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08.01.2026 | 04:00

ACHTUNG - Hier lauert die nächste 100 % Chance: Almonty, Renk, TKMS und Infineon

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Bildquelle: pixabay.com

Aktien rund um das Thema Künstliche Intelligenz stehen weiterhin stark im Fokus der Börse, auch wenn die anfängliche Euphorie zuletzt etwas nachgelassen hat. Zunehmend melden sich kritische Stimmen zu Wort, die vor Rückschlägen oder gar einem deutlichen Einbruch warnen. Zu diesen Skeptikern zählt auch der bekannte Investor Michael Burry, der unter anderem auf fallende Kurse bei Nvidia und anderen Branchenvertretern gesetzt haben soll. Seit dem Jahreswechsel wieder stark im Fokus sind wiederum Titel aus dem Bereich kritischer Metalle und ihre industriellen Abnehmer. Denn die Tech-Spezialisten und KI-Infrastrukturproduzenten sind in der Pflicht, die hohen Anforderungen an Energiebereitstellung, Rechenkapazität, Schnelligkeit und Verlässlichkeit umzusetzen. Für einige Titel stehen also weitere Chancen im Raum. Wir zeigen ein paar Opportunitäten auf.

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 , RENK AG O.N. | DE000RENK730 , INFINEON TECH.AG NA O.N. | DE0006231004 , TKMS AG & CO KGAA | DE000TKMS001

Inhaltsverzeichnis:


    Almonty Industries – Wolfram wird zum Gamechanger

    Die guten Nachrichten bei Almonty Industries wollen nicht abebben. Unter der Führung des dynamischen CEO Lewis Black hat das Unternehmen nun im Dezember den Produktionsstart der Sangdong-Mine in Südkorea gemeldet, der größten Wolframmine außerhalb Chinas, gleichzeitig ein strategisches Schlüsselprojekt für die westliche Rohstoffsicherheit. Nur Wochen zuvor folgte der Abschluss eines wichtigen Wolfram M&A-Deals in Montana, womit Almonty seine Präsenz in Nordamerika gezielt ausbaut. Diese Expansion fällt in eine Phase, in der der Wolframpreis nach einer längeren Seitwärtsphase wieder kräftig anzieht. Während der Referenzpreis (APT China) im Verlauf von 2025 um fast 140 % auf mehr als 70.000 USD pro metrische Tonne WO₃ gestiegen ist, beschleunigte er sich in den letzten Tagen sogar auf über 88.000 USD. Unveränderte Treiber sind Nachfrageimpulse aus der Rüstungs-, Halbleiter- und KI-Industrie. Nun kommt noch ein weiteres Thema auf den Tisch: In mehreren Versuchsanordnungen konnte der erfolgreiche Einsatz von Wolfram in Fusionsreaktoren gezeigt werden. Schlummert hier bereits der nächste explosive Treibsatz für den eh schon viel zu knappen Rohstoff? Wolfram bleibt aufgrund seiner extremen Hitzebeständigkeit und geringen Erosionsraten unverzichtbar für Zukunftstechnologien wie Kernfusion, was die langfristige Begehrtheit noch zusätzlich stärkt.

    Mit Chinas Exportbeschränkungen haben die Märkte derzeit mit vielen Sonderbewegungen zu kämpfen, aktuell am besten sichtbar im Silbermarkt, wo physische Preise und Papiernotizen teilweise um über 50 % auseinanderklaffen. König ist derjenige, der den Rohstoff liefern kann. Im Fall von Almonty Industries sprechen wir im Laufe der nächsten Jahre von 3 bis 5 aktiven Lagerstätten und wer weiß, was CEO Lewis Black noch im Hinterstübchen plant? Mit Sangdong positioniert sich Almonty exakt in diesem Spannungsfeld aus Nachfrageboom und geopolitischer Knappheit. Die Mine besitzt Wolframgehalte, die deutlich über dem globalen Durchschnitt liegen, wodurch Produktionskosten und CO₂-Fußabdruck im internationalen Vergleich massiv sinken. Damit schafft Almonty eine Marge auf dem Niveau führender chinesischer Produzenten, operiert jedoch in einer OECD-Jurisdiktion, was Investoren politisch stabile Rahmenbedingungen bietet. Die in Portugal gelegene Panasqueira-Mine dient als verlässliche Cash-Basis und wird durch ein ambitioniertes Bohrprogramm auf das nächste Produktionsniveau gehoben. Mit den geplanten US-Aktivitäten ab der zweiten Jahreshälfte 2026 entsteht eine transatlantische Wolfram-Versorgungskette, die Almonty als einzigen westlichen Player mit drei unabhängigen Standorten etabliert.

