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18.09.2025 | 06:05

Almonty Industries, thyssenkrupp, Nordex – Perfekte News!

  • Seltene Erden
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  • Erneuerbare Energien
Bildquelle: pixabay.com

Seltene Erden und kritische Rohstoffe spielen in vielen Bereichen der Wirtschat eine wichtige Rolle. Sie sind essenziell für Elektromotoren, Permanentmagnete und Batterietechnologien und besitzen große Bedeutung in der Verteidigungsindustrie. China verfügt über den Großteil der Vorkommen und schränkt den Export ein. Schon längere Zeit unternehmen westliche Staaten große Anstrengungen, Vorkommen außerhalb Chinas zu gewinnen. Besonders die USA machen Druck. Eine jüngst erschienene Meldung von Bloomberg lässt aufhorchen.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 , THYSSENKRUPP AG O.N. | DE0007500001 , NORDEX SE O.N. | DE000A0D6554

Inhaltsverzeichnis:


    Almonty Industries – Auf der Sonnenseite

    Während Industrieunternehmen in Bezug auf die Versorgungssicherheit von Seltenen Erden vor großen Herausforderungen stehen, befinden sich die Produzenten solcher Rohstoffe, so wie Almonty, auf der Sonnenseite. Das knappe Angebot und die steigende Nachfrage treiben die Preise in die Höhe.
    Eine kürzlich veröffentlichte Bloomberg Meldung unterstreicht die Priorität, die weltweit kritischen Rohstoffen eingeräumt wird. Laut Informationen der Nachrichtenagentur prüft die staatliche Entwicklungsbank DCF zusammen mit Partnern die Auflage eines 5 Milliarden-USD-Fonds, um weltweit in Projekte zur Förderung und Verarbeitung von kritischen Rohstoffen zu investieren. Fakt ist, die Welt ist abhängig von China, wo 80 % und mehr diser Vorkommen lagern.
    Deshalb stehen insbesondere Unternehmen bei Anlegern im Fokus, die genau von dieser Konstellation profitieren. Ein Paradebeispiel ist Almonty. Die Kanadier sind kurz davor den Betrieb der größten Woframmine außerhalb Chinas aufzunehmen, noch in diesem Jahr. Laut Planungen soll die Sangdong-Mine bis 2027 ihre Kapazität verdoppeln, wodurch die Produktion dann bis zu 40 % des Wolframoutputs außerhalb Chinas betragen würde.
    In der zweiten Ausbaustufe wird zudem eine Nano-Wolframoxid-Anlage in Betrieb genommen, die angereicherte Wolframkonzentrate in Wolframoxid umwandeln. Hierdurch wird die Wertschöpfungskette vertieft, was die Profitabilität deutlich steigern wird. Ein weiterer Pluspunkt sind die niedrigen Produktionskosten sowie langfristige Abnehmerverträge.
    Zudem wird die Nachfrage nach Wolfram, welches nicht aus China, Russland und Korea stammt, mittelfristig durch die Importverbote in die USA ab 2027 befeuert. Zusätzlich räumen die Amerikaner Wolfram eine Zoll-Ausnahme ein.

    thyssenkrupp – Viele gute News
    Der Konzern hat in mehreren Geschäftsbereichen ein Exposure zu Rohstoffen, auch zu kritischen Rohstoffen. Das sind die Bereiche Anlagen- und Maschinenbau, Energie und Mobilität. Die Deutschen forschen und arbeiten zudem an Verfahren zum Recycling von Metallen und kritischen Rohstoffen, die langfristig auch seltene Erden einschließen könnten, um die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren.
    Waren es im letzten Jahr noch die Zukunftsaussichten der Wasserstoffsparte, welche mittlerweile als rund 50%ige Beteilung als thyssenkrupp nucera an der Börse formiert, sind es in den letzten Monaten Entwicklungen, die den Umbau des Konzerns betreffen. Die Aktie hat sich in dieser Zeit nahezu vervierfacht.
    In dieser Woche wurde es mit dem geplanten Verkauf der Stahlsparte konkreter: Der indische Stahlkonzern Jindal Steel International bekundete sein Interesse. Zudem machte eine außerordentliche Hauptversammlung den Weg frei für die Verselbstständigung der Sparte thyssenkrupp Marine Systems. Diese Einheit ist Weltmarktführer für nicht-nuklear betriebene U-Boote, baut aber auch Fregatten und Korvetten. TKMS AG & Co. KGaA beschäftigt rund 8.200 Mitarbeiter und soll noch in diesem Jahr in den regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gehen.

    Nordex – Neuaufträge beflügeln
    Der deutsche Windkraftanlagenhersteller gehörte gestern zu den Top-Performern auf dem deutschen Kurszettel mit einem Zuwachs von gut 4 %. Eine größere Order aus Lateinamerika ließ den Titel zulegen. Auch in den letzten Monaten war ein erfreulicher Auftragseingang zu verzeichnen.
    Damit scheint die Kursdelle des Sommers ausgebügelt. Ungewisse politische Rahmenbedingungen in Bezug auf den Ausbau Erneuerbarer Energien hatten für schlechte Laune bei den Börsianern gesorgt. Analysten billigen den Anteilsscheinen im Durchschnitt ein Kursziel von 23 Euro zu, was einem Kurspotenzial von rund 15 % entspricht.

    The trend is your friend
    Die langfristig steigende Nachfrage in den thematisierten Branchen steht für weiteres Kurspotenzial der betreffenden Papiere. Insbesondere für Almonty Industries stehen die Zeichen auf Wachstum angesichts der Ausnahmestellung als zukünftiger größter Wolfram-Produzent außerhalb Chinas. Analysten billigen der Aktie, trotz der Kursrally und einer Marktkapitalisierung von rund 1 Mrd. CAD, weiterhin ein Aufwärtspotenzial von über 80 % zu.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    Geopolitik wird zum entscheidenden Faktor bei der Bewertung von Rohstoffprojekten und Rohstoffgesellschaften. Zu diesen Ergebnissen kommen renommierte Beratungshäuser. Versorgungssicherheit bestimmt die strategische Logik. Staaten und Regierungen werden sich in Zukunft zu dem wichtigsten Investorenkreis der Branche entwickeln, so das Fazit vieler Experten. Als Profiteur wird zunehmend auch die Aktie von Antimony Resources gehandelt. Die Kanadier besitzen das größte Antimon-Vorkommen in Nordamerika. Der Markt wird derzeit massiv von China, Russland und Tadschikistan dominiert. Antimon ist insbesondere in militärischen und sicherheitsrelevanten Bereichen unersetzlich. Die Aktie ist schon deutlich angesprungen, aber korrigiert momentan auf hohem Niveau. Anleger sollten das Papier unbedingt auf dem Radar haben.

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