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12.03.2026 | 04:30

Unterschätzte Perspektiven im Edelmetallsektor: Lahontan Gold, Barrick Mining und First Majestic Silver in der Favoritenrolle!

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Bildquelle: pixabay.com

Die Volatilität an den Märkten hat im Zuge der neuen kriegerischen Auseinandersetzungen auf der Welt sprunghaft zugelegt. Das zieht sich durch alle Assetklassen. Im Fokus des Anlegerinteresses stehen aktuell der Ölpreis und die Frage, welche realwirtschaftlichen Belastungen das hohe Preisniveau nach sich zieht. Dagegen präsentieren sich die Edelmetallpreise sehr robust. Bei einem Goldpreis von über 5.000 USD und einem Silberpreis von über 80 USD zeichnen sich trotz steigender Kosten Rekordmargen für Produzenten wie Barrick und First Majestic ab. Noch renditeträchtiger erscheint ein Investment in die Explorationsgesellschaft Lahontan Gold, die 2027 mit der Produktion an den Start gehen will.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 , BARRICK MINING CORPORATION | CA06849F1080 , FIRST MAJESTIC SILVER | CA32076V1031

Inhaltsverzeichnis:


    Lahontan Gold – Der Aktienkurs kennt nur eine Richtung!

    Der kanadische Explorer fokussiert sich auf die Weiterentwicklung seines Flaggschiff-Projekts Santa Fe im US-Bundesstaat Nevada. Bis Mitte der Neunziger Jahre wurden hier 359.000 Unzen Gold und 702.000 Unzen Silber produziert. Insgesamt kontrolliert die Gesellschaft im Walker Lane Trend fünf separate Liegenschaften mit einer Gesamtfläche von 28,3 km². Der Walker Lane Trend ist ein rund 800 km langer geologischer Korridor, der sich von Oregon über Nevada bis nach Kalifornien erstreckt und zahlreiche Lagerstätten beherbergt, aus denen bereits Dutzende Millionen Unzen Gold gefördert wurden.
    Eine Ressourcenschätzung des Santa Fe Projekts aus dem Oktober 2024 zeigte 1,539 Mio. Unzen Goldäquivalent in der Kategorie indicated und 411.000 Unzen Goldäquivalent in der Kategorie inferred. Eine Aktualisierung wird in Kürze erfolgen. Neue Bohrungen sowie zusätzliche Claims könnten die Ressource deutlich erhöhen.
    Die auf diesen historischen Daten beruhende Wirtschaftlichkeitsanalyse lieferte bei einem Goldpreis von 4.000 USD einen Projektwert von 471,6 Mio. USD und einen hohen IRR von 66,6 %. Der aktuelle Goldpreis liegt deutlich darüber. Dies und der geplante Einsatz von KI-gesteuerter geologischer Modellierung und Satellitenüberwachung, um Explorationskosten um bis zu 80 % zu senken und Eingriffe in die Erdoberfläche auf ein Minimum zu reduzieren, sollte die Wirtschaftlichkeit des Projekts weiter steigern. Die Investitionskosten werden aktuell auf rund 100 Mio. USD geschätzt.
    Jüngste Bohrdaten des Projekts West Santa Fe klassifizieren die Liegenschaft als bedeutenden Wachstumstreiber mit oberflächennahen massiven Abschnitten von Goldmineralisierung. Hier könnte ein zusätzliches Potenzial von bis zu 1 Mio. Unzen Gold schlummern, welches kostengünstig mit Tagebaumethoden gehoben werden könnte.
    Derzeit durchläuft Lahontan Gold die staatlichen Genehmigungsverfahren im Bundesstaat Nevada. Das erfahrene Team um Unternehmensgründerin und CEO Kimberly Ann peilt eine Produktion in 2027 an. Zuletzt berichtete die Gesellschaft über die Verstärkung des Teams durch Antony Rowe und Miranda Werstiuk, die umfangreiche Erfahrung u.a. in den Bereichen Finanzen und Mining mitbringen und die Transformation der Explorationsgesellschaft zu einem Produzenten begleiten werden.
    In der Vergangenheit haben Kimberly Ann und ihr Team exzellentes Gespür für die Geologie aber auch beim Timing bewiesen. Anleger können sich noch rechtzeitig vor den weiteren Meilensteinen dieser Erfolgsstory positionieren, bevor die Aktie in diesem Jahr an der New York Stock Exchange notieren und mit Sicherheit starkes Investoreninteresse auf sich ziehen wird.