    Die Investmentstory ist damit klar definiert: Während Wettbewerber wie Xiamen Tungsten und Masan Resources eigene Herausforderungen zu stemmen haben, bietet Almonty hochgradiges, sicheres und margenstarkes Wolfram. Mit einer vom Markt begeistert aufgenommenen Kapitalerhöhung über 129 Mio. USD im Dezember und einer Kapitalisierung von über 2 Mrd. USD ist das Unternehmen finanziell bestens gerüstet, um 2026 in die Liga der führenden westlichen Wolframproduzenten aufzusteigen. Die Kursziele auf der Plattform LSEG bewegen sich noch zwischen 9,00 CAD und 13,50 CAD. Mit gestrigen Kursen um 13,50 CAD zeigt sich aktuell wohl, dass die konservativen Targets für den Schwung im neuen Jahr nicht genügen werden. Einzig Sphene Capital hat bereits Mitte 2025 guten Weitblick bewiesen. Es wird spannend sein, wie sich die Kursziele demnächst an die neue Marktsituation adjustieren. Follower, wie American Tungsten haben ähnlich wie Almonty einen blitzsauberen Jahresstart hingelegt. Der Markt ist heiß – vieles spricht für weitere Kursaufschläge!

    CEO Lewis Black liefert im Gespräch mit IIF-Moderatorin Lindsay Malchuk einige Eindrücke zum US-Wolfram-Deal in Montana.

    https://youtu.be/CDgG7rkTUuY

    Infineon – Nun ist die KI-Welle in München angekommen

    Klaren Rückenwind erhält derzeit der Spezialchip-Hersteller Infineon. Die Münchner konnten in den letzten Wochen beweisen, dass sie von dem abrupten Ende des Techno-Trends im Dezember nicht betroffen waren. Im Gegenteil: Mit rund 42 EUR erreichte der DAX-Wert im Januar ein neues 5-Jahreshoch. In einem Gespräch mit dem „Handelsblatt“ wiederholte Vorstandschef Jochen Hanebeck zum Jahresbeginn erneut die ambitionierten Wachstumsziele des Konzerns. Diese sollen vor allem von Chips profitieren, die in den Energiesystemen moderner KI-Rechenzentren zum Einsatz kommen. Dort steigt die Nachfrage weiterhin deutlich und dürfte nach Einschätzung des Managements auch in den kommenden Jahren hoch bleiben. Derzeit könne Infineon die Wünsche der Kunden kaum vollständig bedienen.

    Getragen wird diese Entwicklung vom anhaltenden Ausbau von Cloud- und KI-Infrastruktur durch Konzerne wie Microsoft oder Google. Gleichzeitig investieren viele Länder in eigene KI-Standorte und Großanlagen, selbst Deutschland möchte sich hier positionieren. Das Risiko einer Spekulationsblase hält Infineon für gering. Ein Großteil der Investitionen werde aus laufenden Einnahmen finanziert, nicht über Kredite. Hanebeck zeigt sich überzeugt, dass sich diese Ausgaben langfristig lohnen werden. Auch im eigenen Unternehmen sind die Produktivitätsgewinne durch KI bereits spürbar. Wer heute lediglich die Risiken betrachte, laufe Gefahr, einen grundlegenden Strukturwandel zu verpassen. Neben Rechenzentren sieht Infineon zusätzlich Potenzial in Mikrocontrollern, die KI-Funktionen direkt auf dem Chip ausführen können. Zudem erwartet das Unternehmen eine weiterhin hohe Nachfrage im Bereich erneuerbarer Energien, da KI-Rechenzentren enorme Mengen Strom benötigen und klassische Energiequellen an ihre Grenzen stoßen. 23 von 27 Analysten auf der Plattform LSEG sind zwar auch positiv gestimmt, die berechneten Wachstumsraten sind aber wohl noch veraltet und müssen an die neue Situation angepasst werden. Mit 43,10 EUR ist das Durchschnitts-Kursziel aktuell nur knapp über dem letzten Kurs. Die Infineon-Aktie ist in zu erwartenden Konsolidierungs-Rückschlägen hochinteressant!

    Renk und TKMS – Technische Korrektur perfekt abgearbeitet

    Die Aktien der Rüstungsspezialisten Renk und TKMS haben mit knapp 50 % Korrektur vom Top zum Jahresende ihre Konsolidierung abgeschlossen. Bei den Augsburgern ging es von 90 EUR auf immerhin 47 EUR nach unten, der Börsenneuling TKMS brachte es nach Eröffnungskursen um 95 EUR auf einen Tiefststand von 57 EUR. Eindrucksvoll zeigt sich, wie Highflyer auch mal zu einer technischen Zwangspause genötigt werden, wenn der Dampfkessel zu viel Druck aufgenommen hat. Jetzt im Januar ist die Rüstungs-Euphorie zurück, denn sämtliche Friedensbemühungen des Westens verstärkten die Bombardements seitens des Kremls auf die Ukraine. Ob aus den zahlreichen Verhandlungen und Gipfeltreffen tatsächlich ein tragfähiges Ergebnis resultieren wird, bleibt fraglich. Geopolitisch hat sich die NATO jedenfalls in 2025 auf den Verteidigungsfall eingeschossen und für die nächsten 10 Jahre kumuliert 3 Billionen EUR für den Defense-Sektor eingeplant.

