmen. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, warum bei welchem oder welchen dieser Werte ein rasanter Ausbruch unmittelbar bevorstehen könnte.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084 | TSXV: DAU , OTCQB: DAUGF , VONOVIA SE NA O.N. | DE000A1ML7J1 , SIEMENS ENERGY AG NA O.N. | DE000ENER6Y0

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Aktien-Cloud

    Vonovia: Gegenwind

    Den Auftakt macht der Immobilienriese Vonovia, der sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld behaupten muss. Das Unternehmen veröffentlichte kürzlich seine Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026, die eine erstaunliche operative Widerstandsfähigkeit offenbarten. Das Vermietungsgeschäft florierte weiterhin, was das bereinigte operative Ergebnis um 2,4 % auf beachtliche 1,46 Milliarden EUR ansteigen ließ. Dennoch trübte ein massiver Einbruch beim operativen freien Cashflow die Stimmung. Dieser fiel um mehr als 45,4 % auf 607,5 Millionen EUR zurück. Diese Entwicklung ist in erster Linie auf gestiegene Finanzierungskosten zurückzuführen. Die Belastungen drückten die Aktie in den vergangenen Tagen auf ein Dreijahrestief bei unter 19 EUR. Inzwischen konnte sich das Papier zwar wieder etwas erholen und notiert leicht über der Marke von 19 EUR. Die Mehrheit der Analysten bleibt trotz der Turbulenzen optimistisch und sieht das durchschnittliche Kursziel weiterhin bei über 30 EUR. Hier sollten Investoren aber auch den Blick auf die Renditen bei den deutschen Staatsanleihen werfen. Diese schossen zuletzt auf ein neues Mehrjahreshoch. Und wie wir wissen, sind steigende Zinsen eher Gift für Immobilienkonzerne, da die (Re-)Finanzierung dann deutlich teurer zu werden droht. Vorerst könnte man aufgrund des Marktumfelds und auch der aktuellen Diskussionen in Berlin, dass Immobilien verstaatlicht werden könnten, Aktien, wie die von Vonovia meiden. Erst bei Kursen über 22,50 EUR entspannt und bessert sich die charttechnische Situation wieder.

    Siemens Energy: Rekordzahlen und dennoch unter Druck

    Ein ähnliches Bild der Kontraste zeigt sich bei Siemens Energy. Der Konzern hat im abgelaufenen Quartal des Geschäftsjahres 2026 fundamentale Fortschritte erzielt, die an der Börse jedoch nicht durchgehend honoriert wurden. Das Unternehmen konnte einen starken Auftragseingang von 17,9 Milliarden EUR verbuchen. Dies markiert einen Rekordwert und treibt das gesamte Auftragsbuch auf beeindruckende 162 Milliarden EUR! Gleichzeitig stieg der Umsatz um fortschrittliche 18,5 % auf 11,4 Milliarden EUR an. Besonders erfreulich war jedoch die Rückkehr der defizitären Windkrafttochter Gamesa in die Gewinnzone. Erstmals seit dem Jahr 2022 schrieb diese Sparte wieder schwarze Zahlen und stützte damit dann auch die Jahresprognose des Konzerns.

    Trotz dieser exzellenten Entwicklung geriet die Aktie zuletzt aber weiter unter Druck. Nach einem ausgiebigen Anstieg nutzten viele Anleger die starken Zahlen für Gewinnmitnahmen. Dennoch bleibt das Unternehmen hervorragend positioniert, um von der globalen Energiewende zu profitieren.
    Charttechnisch ist es jetzt wichtig, dass die Aktie wieder in die Spur findet, um den langfristigen Aufwärtstrend nicht zu verlassen. Dazu muss sie wieder in Richtung 170 EUR klettern. Bleibt dieser Anstieg allerdings aus und fällt sie unter die Unterstützungszone bei 135 – 140 EUR, dann könnte es eng werden und der Aufwärtstrend wäre gebrochen. Ein weiterer Absturz in die Region um 100 – 110 EUR wäre dann wahrscheinlich. Dieses Szenario ist zwar angesichts des hohen Auftragsbestands und des guten Ergebnisses zuletzt schwer vorstellbar, aber unmöglich ist an der Börse nichts.

