Menü schließen




09.02.2023 | 07:15

TotalEnergies, Smartbroker Holding AG, Alphabet – Hervorragende Perspektiven

  • Innovation
  • künstliche Intelligenz
  • Online Brokerage
Bildquelle: pixabay.com

Die Revolution der Internetsuche mittels künstlicher Intelligenz rückt aktuell in den Mittelpunkt der großen Tech-Konzerne. Während Microsoft sich am Textroboter ChatGPT beteiligte, der zukünftig in die Bing-Suche integriert werden soll, will Google mit dem Chatbot „Bard nachlegen, bisher jedoch mit mäßigem Erfolg. Nachlegen will auch die in Berlin ansässige Smartbroker Holding AG, die im Sommer den attraktivsten Online-Broker Deutschlands präsentieren will.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: ALPHABET INC.CL C DL-_001 | US02079K1079 , SMARTBROKER HOLDING AG | DE000A2GS609 , TOTALENERGIES SE | FR0000120271

Inhaltsverzeichnis:


    Smartbroker Holding AG – Kurz vor Kaufsignal

    Ende Januar hatten wir in einem ausführlichen Report auf die Rebound-Chancen der Smartbroker-Holding hingewiesen. Seither konnte sich die Aktie mit einem aktuellen Kurs von 8,40 EUR an den Widerstand, den beiden Höchstständen aus dem vergangenen Jahr, hinbewegen. Ein nachhaltiger Durchbruch über das Niveau von 8,78 EUR würde nicht nur die Bodenbildungsphase abschließen, vielmehr wäre der Weg bis zum seit Dezember ausgebildeten Abwärtstrend bei aktuell 10,79 EUR frei.

    Die Smartbroker Holding AG hat mit der Baaderbank einen neuen Partner, mit der sie den Launch des Next Generations Brokers für den Sommer 2023 anpeilt. Die Marketingaufwendungen wurden gestoppt, um nach dem Start wieder hochgefahren zu werden. Im Vergleich zur DAB bietet der neue Partner mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Dazu gehören eine Smartphone App und eine Handelsoberfläche auf neuestem Stand, sowie eine schnellere und vollständig digitale Depoteröffnung. Zudem sollen Depots für Firmenkunden ermöglicht werden, später auch der Handel von bis zu 20 Kryptowährungen. Die Berliner wollen ihren Kunden den „attraktivsten Broker Deutschlands“ bieten.

    TotalEnergies -Gewinn verdoppelt

    Der Ölriese hat im Jahr 2022 einen Rekord-Nettogewinn von 36,2 Mrd. USD erzielt, doppelt so viel wie im Vorjahr, und reiht sich damit mit den Rekordgewinnen in die Peer-Group ein, die dank höherer Öl- und Gaspreise seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine erzielt wurden. Der bereinigte Nettogewinn der Franzosen belief sich im vierten Quartal auf 7,6 Mrd. USD, einschließlich einer Wertminderung in Höhe von 4,1 Mrd. USD im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung der Beteiligung am russischen Gasunternehmen Novatek.

    Der Nettogewinn für die letzten drei Monate des Jahres entsprach den durch Refinitiv ermittelten Analystenschätzungen, verglichen mit 6,8 Mrd. USD im Vorjahresquartal und 9,9 Mrd. USD im dritten Quartal 2022.

    Der Vorstandsvorsitzende Patrick Pouyanne erklärte gegenüber Reportern, dass das globale Umfeld für Energieunternehmen weiterhin sehr günstig sei, da die Lockerung der COVID-19-Maßnahmen in China die Nachfrage ankurbele. TotalEnergies kündigte an, eine Dividende von 2,81 Euro pro Aktie vorzuschlagen, 6,4 % mehr als im Vorjahr und zusätzlich zu einer bereits angekündigten Sonderausschüttung von 1 EUR pro Aktie. Das Unternehmen kündigte an, eine Dividende von 2,81 Euro pro Aktie vorzuschlagen, 6,4 % mehr als im Vorjahr und zusätzlich zu einer bereits angekündigten Sonderausschüttung von 1 Euro pro Aktie. 2023 rechnet TotalEnergies mit Nettoinvestitionen in Höhe von 16-18 Mrd. USD, davon 5 Mrd. USD für kohlenstoffarme Energien.
    Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 65 EUR belassen.

    Alphabet – Falsche Antwort

    Die künstliche Intelligenz ist aktuell das beherrschende Thema in der Tech-Szene und die Riesen der Branche haben das Rennen um den besten Chatbot eröffnet. Während sich Microsoft bei ChatGPT beteiligte, um diesen unter anderem in ihre Suchmaschine Bing zu integrieren, versucht die Alphabet-Tochter Google mit dem Textautomaten „Bard“ an den Start gehen. Doch Bard scheint noch wenig geschult zu sein, denn dieser behauptete, dass das James-Webb-Weltraumteleskop der Nasa das erste Bild eines Exoplaneten aufgenommen hat, was jedoch nicht korrekt ist.