    Für Renk und TKMS und andere Rüstungstitel ein erneuter Nachfragesog seitens der Anleger, die nun mit Argusaugen auf die möglichen Neuaufträge schielen, die jetzt gemeldet werden könnten. Analysten auf der Plattform LSEG erwarten bei Renk eine Erlössteigerung von 1,14 Mrd. EUR auf immerhin 2,57 Mrd. EUR in 2029e. Der Absatz von Spezialgetrieben und anderen technischen Defense-Applikationen soll sich also in 5 Jahren mehr als verdoppeln, das Ganze zu einem geschätzten KGV 2026e von 34,5 und einer 4-fachen Umsatzbewertung. Ein Schnäppchen ist das nicht! Bei TKMS gehen in den letzten Wochen tatsächlich einige Marine-Neuverträge in Milliardenhöhe ein. Sie verteilen sich aus Kapazitätsgründen aber ebenfalls auf die nächsten 5 Jahre. Schon jetzt vermuten Analysten eine baldige Vollauslastung. Auf der Plattform LSEG werden für Renk und TKMS durchschnittliche 12-Monatsziele von 69 bzw. 82 EUR ausgerufen. Also 10 bis 15 % Potenzial für den Neueinsteiger. Eine große Karotte ist das bei den hohen Bewertungskennziffern eher nicht.

    In den letzten 3 Monaten haben sich Weizen und Spreu klar getrennt. Während Almonty seine Korrektur blitzsauber abgearbeitet hat und nun wieder auf Höchststand notiert, hat auch Infineon im Januar ein neues 5-Jahreshoch erreichen können. Renk und TKMS haben die erste Gewinnmitnahmewelle überlebt und melden sich mit kleinen Zugewinnen zurück. Quelle: LSEG vom 07.01.2026

    Kritische Metalle, KI- und Rüstung bleiben ein Dauerthema im noch frischen neuen Jahr. Ob das zwangsweise in euphorische Bewertungen münden wird, muss abgewartet werden. Denkbar wäre auch eine Korrektur im ersten Quartal mit anschließenden Höchstkursen zur Dividenden-Saison. Almonty Industries machte als Top-Performer in 2025 schon Geschichte, das könnte sich in 2026 nahtlos fortsetzen, wenn sich Wolfram nun auch noch für die Kernfusion als Innovationsjoker erweisen sollte. Rüstungswerte tragen wegen möglicher Verhandlungserfolge in der Ukraine ein hohes Risiko. Eine gute Diversifikation über viele Sektoren und Länder schützt vor großen Portfolioausschlägen.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    • Technologie
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    • Dienstleistung

    Das kriegerische Jahr 2025 ist für europäische Investoren zumindest mit schönen Portfoliogewinnen zu Ende gegangen. Der EU-Staatenbund hat beschlossen, bis zu 3 Billionen EUR in die Verteidigung zu stecken und den Defense-Anteil am BIP langsam Richtung 5 % zu entwickeln. Das sind gewaltige Investitionen in Sicherheit, die im ersten Augenblick am Konsumenten vorbeigehen. Langfristig schaffen sie aber Sicherheit und vielleicht ein neues Aufwärts-Szenario für die laborierende Wirtschaft auf dem alten Kontinent. Doch alles, was viel Geld kostet ist schuldenfinanziert, denn die fallenden Steuereinnahmen reichen hierfür schon lange nicht mehr aus. D. h. die hohe Inflation wird sich fortsetzen. Anleger sind gut daher weiterhin bedient, die guten Aussichten bei weltweiten Aktien entsprechend in der Vermögensstruktur abzubilden. Auf diesem Paradoxon fußt der Aktienmarkt. Hohe Teuerung heißt, dass die Asset-Bubble weitergeht. Ein Beispiel hierfür liefert Venezuela: DeFacto pleite, da partieller Staats-Default, horrende Inflation, aber der Aktienmarkt plus 1.200 %. Also: Volatil wird es bleiben, dafür sorgen KI-getriebene Handelsmodelle und Algos, die menschliche Gier und Angst längst perfekt vorhersagen können. Viel Glück daher auch in 2026 für Ihre Nerven und die richtige Titelwahl!

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