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13.02.2026 | 05:00

Richtige Aktien, richtiges Timing: Silver Viper Minerals, Siemens und Infineon – neue Allzeithochs?

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Bildquelle: pixabay.com

Siemens marschiert voran. Die Geschäfte laufen bombig, die Jahresziele wurden erhöht, die Aktie ist auf Allzeithoch. Bei Infineon sind die historischen Niveaus aus Zeiten des Neuen Markts, noch ein gutes Stück entfernt, die Richtung stimmt aber. Der hohe Silberpreis, strukturelle Angebotsdefizite und die wachsende Bedeutung hochgradiger Liegenschaften in etablierten Bergbauregionen rücken die Aktie von Silver Viper Minerals in den Fokus des Anlegerinteresses – insbesondere nach der kurzen Korrektur auf hohem Niveau. Das Timing stimmt!

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: SILVER VIPER MINER. CORP. | CA8283344098 , SIEMENS AG NA O.N. | DE0007236101 , INFINEON TECH.AG NA O.N. | DE0006231004

Inhaltsverzeichnis:


    Silver Viper Minerals – Wann kommt der nächste Aufwärtsschwung?

    Im aktuellen Umfeld gewinnen Explorationsunternehmen mit hochgradigen Liegenschaften in etablierten Bergbauregionen strategisch an Bedeutung. Das gilt insbesondere für Silver Viper Minerals. Die Gesellschaft unter der Führung eines erfahrenen Managements mit starkem Track Record entwickelt große und qualitativ hochwertige Silberliegenschaften in Mexiko. Das mittelamerikanische Land nimmt mit rund 20 % der weltweiten Produktion den Spitzenplatz ein und wird langfristig weiterhin die bedeutendste Rolle in der globalen Versorgung spielen.
    Die Explorationsgesellschaft konzentriert sich auf die Weiterentwicklung des Gold-Silber-Flaggschiffprojektes La Virginia in Sonora. Historisch wurden hier bereits umfangreiche Bohrprogramme über 52.000 Meter auf der 6.800 Hektar großen Liegenschaft durchgeführt. Eine historische Ressourcenmessung aus dem Jahr 2021 zeigte 154.000 Unzen Gold (0,78 g/t) und 6,92 Mio. Unzen Silber (35 g/t) in der Kategorie indicated sowie 260.000 Unzen Gold (0,8 g/t) und 12,94 Mio. Unzen Silber (40 g/t) in der Kategorie inferred.
    Das geologische Modell auf La Virginia ist spannend und steht für großes Potenzial. Denn es weist große Ähnlichkeit mit existierenden epithermalen Systemen auf, welche eine geringe Sulfidierung aufweisen und für sehr hohe Edelmetallgehalte bekannt sind. „El Rubi zeigte bereits in der Vergangenheit hohe Gold- und Silbergehalte über lange Strecken. Im Zuge des laufenden Bohrprogramms über 5.000 Meter wird dieser Bereich, so wie die Zone „El Molino“ adressiert, welche die vielversprechende Anomalie „Mach 1“ enthält. In den letzten Monaten hat sich die Gesellschaft mit mehreren hochkarätigen Experten verstärkt, um die nächsten Wachstumsschritte erfolgreich und konsequent zu gehen.
    Bereits im vergangenen Dezember konnte die Aktie kurzzeitig die Marke von 2,40 CAD überspringen. Aktuell notieren die Anteilsscheine bei 1,81 CAD, womit die Gesellschaft mit rund 170 Mio. CAD bewertet wird. Angesichts der großen Volatilität des Silberpreises hat sich das Papier sehr gut geschlagen. Silber befindet sich langfristig in einem Angebotsdefizit. Das Edelmetall wird als Anlageobjekt und in der Industrie stark nachgefragt. Seine exzellenten elektrischen Eigenschaften, Wärmeleitfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit machen es in HighTech- und Rüstungsanwendungen begehrt.
    In Summe sprechen hohe Projektqualität und hervorragende Perspektiven für Silver Viper Minerals. Institutionelle Investoren sind bereits im nennenswerten Umfang im vergangenen Jahr eingestiegen. Schon länger gehören der weltweit größte Silberproduzent Fresnillo (17 %) und Orex Minerals (11 %) zum Aktionariat.

    https://youtu.be/Ia9DA86ksGg

    Siemens – Neues Allzeithoch erreicht

    Siemens ist einer der weltweit führenden Anbieter von Schalttechnik, also von Systemen und Bauteilen, die Strom steuern, verteilen und absichern. Über den Bereich Smart Infrastructure liefert der Konzern Schaltanlagen, Leistungsschalter und Automatisierungstechnik für Gebäude, Industrie und Stromnetze.
    Diese Technik ist zentral für die Elektrifizierung, vom Rechenzentrum bis zur Ladesäule. In vielen dieser Komponenten werden silberhaltige Kontakte eingesetzt, weil sie besonders leitfähig und langlebig sind. Damit ist Siemens mit seinem Geschäftsmodell ein indirekter Profiteur des globalen Trends der steigenden Elektrifizierung. Über die 10 % Beteiligung an Siemens Energy - das Unternehmen wird aktuell mit rund 140 Mrd. bewertet - profitiert der Konzern ebenso vom Megatrend.
    Ein guter Start ins neue Geschäftsjahr veranlasste den Konzern jüngst die Prognose für das Gesamtjahr zu erhöhen. Als Gewinn je Aktie werden jetzt bis zu 11,10 EUR in Aussicht gestellt. Die Anteilsscheine übersprangen erstmals die 270 Euro-Marke und notieren damit auf Allzeithoch. Das Unternehmen ist nun mit rund 204 Mrd. EUR bewertet. Besonders stark wuchs Siemens in den letzten Monaten in der Digitalsparte, bei Smart Infrastructure und in der Zugsparte Mobility.

    Infineon – Gemischtes Bild

    Gemischt reagierten Anleger auf die zuletzt präsentierten Quartalsdaten des Konzerns. Positiv wurde der beibehaltene Ausblick auf das Gesamtjahr aufgenommen. Weniger gut kam die deutliche Steigerung der Investitionen an. Die Aktie notiert weiterhin auf Niveau des Allzeithochs.
    Infineons Position bleibt stark. Der Konzern bietet innovative Halbleiterlösungen für Automobil, Industrie und digitale Sicherheit an. Damit stehen wachstumsstarke Märkte wie E-Mobilität, Energieeffizienz, sichere Vernetzung und das Internet der Dinge im Fokus. Die letzten von Analysten formulierten Kursziele liegen in der Bandbreite von 42 bis 52 EUR.

    Fazit

    Die Wachstumsperspektiven von Silver Viper sind hervorragend. Institutionelle Investoren sind bereits in der jüngsten Vergangenheit eingestiegen. Der aktuelle Kursrücksetzer bietet sehr gute Chancen. Bei Siemens laufen die Geschäfte außerordentlich gut. Bei Infineon verstimmte zuletzt der Ausblick auf hohe Investitionen etwas.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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