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26.08.2026 | 04:00

Achtung: Notenbanken, Verschuldung und das rettende Gold! Kluge Investoren stocken bei Barrick Mining, Newmont und Lahontan Gold auf

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Bildquelle: Pixabay

Inflation über 3 % und die Welt gerät aus den Fugen! Speziell die Notenbanken stecken dabei in einer Zwickmühle, da sie die Zinsen zur Inflationsbekämpfung nicht unbegrenzt senken können, ohne das globale Finanzsystem zu gefährden. Gleichzeitig erreicht die Staatsverschuldung in vielen Industrienationen historische Höchststände, was das Vertrauen in ungedeckte FIAT-Währungen langfristig massiv untergräbt. In diesem fragilen wirtschaftlichen Umfeld rückt Gold wieder als ultimativer sicherer Hafen und bewährter Schutz vor Kaufkraftverlust in den Mittelpunkt. Kluge Investoren erkennen die Zeichen der Zeit und schichten Kapital gezielt in den Edelmetallsektor um, um ihr Vermögen abzusichern. Dabei bieten Großproduzenten wie Barrick Mining oder Newmont durch ihre effiziente Kostenstruktur und starke operative Basis eine solide Verankerung im Depot und zahlen auch noch eine üppige Dividende. Für risikobewusste Anleger, die nach überproportionalem Wachstumspotenzial suchen, bieten kleinere Explorer wie Lahontan Gold eine spannende Ergänzung. Wir rechnen nach!

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF , BARRICK MINING CORPORATION | CA06849F1080 | NYSE: B , TSX: ABX , NEWMONT CORP. DL 1_60 | US6516391066

Inhaltsverzeichnis:


    Barrick Mining – Der Riese zeigt was möglich ist

    Die globale Bergbauindustrie erlebt in der aktuellen Gemengelage eine tiefgreifende Restrukturierung, denn Geld entwertet sich permanent und internationale Lieferketten wackeln. Beim Gold- und Kupferriesen Barrick Mining vollzieht sich hinter den Kulissen ein strategischer Wandel. Denn der Konzern plant die Aufspaltung und den anschließenden Teilbörsengang seiner erstklassigen nordamerikanischen Goldprojekte, um stabilere westliche Vermögenswerte von den risikoreicheren internationalen Minen zu trennen. Diese Abspaltung soll den Aktionären eine klare Wahl zwischen einem defensiven Goldproduzenten und einer wachstumsorientierten Einheit bieten.
    Seit 2024 neu auf dem Plan sind die Kupfer-Phantasien rund um das Reko Diq-Projekt in Pakistan und die damit sichtbaren Ambitionen im Bereich der grünen Industriemetalle. Reko Diq zählt zu den weltweit größten unerschlossenen Kupfer-Gold-Vorkommen, birgt jedoch erhebliche geopolitische und finanzielle Risiken. Aufgrund von regionalen Sicherheitsbedenken und explodierenden Investitionskosten musste der Zeitplan für das Milliardenprojekt im Jahr 2026 spürbar angepasst und verlangsamt werden.

    Gleichzeitig sorgten anhaltende operative Spannungen im US-Bundesstaat Nevada für Schlagzeilen, wo Barrick das Gemeinschaftsunternehmen Nevada Gold Mines betreibt. Der Partner Newmont kritisierte dort eine jahrelange Performance-Verschlechterung und warf Barrick sogar vor, Joint-Venture-Ressourcen unzulässig für eigene Projekte abgezweigt zu haben. Diese operativen Differenzen führten im Sommer 2026 zu einer formellen Verzugsanzeige seitens Newmont, was die geplante Barrick-Aufspaltung zeitweise blockierte. Erst eine umfassende Einigung im August 2026, bei der umstrittene Liegenschaften konsolidiert wurden, bereinigte den Streit und machte den Weg für den IPO frei. Damit zeigt das dynamische Geflecht aus Kupfer-Expansion und regionalen Managementkonflikten, vor welchen komplexen Herausforderungen die Branchenriesen im aktuellen Rohstoffzyklus stehen. Analysten auf der Plattform LSEG Refinitiv sehen auf Basis von 66 CAD ein 12-Monats-Potenzial von 15 % - die letzten Traumzahlen scheinen hier noch nicht Eingang gefunden zu haben.

