Energiewende
Kommentar von André Will-Laudien vom 02.07.2026 | 04:00
Öl im Sellout, Gas und Wasserstoff en vogue! Nel ASA, Pure One, Plug Power und Shell im Fokus
Brüchige Waffenruhe! Zwischen den USA und dem Iran ist die Lage weiterhin angespannt, auch wenn die jüngste Deeskalation kurzfristig für Entlastung an den Ölmärkten gesorgt hat. Von einem belastbaren Friedensabkommen kann keine Rede sein; vielmehr bleibt die Situation von einem fragilen politischen Rahmen, militärischen Zwischenfällen und diplomatischen Sondierungen geprägt. Für den Ölmarkt ist das vor allem deshalb relevant, weil die Straße von Hormus als zentrale Transportroute weiterhin ein geopolitischer Risikofaktor bleibt. Entsprechend reagiert Brent sensibel auf jede neue Nachricht aus der Region: Nach dem Rückgang auf rund 72 USD je Barrel, kann es jederzeit wieder nach oben drehen. Investmentbanken rudern nach ihren kurzfristigen Eskalations-Kurszielen von bis zu 150 USD im April nun deutlich zurück, bleiben für 2026 insgesamt aber vorsichtig. Je nach Haus bewegen sich die Prognosen für Brent nun in einer Spanne von 70 bis 85 USD je Barrel, wobei weiterhin geopolitische Risiken, OPEC-Politik und die Entwicklung der Weltkonjunktur wichtige Einflussfaktoren bleiben. Für Anleger bedeutet das: Der Ölpreis ist derzeit eher ein Fall für taktische Positionierung und als Langfristanlage ungeeignet. Damit lohnt ein kritischer Blick auf griffige Alternativen in der Energieversorgung. Aber eins schieben wir vorweg: Die hohe Volatilität bleibt!
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 01.07.2026 | 04:00
Iran-Konflikt 2.0 – Geht Öl nochmal über 100 USD? Jetzt bei BP, OMV, Zefiro Methane und Repsol positionieren!
Es herrscht gefährliche Stille am Golf. Denn zwischen den USA und dem Iran gibt es kein umfassendes Friedensabkommen, sondern ein Mitte Juni unterzeichnetes vorläufiges Rahmenabkommen (MOU). Diese Vereinbarung sieht die Wiederöffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus sowie einen gegenseitigen Angriffsstopp vor, wird jedoch durch vereinzelte militärische Scharmützel z.B. am vergangenen Wochenende auf eine harte Probe gestellt. Dennoch bemühen sich beide Seiten um Diplomatie, wobei geplante Folgetreffen im Vermittlerstaat Katar die Lage stabilisieren sollen, auch wenn Teheran direkte Verhandlungen mit Washington aktuell dementiert. Die Ölpreise haben infolge der Deeskalation deutlich auf 72 USD nachgegeben, doch gestern leuchtete schon wieder 75 USD in der Sorte Brent auf. Für die deutschen Konsumenten war gestern auch der letzte Tag des Tankrabatts. Und wer würde es anders erwarten? Die Preise sind schon im Vorfeld um genau 17 % angesprungen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, an der Tankstelle wie an der Börse.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 17.06.2026 | 04:00
Die 500 % Chip-Rally und Übernahmen: AMD, Infineon, A.H.T. Syngas und Aixtron im Fokus
Der weltweite Bedarf an Rechenleistung nimmt dramatisch zu, angetrieben vor allem durch immer anspruchsvollere Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Nach aktuellen Prognosen von Gartner dürfte die benötigte Leistung von Rechenzentren von 104 GW auf 132 GW anwachsen und bis zum Ende des Jahrzehnts sogar auf rund 290 GW steigen. Damit entwickelt sich die Energieversorgung zunehmend zu einem strategischen Faktor, da Stromverfügbarkeit den Ausbau neuer KI-Kapazitäten immer stärker begrenzt. Besonders die großen Hyperscaler tragen den Großteil dieses Wachstums und setzen häufig auf eigene Energiequellen wie Gasturbinen, anstatt sich ausschließlich auf öffentliche Stromnetze zu verlassen. Gleichzeitig zeichnet sich ein neuer, tech-getriebener Investitionszyklus ab, da KI-Rechenzentren neben Strom auch Kühlung sowie energieeffizienter Hardware benötigen. Der Sektor ist wachgerüttelt, die Preise steigen bereits seit Monaten. Für Investoren spiegeln hohe Aktienkurse die Nöte von Morgen, die Bewegung dürfte daher noch munter weitergehen. Hier ein paar Ideen.