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17.06.2026 | 04:45

Raumfahrt, Drohnen und kritische Rohstoffe – mit OHB, Rheinmetall und Antimony Resources auf der Gewinnerseite!

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Bildquelle: pixabay.com

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources

Die Aussicht auf ein Ende des Krieges zwischen den USA und dem Iran erfreut Anleger. Doch viele Einzelheiten bleiben unklar. Diesen Freitag soll das „Rahmenabkommen“ in Genf unterzeichnet werden. Wenn man sich die letzten Monate ansieht, scheinen berechtigte Zweifel angebracht, ob nun der große Wurf gelingt oder ob erneut zwischen kommunizierten „Fakten“ und der Realität ein zu großer Spalt klafft. Titel aus dem Verteidigungssektor und aus dem Bereich kritischer Rohstoffe besitzen nach wie vor einen besonderen Charme für Anleger, insbesondere da die Kurse zuletzt deutlich zurückgekommen sind. Das große Bild stimmt, ebenso die Nachfragesituation. Mit den drei genannten Unternehmen können sich Anleger in unterschiedlichen Bereichen des skizzierten Investmentuniversums positionieren. Antimony Resources profitiert von der massiv gestiegenen Bedeutung des kritischen Rohstoffs und einer prekären Knappheitssituation, die auf Sicht als starker Renditehebel wirkt.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF , OHB SE O.N. | DE0005936124 , RHEINMETALL AG | DE0007030009

Inhaltsverzeichnis:


    Antimony Resources – Neueste Bohrdaten bestätigen den Investment Case

    Die Kanadier stehen als zukünftiger Rohstoffproduzent am Anfang der Wertschöpfungskette. Dies ist zunehmend das entscheidende Nadelöhr. Die Verfügbarkeit von kritischen Rohstoffen und die Sicherheit der Lieferketten besitzen in der westlichen Welt hohe Priorität.
    Ein Trend, der insbesondere Antimony Resources in die Karten spielt. Die Gesellschaft treibt das Flaggschiff-Projekt Bald Hill in der kanadischen Provinz New Brunswick forciert voran. Bald Hill gilt als das hochgradigste Antimon-Vorkommen Nordamerikas. Die letzten News zu den Explorationsergebnissen untermauern die hochgradige Mineralisierung und legen eine Ausweitung auf bisher wenig untersuchte Bereiche nahe, die aktuell im Rahmen der laufenden 18.000 m umfassenden Bohrkampagne adressiert werden.
    Auch wenn Antimon immer noch ziemlich unbekannt ist, gehört das Halbmetall zu einem der kritischsten und am härtesten umkämpften Rohstoffe der Welt. China kontrolliert gemeinsam mit Russland und Tadschikistan fast 90 % der globalen Förderung und Verarbeitung. Die Preise sind schon jetzt aufgrund der Knappheitssituation auf historische Rekordhöhen geschossen. Für Antimon existiert bei vielen High-Tech- und Militäranwendungen schlichtweg kein Ersatz.
    Der technische Report gibt einen ersten Eindruck über die Bedeutung von Bald Hill. Danach beherbergt die Liegenschaft 2,7 Mio. t Gestein mit Gehalten von 3 % bis 4 % Antimon. Unter dem Strich sollten hier also 81.000 t bis 108.000 t reinen Metalls zu fördern sein. Das ist ein beachtliches Ausmaß.
    Jüngste Bohrdaten belegen das hochgradige und ausgedehnte System mit massiven Antimon-haltigen Stibnit-Vorkommen („Sb“). Die Hauptzone erstreckt sich auf eine Länge von über 600 m und eine Tiefe von mindestens 350 m. Die Highlights der aktuellsten Daten umfassen den Nachweis von Antimonmineralisierungen von 36 % bzw. 27 %. Bemerkenswert sind auch die großen Mächtigkeiten von 13,2 m bzw. 10,3 m mit Gehalten von 2,85 % bzw. 5,45 %. Zuletzt lieferten die „neuen“ Zonen „Marcus“, „Central“ und „South“ ebenfalls gute Ergebnisse, die auf eine Ausweitung der Mineralisierung jenseits der Hauptzone hindeuten.
    Die Aktie hat seit Frühjahr nach einem fulminanten Kursanstieg auf über 1 CAD deutlich korrigiert. Nun werden die Anteilsscheine bei knapp 0,60 CAD gehandelt, womit die Gesellschaft mit 58 Mio. CAD bewertet ist. Die Analysten von GBC sind bullish für den Titel und formulieren ein Kursziel von 3 CAD!