    Der Sprung nach Westafrika

    Während Vonovia und Siemens Energy tagtäglich mit der Zinspolitik und der Marktstimmung in Europa kämpfen, entfaltet sich auf dem afrikanischen Kontinent eine möglicherweise explosivere Dynamik und damit auch Chance. Hier treibt Desert Gold seine ambitionierten Pläne unermüdlich und Stück für Stück voran.

    Kurz vor dem Durchbruch?

    Desert Gold steht an der Schwelle zu einer möglicherweise riesigen Neubewertung. Ende April 2026 gab das Unternehmen den Start eines umfangreichen Bohrprogramms über 4.250 Meter auf seinem SMSZ-Projekt in Mali bekannt. Das Programm konzentriert sich auf 5 Ziele, darunter Koussili und Gourbassi West North. Ziel des Managements ist es, bekannte Mineralisierungszonen zu erweitern und neue strukturelle Erweiterungen in der Tiefe zu testen.
    Ein großes News-Highlight folgte Anfang Mai. Desert Gold verkündete Fortschritte bei der Errichtung der Gravitationsanlage am Standort Barani East. Das Gelände wurde weitreichend vorbereitet, Fundamente wurden ausgehoben und erfolgreiche Wasserbohrungen konnten durchgeführt werden. Die Produktionsausrüstung befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Seeweg aus China und die Inbetriebnahme soll wohl in Kürze erfolgen. Dieser Übergang zum aktiven Produzenten ist dann wohl auch ein echter Meilenstein.
    Betrachtet man die veröffentlichte vorläufige wirtschaftliche Bewertung, werden die Aussichten noch greifbarer. Die Studie demonstriert einen Nettobarwert nach Steuern von satten 61 Millionen USD und eine interne Verzinsung von 57 %, basierend auf einem Goldpreis von 2.850 USD pro Unze. Bei dem jetzigen Goldpreiskurs sollte es demnach noch deutlich lukrativer sein.
    Die Analysten von GBC haben das Potenzial längst erkannt und ein Kursziel von 0,59 EUR beziehungsweise 0,95 CAD ausgerufen.
    Aktuell notiert die Aktie bei lediglich 0,11 CAD. Aus charttechnischer Sicht baut sich hier enorme Spannung auf. Die Aktie durchläuft momentan eine Konsolidierungsformation, doch ein Ausbruch könnte unmittelbar bevorstehen. Die alles entscheidende Hürde liegt bei 0,15 CAD. Die erfreuliche Meldung über den tatsächlichen Beginn der Produktion könnte exakt der Katalysator sein, der diesen Ausbruch dynamisch vorantreibt. Sobald der Widerstand bei 0,15 CAD nachhaltig übersprungen ist, wäre der Weg in Richtung der Marke von 0,30 CAD quasi frei. Es ist zwar ein weiter Weg bis zu dem ambitionierten GBC-Kursziel, aber möglich ist an der Börse schließlich alles.

    Über der Marke von 0,15 CAD ist alles möglich, auch ein zügiger Anstieg in Richtung 0,30 CAD!

    Fazit:

    Vonovia zeigt sich im operativen Vermietungsgeschäft grundsolide, muss aber die schwere Last der hohen Zinsen tragen, die den Cashflow weiterhin drosselt. Siemens Energy beweist zeitgleich, dass selbst Rekordaufträge und ein operativer Turnaround bei Gamesa nicht vor kurzfristigen Kurseinbrüchen schützen. Desert Gold präsentiert sich hingegen in einem sehr reizvollen Licht. Das Unternehmen arbeitet an der Inbetriebnahme seiner Anlage und erweitert parallel seine Ressourcen. Mit einer starken wirtschaftlichen Basis, immensem Potenzial und der günstigen Bewertung bietet sich hier eine spekulative Chance.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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