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 10.06.2026 | 04:15
Der SpaceX Wahnsinn und die Lust aufs Fliegen! Achtung bei Lufthansa, TUI, Zefiro Methane, Shell und BP
SpaceX und der Wahnsinn geht weiter! Mit einer knapp 2 Billionen USD starken Anfangsbewertung lanciert Elon Musk den größten Börsengang seit Saudi Aramco (2019). Damals wurden knapp 30 Mrd. USD eingesammelt, der Texaner stellt eine bemerkenswerte Quittung über 75 Mrd. USD aus. Er selbst macht sich mit dem angedachten Börsenwert und seinem 42 % Anteil zum ersten Billionär auf diesem Planeten. In den kommenden Tagen ist dann die Stunde der Wahrheit. Pünktlich zum Anpfiff der Fußball WM müssen Investoren kurz ihren Blick vom Spielfeld nehmen, um die ersten Quotierungen nicht zu verpassen. Ob Elon Musk mit seinen Sahnestücken StarLink, xAI und den Raumfahrtaktivitäten an der Technologiebörse NASDAQ Erfolg haben wird, steht in den Sternen. Immerhin ist die Volatilität im Vorfeld groß, die Märkte sind höchst nervös. Aber SpaceX ist nicht alles. Nach ersten Entspannungsübungen am Golf blicken Investoren auf Ölwerte und auch Tourismus-Aktien geraten wieder in den Fokus. Interessante Zeiten für flexible Anleger!
Zum KommentarKommentar von Lars Winter vom 04.06.2026 | 05:00
Energieprofiteure aus der zweiten Reihe: Warum dynaCERT, 2G Energy und SFC Energy vor einer starken Wachstumsphase stehen
Künstliche Intelligenz, Energiewende, Dekarbonisierung und geopolitische Spannungen verändern die Weltwirtschaft derzeit grundlegend. Der Energiebedarf steigt, gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Versorgungssicherheit und Klimaschutz. Genau an dieser Schnittstelle entstehen derzeit für Anleger spannende Investmentstorys. Besonders interessant erscheinen die Aktien von dynaCERT, 2G Energy und SFC Energy. Die drei Unternehmen verfolgen unterschiedliche Ansätze, profitieren aber vom gleichen Megatrend, nämlich Energie effizienter, sicherer und unabhängiger nutzbar zu machen.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 03.06.2026 | 04:15
IPO statt Stromausfall? Power-Aktien wie Siemens Energy, A.H.T. Syngas, OHB und SpaceX starten durch
Deutschland zählt bei der Stromversorgung weiterhin zu den zuverlässigeren Ländern Europas, die durchschnittliche Nichtverfügbarkeit lag 2024 bei 11,7 Minuten je Endverbraucher. Das zeigt: Stromausfälle sind hierzulande im statistischen Schnitt selten und meist kurz, auch wenn es regional Unterschiede gibt. Für Investoren dreht sich seit der enormen Stromabnahme durch KI-Rechenzentren alles um Verfügbarkeit und Effizienz im Energiesektor. Hier rücken Unternehmen wie Siemens Energy in den Fokus, weil die Modernisierung der Energieinfrastruktur und die steigende Komplexität des Stromsystems einiges an Knowhow erfordert. Neben den Münchnern besitzt auch A.H.T. Syngas innovative Konzepte, um in einem energiepolitisch getriebenen Umfeld zu brillieren. Wer energiegeladene Systeme sucht, den könnte auch der weitere Fortgang bei OHB und SpaceX interessieren. Findet diese Rally noch auf gesundem Boden statt?
