15.10.2026 | 05:43
Störungen im Orbit! Elon Musk mit Space X gegen Deutsche Telekom und Vodafone, Desert Gold mit guten Karten
Ob aus Mali, Japan oder Chile. Elon Musk revolutioniert das globale Telefonieren. Der Tech-Milliardär greift mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX und dem hauseigenen Satellitennetzwerk Starlink nach der weltweiten Vorherrschaft bei der Datenübertragung. Diese aggressive Expansion im Orbit bringt etablierte Branchenriesen wie die Deutsche Telekom und Vodafone massiv unter Zugzwang. Denn traditionelle Netzanbieter stoßen bei der lückenlosen Mobilfunkabdeckung in entlegenen Regionen der Erde technologisch und finanziell längst an ihre Grenzen. In diese Bresche springt Musks Satelliten-Armada, die das Internet und die Telefonie aus dem erdnahen Orbit revolutioniert. Das ehrgeizige Ziel ist es dabei, jeden noch so isolierten Winkel des Planeten mit Hochgeschwindigkeitsdaten zu versorgen. Für die klassischen Mobilfunkkonzerne bedeutet dieser Angriff von oben einen dramatischen Verlust ihrer langjährigen Monopole. Für Bevölkerung und Unternehmen in strukturschwachen Regionen ein Segen, denn sie profitieren massiv von dieser unkomplizierten Netzinfrastruktur aus dem All. Das kanadische Bergbauunternehmen Desert Gold, das in Westafrika einige Goldprojekte vorantreibt, sichert sich in diesem neuen Zeitalter strategisch glänzende Karten. Ein genauerer Blick lohnt!
Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: Desert Gold Ventures Inc | CA25039N4084 , DT.TELEKOM AG NA | DE0005557508 , GB00BH4HKS39 , SPACE EXPLORATION TECHNOLOGIES CORP | US84615Q1031
Der Autor
André Will-Laudien
Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.
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Deutsche Telekom und Vodafone – Die Verlierer im weltraumgestützten Funkverkehr
Als wären 30 % Kursverlust in nur 6 Monaten nicht genug, so gerät der Bonner Branchenprimus Deutsche Telekom durch die aggressive Expansion von SpaceX massiv ins Hintertreffen. Angesichts von Elon Musks jüngsten Frequenzkäufen in den USA droht dem DAX-Konzern und vor allem seiner US-Tochter T-Mobile ein schmerzhafter ökonomischer Verlust. Denn obwohl die Telekom ursprünglich auf eine partnerschaftliche Kooperation mit Starlink setzte, wird der Satellitendienst mit neuen Frequenzbändern nun zu einem unberechenbaren Mobilfunk-Rivalen. Der immense Druck aus dem Orbit schlug sich zuletzt bereits in einem deutlichen Einbruch des Aktienkurses nieder. Um die eigene Marktposition zu verteidigen, sieht sich die Führungsebene nun zu kostspieligen strategischen Kurskorrekturen gezwungen. Am Ende droht den klassischen Mobilfunkmasten der Telekom im ländlichen Raum die technologische Bedeutungslosigkeit, weil eben der Satellit immer liefert. Analysten auf der Plattform LSEG sehen aber wohl die Verluststrecke bereits gegessen und setzen das Misch-Kursziel auf 36,45 EUR auf 12-Monatssicht. Das wäre zurück auf alte Höhen, ganz nebenbei gibt es 5 % Ausschüttung im Jahr! Spannend!
Nicht weniger dramatisch stellt sich die Lage für den britischen Konkurrenten Vodafone dar. Das Unternehmen hinkt beim Aufbau einer eigenen orbitalen Infrastruktur der Konkurrenz von SpaceX meilenweit hinterher. Die gesetzte Partnerschaft mit Amazons "Projekt Kuiper" erweist sich als riskante Wette, da das US-Onlinekaufhaus mit massiven Verzögerungen beim Satellitenstart kämpft. Während Musks Armada bereits globale Direct-to-Cell-Verbindungen testet, schaut Vodafone bei der flächendeckenden Weltraum-Konnektivität vorerst in die Röhre. Um dem drohenden Monopol aus Übersee überhaupt etwas entgegensetzen zu können, flüchtet sich der Konzern nun panisch in politische Allianzen. Gemeinsam mit anderen europäischen Anbietern wird verzweifelt versucht, regulatorische Schutzwälle in Brüssel gegen den übermächtigen Angreifer zu errichten. Nach über 40 % Kursplus im laufenden Jahr, scheint die Rally überfällig für eine Korrektur.