    Newmont Corp. – Kleinere Streitereien spielen im großen Bild keine Rolle

    Obwohl der beigelegte Nevada-Konflikt mit Barrick im Sommer 2026 zeitweise für Unruhe sorgte, ist ein Branchenriese wie Newmont keineswegs auf Scharmützel mit der Konkurrenz angewiesen. Denn das Unternehmen verfügt über ein erstklassiges, global diversifiziertes Portfolio, das unabhängig von regionalen Joint Ventures eine enorme organische Ertragskraft entfaltet. Ein zentraler Pfeiler dieser Eigenständigkeit ist die konsequente Optimierung der im Jahr 2023 übernommenen Vermögenswerte von Newcrest Mining, die nun vollständig synergetisch integriert werden. Durch diese Fusion hat sich Newmont strategisch wertvolle Spitzenprojekte in politisch sicheren Jurisdiktionen wie Australien und Kanada gesichert, welche langfristig stabile Cashflows garantieren. Zudem forciert das Management ein ambitioniertes Veräußerungsprogramm für Randbereiche, um die Bilanz weiter zu stärken und den Fokus rein auf margenstarke „Tier-1“-Minen zu richten. Natürlich investiert der Konzern massiv in die technologische Modernisierung und die Automatisierung seiner bestehenden Anlagen, was die operativen Kosten pro Unze nachhaltig senkt. Wie bei Barrick ist ein weiterer strategischer Trumpf die gezielte Expansion im Bereich der Kupfer-Gold-Beiprodukte, wodurch Newmont direkt vom boomenden Markt für kritische Industriemetalle profitiert. Dank dieser weitsichtigen Ausrichtung ist das Unternehmen in der Lage, seinen Aktionären selbst in volatilen Marktphasen eine der verlässlichsten und attraktivsten Dividendenstrukturen der gesamten Branche zu bieten.

    Lahontan Gold – Viel mehr Gold als zuerst vermutet

    Von groß zu klein! Der kanadische Bergbau-Explorer Lahontan Gold hat mit der Veröffentlichung seiner aktualisierten Ressourcenschätzung am 17. August 2026 ein echtes Ausrufezeichen im US-Bundesstaat Nevada gesetzt. Die neuesten Daten bescheinigen dem Flaggschiff-Projekt Santa Fe einen massiven Sprung nach vorne und untermauern das geologische Potenzial der Liegenschaft eindrucksvoll. Projektübergreifend stiegen die Tagebau-Ressourcen in der Kategorie „Indicated“ auf herausragende 1.195.000 Unzen Goldäquivalent an. In der Kategorie „Inferred“ kommen nochmals beachtliche 1.190.000 Unzen Goldäquivalent hinzu. Zusammengerechnet verbucht das Management damit einen Unzen-Zuwachs von phänomenalen 22 % im Vergleich zur Schätzung aus dem Jahr 2024.
    Insbesondere die oberflächennahen Oxid-Lagerstätten Slab und York glänzten bei der Auswertung mit einer sensationellen Volumensteigerung von über 37 %. Auch die Kernzone des historischen Tagebaus vergrößerte sich deutlich und übertraf die alten Werte um mehr als 26 %. CEO Kimberly Ann erklärte, dass diese starken Zahlen nun die fundamentale Basis für die anstehende wirtschaftliche Erstbewertung (PEA) bilden. In Reno ansässige Fachexperten arbeiten parallel bereits intensiv am Minendesign und verfeinern das künftige Verarbeitungsschema. Der strategische Fokus liegt auf einer kostengünstigen Haufenlaugung im ersten Schritt sowie der späteren Erschließung der tiefen Sulfid-Vorkommen.

    IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk geht den Fakten in Nevada auf den Grund und interviewt CEO und Gründerin Kimberly Ann.
    https://youtu.be/pRq4WtH82Rc

    Das Unternehmen forciert damit die wichtige Transition vom reinen Projektentwickler zum vollwertigen Produzenten und peilt den Baubeginn für das Jahr 2027 an. Wie dynamisch das Vorhaben vorankommt, belegen die jüngsten Bohrergebnisse aus dem laufenden Jahr im östlichen Sektor Calvada East. Das dort niedergebrachte Loch CAL26-12R stieß auf 12,2 Metern Länge auf starke 1,26 g/t Goldäquivalent und bewies eine Fortsetzung der Vererzung unterhalb der alten Planungen. Für eine geologische Überraschung sorgte zudem die Bohrung CAL26-11R, die in vulkanischem Gestein 13,7 Meter mit 1,10 g/t Goldäquivalent durchteufte. Dieser Treffer entlang der markanten Summit Fault öffnet die Tür für ein völlig neues Explorationsfeld, da die Goldzone in verschiedene Richtungen offenbleibt. Dass sich das System weit über die bisherigen Grenzen der Modell-Grube erstreckt, verleiht der Aktie erhebliche zusätzliche Substanz. Das bereits erschlossene Brownfield-Areal ermöglicht es, neu entdeckte Unzen viel schneller in eine spätere Produktion zu überführen als auf unberührtem Land. Angesichts einer Marktkapitalisierung von knapp 160 Mio. CAD bietet die Lahontan-Aktie im aktuellen Umfeld eine erstklassige Gelegenheit für weitsichtige Rohstoff-Investoren. Der positive Return sollte sich alsbald bemerkbar machen!