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 22.05.2026 | 04:00
KI-Rechenzentren brauchen Kernkraft – 70 bis 100 % mehr Energie bis 2050! American Atomics, SAP und ServiceNow im Fokus
Die Weltwirtschaft befindet sich mitten in einem neuen Infrastruktur-Superzyklus, in dem die neue Quelle der Produktivität in der umfangreichen Nutzung von Digitalisierung und KI gesucht wird. Die physischen Grundlagen einer extensiven Nutzung von KI erzeugen bei Systemkomponenten für die Energie-Erzeugung und Speicherung für einen ungeahnten Nachfragesog. Strom, Netze, Kühlung und Rohstoffe – der Bedarf scheint unendlich. Dabei hatte man sich noch vor einigen Jahren mit Klimazielen beschäftigt. Mit dem explosionsartig wachsenden Bedarf von Rechenzentren geraten nicht nur Energiequellen wie Kernkraft in den Vordergrund, sondern auch kritische Metalle für Turbinen, Leitungen, Speicher- und Chipsysteme. Goldman Sachs erwartet, dass sich der Strombedarf von Rechenzentren bis zum Ende des Jahrzehnts mehr als verdoppelt – ein Szenario, das CO2-freie Grundlast zur strategischen Überlebensfrage macht. In der EU teils erfolgreich wegdiskutiert, rücken Atomkraftwerke als verlässliche Stromlieferanten unter Trump wieder ins Zentrum der Debatte und werden für Tech-Konzerne zum ernsthaften Partner. Ein tieferer Einstieg lohnt.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 21.05.2026 | 05:20
Siemens Energy, RE Royalties und E.ON – Ihre Eintrittskarte in die lukrative Energieinfrastruktur-Zukunft
Grüne Infrastrukturen boomen – und mit ihnen lukrative Perspektiven für Investoren. Trotz gestiegener Kapitalkosten treibt die globale Dekarbonisierung den Ausbau von Wind- und Solaranlagen ungebremst voran. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr ob, sondern wie sich aus diesem Wandel Gewinne schlagen lassen. Die Antwort liegt im Zusammenspiel von Technologie, Finanzierung und Netzbetrieb. Drei Vorreiter zeigen, wie es geht: Siemens Energy als technologisches Rückgrat, RE Royalties als kreativer Kapitalgeber und E.ON als Herz der Stromverteilung.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 07.05.2026 | 04:00
Öl-Rally erledigt, jetzt kommt Wasserstoff mit 250 %! Alle Blicke richten sich auf ITM Power, Zefiro Methane, Plug Power und Nel ASA
Hü und Hott – Trump reitet Rodeo und schafft verrückte Zeiten für Investoren. Gestern klang es wieder, als würde der US‑Einsatz beendet. Aber ist schon wirklich eine Lösung in Sicht? Egal: Zunächst rauschte das Öl um 12 % auf 95 USD ab, um anschließend wieder auf 100 USD zu steigen. Nach einem langen Ping‑Pong zwischen Washington und Teheran wächst die Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Konflikts, woran soll sich der Anleger hier noch festhalten? Vielleicht lohnt ein perspektivischer Blick auf die Peergroup des Ölsektors oder ein neuer Anlauf in den Bereich alternativer Energien. Dort hat Plug Power zuletzt ein wahres Freuden-Feuerwerk gezündet. Doch wie schlagen sich die Mitbewerber ITM Power und Nel ASA in diesem Umfeld? Und dann wäre da noch der Neuling Zefiro Methane, mit einem umweltfreundlichen Ansatz für die Ölindustrie, der die Aktie schnell in die nächste Liga schießen könnte. Sicher ist, dass alles unsicher ist!
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 15.04.2026 | 04:15
Das ist bombig! Öl-Knappheit als Wendepunkt für Uran und Wasserstoff mit Siemens Energy, Standard Uranium, Plug Power und Nel ASA
Der Wochenstart war schon mal holprig. Öl wieder mit Plus 12 % im Steigflug, nix wird es mit der entsprechenden Entlastung der Haushalte. Nun hat die Regierungskoalition Schwarz-Rot ein 17 Cent-Paket entwickelt, das in den nächsten Wochen verabschiedet werden soll. Eine temporäre Absenkung der Ökosteuer soll helfen. Der Konflikt sorgt aktuell dafür, dass trotz eigentlich schwacher globaler Konjunktur und rechnerischer Überversorgung, die Preise plötzlich wieder nach oben ausschlagen. Eine wirkliche Knappheit bei Öl & Gas gibt es nicht. Ministerpräsident Söder fordert sogar wieder Gas-Exploration in Deutschland. Wer hätte das gedacht? Auch wir blicken auf mögliche Alternativen und nehmen Kernkraft und Wasserstoff unter die Lupe. Für Investoren rücken damit Unternehmen wie Siemens Energy, Standard Uranium, Plug Power und Nel ASA zunehmend ins Blickfeld, da sie direkt oder indirekt von diesen langfristigen Energietrends profitieren könnten. Wir rechnen nach.
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