SpaceX – Die Eroberung der Telefonie-Monopole
Mit der aggressiven Aufrüstung seiner Satelliten-Flotte schickt sich SpaceX an, die klassischen Telekommunikations-Netze endgültig in die Knie zu zwingen. Triebfeder dieser Revolution ist die innovative „Direct-to-Cell“-Technologie, welche herkömmliche Smartphones ohne teure Zusatzhardware direkt mit dem All verbindet. Tech-Pionier Elon Musk hebelt damit die jahrzehntealten Monopole terrestrischer Netzanbieter auf, welche Milliarden in weltweite Mobilfunkmasten investiert haben. Wo Mobilfunkriesen bisher an geografischen Hindernissen scheiterten, spannt das Starlink-Netzwerk nun ein lückenloses, globales Datennetz. Diese orbitale Infrastruktur macht SpaceX im Handumdrehen zum mächtigsten, staatenunabhängigen Netzanbieter des Planeten. Selbst in den entlegensten Wüsten und Krisengebieten der Erde garantiert das System eine stabile, flächendeckende Breitbandversorgung. Für die traditionellen Konzerne am Boden wird die Luft nun spürbar dünner, da Musks Weltraum-Imperium die Spielregeln der globalen Konnektivität im Alleingang diktiert. Entsprechend positiv sind Analysten auf den Börsenneuling an der NASDAQ gestimmt, denn on top gibt es noch jede Menge KI- und Raketen-Phantasie. Nach einer 30 %-Korrektur im August startet der SpaceX-Aktienkurs nun wieder auf über 150 USD durch. Das soll aber laut Experten auf der Plattform LSEG nicht das Ende der Fahnenstange sein. In 2027 werden Kurse um 230 USD erwartet, damit würde Elon Musk im Firmenwert an Nvidia und Apple anschließen. Wer hier angesichts einer 2 Billionen-Bewertung Short gegangen ist, schaut erst mal in die Röhre.
Desert Gold – Mit großen Sprüngen nach vorne
Wer in Mali lebt oder arbeitet, genießt nicht nur gutes orbitales Internet, sondern kann sich mit CEO Jared Scharf von Desert Gold auch auf vorhandene Goldvererzungen stürzen. Einige Monate hat es gedauert, bis die erste Aufbereitungsanlage ihren Bestimmungsort Barani-East erreicht hat. Nun geht es los, Beobachter erwarten erste Schürf-Ergebnisse noch in diesem Jahr. Die PEA-Studie vom Frühjahr unterliegt mittlerweile einem Goldpreis von deutlich über 4.000 USD, damit steigt der Projetwert auch mühelos über die 120 Mio. USD Grenze. Hier beginnt es Spaß zu machen, denn die Gesamt-Investitionen vor Ort liegen bei ca. 20 Mio. USD. Für eine Höherbewertung der Desert-Aktie muss also nur abgewartet werden, wann die erste Unze zum Markt getragen wird.
CEO Jared Scharf konkretisierte die anstehenden Meilensteine in Westafrika unlängst im Rahmen des 20. International Investment Forum. Hier geht´s zur Präsentation.
Nach der Inbetriebnahme nimmt das Werk zunächst 10 Tonnen Roherz pro Stunde auf, wobei eine schrittweise Skalierung auf 50 Tonnen fest eingeplant ist. Mit den Daten aus der Machbarkeits-Studie stehen überschaubare Gesamtförderkosten von nur 1.137 USD pro Feinunze im Raum, was eine exzellente Rohmarge von nahezu 3.000 USD je Unze offeriert. Wahrscheinlich erhöhen sich die Kosten aufgrund der explodierten Energiepreise um ca. 10 bis 20 %, das ändert das herausragende Gesamtergebnis aber nur marginal. Über die veranschlagte Abbauphase von zehn Jahren hinweg wird eine Gesamtproduktion von 113.100 Unzen Gold angestrebt. Seit Wochen ist der Kurs der Desert Gold-Aktie bei 0,12 bis 0,14 CAD angesiedelt. Das liefert gut 40 Mio. CAD Börsenwert für ein äußerst positives SetUp, wobei die Expansion in die Elfenbeinküste nach gar nicht berücksichtigt ist. Höchst spannend!

Im 12-Monats-Chart kann Desert Gold mit über 40 % Zuwachs überzeugen, gut im Rennen liegt auch die Vodafone-Aktie. Nach einem starken Abverkauf liegt die Deutsche Telekom jetzt im Minus, die SpaceX-Aktie nimmt hingegen schon wieder Anlauf auf die Pluszone.
Fazit:
Gerade in Zeiten erhöhter Volatilität steigen auch die Chancen, stark unterbewertete Aktien aufzuspüren. Im Telekombereich dürften die Branchenriesen noch einige Jahre gut verdienen können, bis Elon Musk die kritische Kundenzahl für eine ernstzunehmende Konkurrenz aufgebaut hat. Aktuell sind es gerademal 12 Mio. Kunden, die im Orbit telefonieren. Im Edelmetallbereich läuft gerade eine starke Konsolidierung, der viele Titel wieder extrem investierbar macht. Desert Gold ist ein gutes Beispiel dafür, wie günstig angehende Produzenten erworben werden können.
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