18.02.2026 | 05:00
Die Jagd nach den vergessenen Unzen: Warum Silver Viper Minerals das Potenzial hat, die Erfolgsgeschichte von Blackrock Silver und Dolly Varden zu wiederholen
Der globale Silbermarkt befindet sich in einer Ausnahmesituation. Wie Branchenanalysen bestätigen, steuert der Markt 2026 auf das sechste Jahr eines strukturellen Angebotsdefizits in Folge zu. Getrieben von der schier unersättlichen Nachfrage der Photovoltaikindustrie und der boomenden KI-Infrastruktur, die Silber für Hochleistungschips benötigt, suchen Investoren nach Qualität im Boden. In diesem Umfeld haben sich zwei Erfolgsmodelle herauskristallisiert: Die Premium-Entwicklung in sicheren Top-Jurisdiktionen, wie sie Dolly Varden Silver vormacht und die Wiederbelebung historischer Silber-Reviere durch moderne Technologie, wie es Blackrock Silver demonstriert. Doch während diese Aktien bereits gut gelaufen sind, fliegt ein Unternehmen noch weitgehend unter dem Radar, das genau diese beiden Ansätze im produktivsten Silberland der Welt vereint: Silver Viper Minerals. In Mexiko, dem Herzland der globalen Silberförderung, kombiniert das Unternehmen das geologische Wissen alter Minen mit modernster Bohrtechnik – und bietet Anlegern damit die Chance auf eine klassische Entdeckungs-Story mit enormem Hebel.
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Autor:
Nico Popp
ISIN:
SILVER VIPER MINER. CORP. | CA8283344098 , Blackrock Silver | CA09261Q1072 , DOLLY VARDEN SILVER | CA2568272058
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Nico Popp
In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys
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Dolly Varden und Blackrock: Die Blaupausen des Erfolgs
Um das Potenzial von Silver Viper zu erkennen, sollte man einen Blick auf die prominenten Peers werfen: Dolly Varden Silver hat im kanadischen „Golden Triangle“ gezeigt, wie der Markt reagiert, wenn hochgradige Unzen in einer sicheren Jurisdiktion bestätigt werden. Das Kitsault-Valley-Projekt mit seinen rund 140 Mio. Unzen Silberäquivalent wird heute mit einer signifikanten Prämie gehandelt, weil es Größe und Sicherheit zugleich bietet.
Ein anderes, aber ebenso erfolgreiches Modell verfolgt Blackrock Silver in Nevada. Im historischen Tonopah-Distrikt, wo vor 100 Jahren die alten Bergleute nur das Offensichtliche abbauten, setzt Blackrock moderne geophysikalische Methoden ein. Das Ergebnis: Die Entdeckung neuer, massiver Adersysteme, die den Altvorderen verborgen blieben. Blackrock beweist, dass in den alten Revieren oft die größten Schätze noch im Boden liegen, wenn man nur tief genug und mit der richtigen Technik bohrt.
Silver Viper Minerals: Modernste Exploration auf historischem Grund
Genau diesen Ansatz von Blackrock überträgt Silver Viper Minerals nun auf Mexiko – das Land, das seit Jahrhunderten die Welt mit Silber versorgt. Das Flaggschiff-Projekt La Virginia im Bundesstaat Sonora liegt in einem Gebiet, das historisch von oft auf eigene Rechnung arbeitenden Bergleuten ausgebeutet wurde. In den 2010er Jahren führte ein Team um Pan American zwar eine systematische Exploration durch, das volle Potenzial kann aber erst durch die aktuelle Kombination aus Geophysik und tiefreichender Bohrtechnik sichtbar werden. Wie aus den Unternehmenspräsentationen hervorgeht, zielt Silver Viper auf epithermale Gold-Silber-Systeme ab, die für diese Region typisch sind und oft extrem hohe Gehalte liefern. Die bisherigen Arbeiten haben zur Entdeckung der Zone „El Rubi“ geführt, einem mineralisierten System, das alle Merkmale einer großen Lagerstätte aufweist.
Der Faktor Management: Die Belcarra-Gruppe
Ein entscheidendes Argument für Silver Viper ist das Team im Hintergrund. Das Unternehmen gehört zur renommierten Belcarra Group, einer Management-Schmiede, die in der Branche einen exzellenten Ruf genießt. Dasselbe Team war verantwortlich für den Erfolg von Orko Silver, dessen La Preciosa-Lagerstätte für mehrere 100 Mio. CAD an Coeur Mining verkauft wurde.

Für Investoren ist das ein starker Vertrauensbeweis. Die Geologen und Manager bei Silver Viper wissen genau, wie man in Mexiko eine Mine findet, entwickelt und gewinnbringend verkauft. Sie kennen die Geologie, die regulatorischen Rahmenbedingungen und die lokalen Gegebenheiten. Während unerfahrene Explorer in Mexiko oft scheitern, verfügt die Belcarra Group über das Netzwerk und die Expertise, um La Virginia zum Erfolg zu führen.
Die Entdeckungs-Story: El Rubi und Macho Libre
Das geologische Potenzial von La Virginia scheint noch lange nicht ausgeschöpft. Die Zone El Rubi besteht aus mehreren mineralisierten Strukturen, die über eine Streichlänge von rund 500 m verfolgt wurden. Aktuelle Explorationsdaten deuten darauf hin, dass sich das System in der Tiefe und entlang des Streichens fortsetzt.
Besonders spannend ist das neue Zielgebiet Macho Libre. Hier wendet Silver Viper genau jene moderne Methodik an, die Blackrock in Nevada erfolgreich gemacht hat: Systematisches Testen von Anomalien, die von historischen Bergleuten übersehen wurden. Erste Ergebnisse deuten auf hochgradige Gold- und Silberwerte hin, die das Potenzial haben, die Ressourcenbasis signifikant zu erweitern. Da Mexiko geologisch für seine tiefreichenden Adersysteme bekannt ist, könnte hier erst an der Oberfläche gekratzt worden sein.

Silver Viper: Zweite Chance für Silber-Bullen
Silver Viper Minerals bietet Anlegern eine faszinierende Mischung. Das Unternehmen operiert in Mexiko, dem Dorado der Silberindustrie und nutzt die bewährte Strategie der Neu-Exploration historischer Distrikte. Während Dolly Varden die Sicherheit Kanadas einpreist und Blackrock den Nevada-Bonus genießt, wird Silver Viper aktuell noch mit einem Abschlag gehandelt, der das geologische Potenzial nicht widerspiegelt. Angesichts des globalen Silberdefizits und der Expertise der Belcarra Group ist die Aktie eine Wette auf die nächste große Entdeckung. Wenn Silver Viper auf La Virginia ähnliche Erfolge wie Blackrock in Tonopah erzielt – und die Geologie spricht dafür – dann dürfte das Unternehmen vor einer Neubewertung stehen.
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