    Das erste derartige Bild wurde tatsächlich 2003 vom Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte aufgenommen. Google hatte die Frage und die falsche Antwort in einem Tweet verwendet, der zeigen sollte, wie das neue System namens Bard in Zukunft eingesetzt werden könnte.

    Die Aktien von Alphabet fielen darauf um bis zu 9%, während Microsoft nach den zahlreichen Ankündigungen im Plus notierte. Die Google-Mutter hatte in letzter Zeit sowieso mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen: Die Ergebnisse zeigten sinkende Werbeeinnahmen, das Unternehmen entschied sich für die Entlassung von 12.000 Angestellten.


    Google blamiert sich mit der Präsentation des entwickelten Chatbots, die Smartbroker Holding AG ist auf dem Weg zum Launch des Smartbroker 2.0. TotalEnergies konnte seinen Gewinn verdoppeln.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.inv3st.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war unter anderem als CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 10.04.2026 | 04:45

    Aufgepasst! Riesiges Marktpotenzial im größten Teilbereich der Pharmabranche nutzen: mit Innovator Vidac Pharma, Platzhirsch Bayer oder Turnaround-Kandidat Evotec?

    • Onkologie
    • Krebsforschung
    • Krebstherapie
    • Biotechnologie
    • Pharma
    • Innovation

    Die Onkologie ist der strategisch wichtigste Wachstumsmarkt der Pharmaindustrie und gleichzeitig einer der entscheidenden Hebel zur Verbesserung der globalen Gesundheit. Aktuell erkranken weltweit rund 20 Mio. Menschen pro Jahr an Krebs, die Zahl soll bis 2040 auf über 30 Mio. jährlich ansteigen. Der Markt für Krebsmedikamente ist bereits heute über 200 Mrd. USD groß und wächst rasant. Bayer will 2030 zu den größten Onkologie-Playern der Welt gehören und bestätigte zuletzt die Mittelfristziele. Durch den Beteiligungsverkauf an einem Krebsspezialisten können sich die gebeutelten Aktionäre von Evotec schon bald über einen willkommenen Mittelzufluss freuen. Vidac Pharma geht dagegen ganz neue Wege bei der Bekämpfung von Hautkrebs. Hier schlummert ein enormes Potenzial.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 27.03.2026 | 04:30

    Zu Unrecht verkannt – Wasserstoffaktien vor dem Abheben? Warum dynaCERT, Nel und Plug Power jetzt einen Blick wert sind!

    • Wasserstoff
    • Brückentechnologie
    • Innovation

    Zuerst der Hype, dann der Absturz. Wasserstoffaktien haben in den letzten Jahren eine Berg- und Talfahrt hinter sich. Angesichts des aktuellen Energieshocks und sich wandelnder Rahmenbedingungen stoßen die Anteilsscheine der Branchenvertreter wieder auf zunehmendes Interesse bei Anlegern. Operativ geht es bei den meisten Gesellschaften voran. Die Aktivitäten in Europa entwickeln sich durch ein Matchmaking-Portal für Wasserstoff-Projekte und Fördergelder sukzessive. Vorausschauend investieren lautet das Gebot der Stunde.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Nico Popp vom 03.03.2026 | 05:00

    Paradigmenwechsel in der onkologischen Dermatologie: Vidac Pharma als Innovator, was machen Almirall und Biofrontera?

    • Hautkrebs
    • Krebs
    • Warburg-Effekt
    • Innovation

    Die onkologische Dermatologie steht an der Schwelle zu einer Revolution, die das bisherige Verständnis der Krebsbehandlung grundlegend verändern könnte. Der globale Markt für die Behandlung der Aktinischen Keratose wird von Persistence Market Research für das Jahr 2026 auf ein Volumen von rund 7 Mrd. USD geschätzt. Bis Mitte der 2030er Jahre erwarten die Analysten, dass der Markt auf 11,1 bis 14,45 Mrd. USD wachsen könnte. Diese Dynamik wird durch die alternde Weltbevölkerung, eine kumulative UV-Exposition durch veränderte Freizeitgewohnheiten und ein gestiegenes Bewusstsein für die Gefahren von Hautkrebs getrieben. Aktuell dominieren etablierte Branchengrößen wie Almirall und Biofrontera die Standardversorgung bei Aktinischer Keratose mit ihren bewährten Präparaten. Vidac Pharma markiert in der onkologischen Dermatologie jedoch den Übergang von der bloßen Symptombekämpfung hin zu einem revolutionären Verfahren. Das macht das Unternehmen zu einer Chance für wachstumsorientierte Investoren, die den Zugang zu einer völlig neuen Wirkstoffklasse im Bereich der metabolischen Onkologie suchen.

    Zum Kommentar