    https://youtu.be/pRq4WtH82Rc

    Barrick Mining – Viele Kurstreiber

    Die Anteilsscheine des weltweit zweitgrößten Goldproduzenten markierten zu Beginn des Jahres ein Allzeithoch und konsolidieren aktuell auf hohem Niveau. Die Marktkapitalisierung beträgt momentan 77 Mrd. USD. Im abgelaufenen Jahr verdiente der Minenriese dank hoher Gold- und Kupferpreise und der Produktionsausweitung kräftig. Davon profitierten Anleger u. a. durch höhere Dividenden und Aktienrückkäufe.
    Trotz in Aussicht gestellter Produktionsrückgänge und steigender Kosten im laufenden Jahr, erwarten Analysten einen kräftigen Gewinnanstieg von knapp 30 % auf 6,4 Mrd. USD. Für 2027 soll der Zuwachs laut Experten rund 11 % auf 7,1 Mrd. USD betragen. Ebenso werden starke Zuwächse des Free Cashflows in den beiden Perioden von 5,5 Mrd. USD und 7 Mrd. USD unterstellt. Das unterstreicht, wie solide der Konzern aufgestellt ist. Die Mittel können für Dividenden, Aktienrückkäufe, Schuldentilgung aber auch für Investitionen und Übernahmen in die Hand genommen werden.
    Auch die moderaten Multiplikatoren sprechen eine eindeutige Sprache mit einem 2026er KGV von 11,8 und einem 2027er KGV von 10,4. Analysten formulieren im Durchschnitt ein Kursziel von rund 59 USD, womit der Aktie ein Upside von knapp 30 % bescheinigt wird.
    An der Nachrichtenfront gab es zuletzt besonders spannende Entwicklungen in Afrika und Nordamerika. In Mali konnten die Kanadier mit der Militärregierung ein wichtiges Abkommen unterzeichnen, wonach die Minenlizenz für den Loulo-Gounkoto-Komplex um 10 Jahre verlängert wird. Das bedeutende Asset steht für eine jährliche Förderung von bis zu 750.000 Unzen Gold und gehört zu den größten Goldminen des Kontinents.
    In Sachen Shareholder Value blicken Anleger auf die geplante Trennung der nordamerikanischen Goldassets und deren Börsengang. Marktteilnehmer erwarten durch diesen Schritt das Heben von Reserven. Zudem könnte die neue Gesellschaft und Barrick selbst zum Übernahmeziel werden. In Summe sind das viele gute Gründe, die die Aktie zu einem Basisinvestment im Sektor machen.

    First Majestic Silver – Mexiko Silber-Play plus US-Gold-Hebel

    Das kanadische Bergbauunternehmen produzierte im vergangenen Jahr rund 31 Mio. Unzen Silberäquivalent, darunter 15,4 Mio. Unzen Silber – ein Rekordwert. Zu den wichtigsten Assets gehören die vier mexikanischen Minen San Dimas, Santa Elena, La Encantada und Los Gatos. Aktuell notieren die Anteilsscheine bei rund 36 CAD und damit um fast 60 % höher seit Jahresbeginn. Damit bringt die Gesellschaft knapp 18 Mrd. CAD auf die Börsenwaage. Die Kennzahlen für das laufende und nächste Geschäftsjahr fallen deutlich höher als im Branchendurchschnitt mit einem 2026er KGV von 36,5 und einem 2027er KGV von 22,8 aus. Analysten trauen den Anteilsscheinen lediglich ein Aufwärtspotenzial von rund 10 % zu.
    Neben den genannten mittelamerikanischen Silberminen verfügen die Kanadier mit Jerritt Canyon über eine produzierende Goldmine im US-Bundesstaat Nevada. Zuletzt berichtete First Majestic über die Ergebnisse des abgeschlossenen 18.300 Meter umfassenden Bohrprogramms auf der mehr als 30.000 Hektar großen Liegenschaft. Es wurden neue und bestehende Ziele in der Tiefe und Oberfläche untersucht, welche überzeugende Ergebnisse lieferten und die Gesellschaft in ihrer Meinung bestärken, dass die Liegenschaft über ein enormes Potenzial verfügt.

    Fazit

    Die hohen Edelmetallpreise verleihen allen drei Gesellschaften Rückenwind. Mali und insbesondere Nordamerika sind die Faktoren, die Barrick einen deutlichen Schub geben sollten. Der hohe Silberpreis und die Weiterentwicklung des Gold-Assets in Nevada sind die Kurstreiber für First Majestic. Aber beide Majors stehen unter Druck, sich neue Reserven zu sichern. Lahontan Gold könnte davon als Übernahmeziel profitieren. Exzellente Bohrdaten, riesige Liegenschaften im edelmetallreichen Walker Lane Trend, eine hohe indizierte Wirtschaftlichkeit, ein Expertenteam erster Güte und eine Notierungsaufnahme an der NYSE sind die perfekten Zutaten für weitere Kurssteigerungen.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    • Gold
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    Die Kanadier haben klare und belastbare Meilensteine bis zur Aufnahme der Goldproduktion bis Ende 2027 in Aussicht gestellt. Diese Roadmap beinhaltet zahlreiche potenzielle Kurstreiber. Für Juni wird eine aktualisierte Ressourcenschätzung erwartet, im September eine neue Wirtschaftlichkeitsstudie, welche Unternehmenswerte deutlich oberhalb der aktuellen Marktkapitalisierung indizieren sollte. Mit dem zusätzlichen Potenzial des neuen Gebiets West Santa Fe, sollten bald 3 Mio. Unzen ausweisbar sein und dies bei hohen Goldpreisen und niedrigen Kosten. Die geplante Notierung an der New York Stock Exchange sollte dem Kurs zusätzlichen Schub verleihen.

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