    Im 6-Monats-Chart kann wunderbar abgelesen werden, wie stark der Edelmetall-Sektor auf die jüngste Erholung der Spotpreise reagiert hat. Lahontan Gold kann dabei mit guten News mit den Blockbustern wie Barrick Mining und Newmont mithalten. Quelle: LSEG Refinitiv vom 25.08.2026

    Die aktuellen Entwicklungen um die immerwährende Inflation und die angespannte Zinslandschaft verdeutlichen, dass der Gold-Sektor nach der jüngsten Konsolidierung nun wieder Gas gibt. Während die Branchenriesen nach der Beilegung ihres Nevada-Konflikts im August 2026 mit ihren Vorwärts-Strategien weitermachen können, könnte eine erweiterte Nevada-Chance beim Junior-Explorer Lahontan Gold liegen. Denn die Meilensteine sind laut CEO Kimberly Ann in wenigen Monaten erreichbar und dann heißt es „Fly Baby Fly“! Aber: Die richtige Balance zwischen defensiven Großproduzenten und chancenreichen Explorern entscheidet über den mittelfristigen Anlageerfolg.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 06.10.2026 | 04:15

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    • Rüstungsindustrie
    • Defense-Technologien
    • Kritische Rohstoffe
    • Strategische Metalle
    • Gold

    Die geopolitische Zeitenwende rückt zwei Sektoren in den Vordergrund: Rüstung und kritische Metalle. Der eine kann ohne den anderen nicht! Mithin hat diese Schicksalsehe an den Finanzmärkten einen beispiellosen Superzyklus ausgelöst, der weit über die klassischen HighTech- und Defense-Konzerne hinausreicht. So sonnen sich europäische Verteidigungsschwergewichte wie Rheinmetall, Renk und der Sensorik-Spezialist Hensoldt in historischen Auftragsbeständen und profitieren von milliardenschweren staatlichen Aufrüstungsprogrammen. Das rückt die fundamentale Basis dieses Booms nun radikal in den Fokus der Investoren. Denn Verteidigungssysteme aller Art sind in der Produktion vollständig auf eine gesicherte Versorgung mit strategischen und kritischen Metallen angewiesen. Die massive Nachfrage nach militärischer Hardware trifft jedoch auf globale Lieferketten, die durch Rohstoff-Knappheiten und den beschleunigten Subventionswettlauf im Westen extrem angespannt sind. Hier schlägt die Stunde von Explorations- und Lizenzgesellschaften wie Globex Mining, die über ein diversifiziertes Portfolio an strategischen Liegenschaften in politisch sicheren Regionen verfügen und die Grundlagen der industriellen Unabhängigkeit sichern. Da kein modernes Flugabwehrsystem und kein militärisches Mikrochip-Netzwerk ohne Kupfer, Silber, Nickel oder Seltene Erden existieren kann, sitzen Bergbau und Wehrtechnik an der Börse untrennbar im selben Boot. Für vorausschauende Anleger bedeutet diese Symbiose eine seltene Hebelwirkung.

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    • Kritische Rohstoffe
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    Es sind schon fast tektonische Verschiebungen, welche Anleger derzeit an der Börse erleben. Explodierende Energie- und Rohstoffpreise und überschießende Zinsen, die es seit 7 Jahren nicht mehr in dieser Höhe zu sehen gab. Der Osten gibt sich protektionistisch, der US-dominierte Westen zeigt sich gezielt angriffslustig. In diesem kapitalistischen Imperialismus tiefer Taschen gesellen sich territoriale Ansprüche des US-Präsidenten gegenüber der unter Dänemark verwalteten Kolonie Grönland. Alles Tendenzen die über das klassische Mining-Geschäft hinausreichen und an den Terminbörsen für viel Unruhe sorgen. Die geopolitische Bruchlinie verläuft quer durch die Arktis, wo Grönland dank gigantischer Lagerstätten wie dem Tanbreez-Projekt im Fokus des Pentagon und westlicher Sicherheitsbehörden steht. China kontrolliert nach wie vor weite Teile der globalen Lieferkette, doch das strategische Abkommen zwischen Washington und Kopenhagen baut eine mächtige Barriere auf. Zeitgleich schießen die Wolframpreise auf dem Weltmarkt explosionsartig in die Höhe und übertreffen in ihrer Dynamik fast alle anderen kritischen Mineralien. Das unverzichtbare Industriemetall, das für die Rüstungsindustrie und den AI-Chip-Sektor elementar ist, leidet unter drastischen Exportbeschränkungen. Diese Lieferengpässe treiben westliche Abnehmer an den Rand der Verzweiflung. Ein wildes Potpourri aus Größenwahn, Panik und Säbelrasseln. Wo liegen die Chancen für nervenstarke Anleger?

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    Kommentar von Jens Castner vom 02.10.2026 | 04:44

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