    Rheinmetall - Massenproduktion von Kamikaze-Drohnen angekündigt

    Steigende Verteidigungsausgaben prägen die Rahmenbedingungen, von denen der Rüstungskonzern langfristig profitiert. Die stärkere Positionierung bei Drohnen und Satelliten stach zuletzt ins Auge. Jüngst zeigten sich Anleger, von dem durch die Staatschefs Deutschlands und Frankreichs kommunizierten Aus des milliardenschweren Kampfjet-Gemeinschaftsprojekts FCAS der beiden Länder enttäuscht. Anleger befürchten nun auch, dass das gemeinsame Panzerprojekt MGCS ebenfalls scheitern könnte.
    Auch wenn das der Fall sein sollte, so ist die Fallhöhe mit einem aktuellen und stark steigenden Auftragsbestand von 73 Mrd. EUR nicht allzu hoch. Im laufenden Jahr hat der Konzern einen Umsatz von 14 bis 14,5 Mrd. EUR in Aussicht gestellt. Der Aktienkurs hat seit Anfang des Jahres um rund ein Viertel nachgegeben. Die KGVs für 2026 und 2027 von 32 bzw. 22 relativieren sich angesichts der prognostizierten Gewinndynamik. Analysten vergeben im Durchschnitt ein Kursziel von 1.890 EUR, was ein Aufwärtspotenzial von über 60 % signalisiert.
    Jüngst kündigte der Konzern die Massenproduktion von Kamikaze-Drohnen im Schwarm-Verbund an, welche im dritten Quartal starten soll. Damit geht Rheinmetall konsequent in Richtung neuer Wachstumsfelder und Digitalisierung. Spannend ist zudem das Joint Venture mit dem Bremer Raumfahrtkonzern OHB. Ziel ist eine neue Generation von militärischen Aufklärungssatelliten zu entwickeln. Die Chance stehen gut, dass die Partner bei einer Großausschreibung der Bundeswehr zum Zuge kommen.

    OHB – 500 Mio. Kapitalerhöhung angekündigt

    Mit dem Rückenwind des SpaceX-IPOs und vollen Auftragsbüchern nimmt der OHB einen großen Schluck aus der Pulle. Die Gesellschaft kündigte an, eine Kapitalerhöhung im Volumen von 500 Mio. EUR durchführen zu wollen, um das starke Wachstum zu finanzieren. Konkret geht es darum, die Produktion zu skalieren und in Trägerraketen sowie Zukunftsprogramme zu investieren.
    Der Aktienkurs knickte nur kurzzeitig ein. Nun werden wieder Preise von über 400 EUR je Anteilsschein bezahlt, womit die Gesellschaft mit mehr als 8 Mrd. EUR bewertet wird. Der mit Abstand größte Aktionär mit 65,4 %, die Familie Fuchs, wird sich verwässern lassen. Der Finanzinvestor KKR, der knapp 29 % hält, kündigte an rund die Hälfte seiner Position verkaufen zu wollen. Damit wird unter dem Strich der Streubesitz der Aktie deutlich zulegen, was die Anteilsscheine für einen größeren Investorenkreis investierbar machen wird.

    Fazit

    Alle drei Gesellschaften bewegen sich in Wachstumsfeldern. Das Thema Raumfahrt stößt derzeit auf großes Anlegerinteresse, wovon OHB profitiert und eine halbe Milliarde Euro an neuem Kapital einsammeln will. Rheinmetall legt zunehmend stärkeres Gewicht auf technologische Wachstumsbereiche. Antimony Resources hat sich mit seinem Antimon-Projekt am Nadelöhr der Versorgung mit kritischen Rohstoffen positioniert. Die neuesten Bohrdaten untermauern die hochgradigen Mineralisierungen und das Erweiterungspotenzial der Vorkommen. Analysten trauen der Aktie eine Verfünffachung zu.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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