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07.11.2024 | 06:00

BASF, F3 Uranium, Super Micro Computer – günstige Energie ist der Schlüssel zum Unternehmenserfolg

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Bildquelle: pixabay.com

Der große Energiehunger von BASF, insbesondere für die chemische Produktion, muss ebenso gedeckt werden wie der rapide ansteigende Strombedarf der Künstliche Intelligenz nutzenden Rechenzentren. Erneuerbare Energien können diesen Bedarf aktuell noch nicht vollständig abdecken, da die Nachfrage im Bereich der KI in den kommenden Jahren deutlich steigen dürfte. Kernenergie stellt hier eine attraktive Option dar, da sie stabil große Mengen CO2-freier Energie liefert und somit sowohl BASF als auch die steigenden Anforderungen der KI-Rechenzentren effizient bedienen könnte.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: BASF SE NA O.N. | DE000BASF111 , F3 URANIUM CORP | CA30336Y1079 , SUPER MICRO COMPUT.DL-_01 | US86800U1043

Inhaltsverzeichnis:


    BASF - hohe Energiekosten belasten den Konzern

    BASF steht auch aufgrund der steigenden Energiekosten unter Druck. Diese Belastungen beeinflussen nicht nur die Produktionskosten des Chemiegiganten, sondern auch seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt. Trotz dieser Herausforderungen arbeitet das Unternehmen daran, seine Effizienz zu steigern und die Auswirkungen hoher Energiepreise auf seine Gewinnmargen zu minimieren. Die hohen Energiepreise tragen erheblich zu den Betriebskosten des Unternehmens bei und zwingen BASF, seine strategischen Prioritäten kontinuierlich zu überdenken.

    Der Umsatz von BASF im 3. Quartal blieb stabil, obwohl eine leichte Marktunsicherheit die chemische Industrie weiterhin prägt. Das EBITDA des Unternehmens lag mit 1,62 Mrd. EUR 5 % über dem Vorjahr. Trotzdem lag man damit unter den Analystenerwartungen. Diese Entwicklung ist auch auf den anhaltenden Druck durch die Energiepreise zurückzuführen. Trotz wirtschaftlicher Widrigkeiten setzt BASF seine Kosteneinsparungsprogramme fort, um die Profitabilität zu sichern und die Ausgaben in anderen Bereichen auszugleichen.

    Um den Kostenbelastungen entgegenzuwirken, hat BASF umfangreiche Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet. Diese beinhalten eine Reduzierung der operativen Ausgaben und die Optimierung der Produktionsprozesse. Bis Ende 2026 sollen jährlich 2,1 Mrd. EUR eingespart werden. Analysten bleiben hinsichtlich der langfristigen Stabilität von BASF vorsichtig optimistisch, da das Unternehmen innovative Lösungen zur Kostenkontrolle und Effizienzsteigerung implementiert. Der Ausblick von BASF für den Rest des Jahres sieht ein EBITDA von 8 Mrd. EUR vor und liegt damit am unteren Ende der Prognosebandbreite. Die Aktie steht derzeit bei 45,12 EUR.

    F3 Uranium – Uran wird knapp

    Inmitten eines weltweit wachsenden Energiebedarfs gewinnt der Uranmarkt durch die globale Neuausrichtung auf Kernenergie an Bedeutung. Gekennzeichnet von zunehmenden Bemühungen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes profitiert F3 Uranium von diesem Trend. Analysten erwarten einen signifikanten Anstieg der Urannachfrage, was den Fokus auf innovative Technologien wie kleine modulare Reaktoren lenkt. Diese Reaktoren versprechen effiziente Herstellung und Installation, was ihrem Einsatz Vortrieb gibt. F3 Uranium arbeitet an Projekten im Athabasca-Becken, einem Gebiet mit einigen der weltweit reichsten Uranvorkommen, und verfolgt damit eine strategische Positionierung im aufstrebenden Energiemarkt.

    F3 Uranium kann durch seine jüngsten Bohrergebnisse im Patterson Lake North (PLN)-Projekt weiteres Vertrauen gewinnen. Die Entdeckung in der JR-Zone gilt als bedeutender Fortschritt, mit beeindruckenden Uran-Konzentrationen. Eine Bohrung erbrachte 10,5 m mit 2,66 % U3O8, darunter ein Abschnitt mit 2,0 m bei 12 % U3O8. Durch die Bohrungen konnte die A1-Scherzone um rund 400 m nach Süden erweitert werden. Diese Resultate deuten auf das hohe Potenzial der Region hin und stärken die Position von F3 Uranium im globalen Uranmarkt. Die Erkundungen im südlichen Bereich der JR-Zone weisen zudem auf zusätzliche Uranlagerstätten hin, die künftig für weiteres Wachstum sorgen könnten.

    Um diesen Fortschritt zu unterstützen hat F3 Uranium kürzlich ein "Bought Deal" Private Placement im Wert von 8 Mio. CAD abgeschlossen. Die Ausgabe von 20 Mio. Flow-Through Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 0,40 CAD ermöglicht es dem Unternehmen, die Mittel gezielt zur Exploration im Athabasca-Becken einzusetzen. Unter der Leitung von Red Cloud Securities (RCS) wurde damit nicht nur die finanzielle Basis gestärkt, sondern auch das Vertrauen von Investoren in die Wachstumsaussichten des Unternehmens gefestigt. Das Kursziel von RCS liegt bei 0,60 CAD und die Analysten von SCP Resource Finance gehen sogar von 0,75 CAD innerhalb der nächsten 12 Monate aus. Aktuell notiert die Aktie bei 0.235 CAD.

    Super Micro Computer – Licht und Schatten

    Super Micro Computer, ein führendes Unternehmen im Bereich IT-Infrastrukturen, steht derzeit vor erheblichen Herausforderungen. Trotz beeindruckender Umsatzzahlen im 1. Quartal 2025, die dank der hohen Nachfrage nach KI-Technologien um 181 % auf bis zu 6 Mrd. USD stiegen, gibt es ernsthafte Probleme. Die Verzögerung bei der Veröffentlichung des Jahresberichts infolge des Rücktritts der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young schürt Unsicherheiten. Obwohl ein Sonderprüfungsausschuss keine Anzeichen für Fehlverhalten fand sucht das Unternehmen fieberhaft nach einem neuen Prüfer, während sich potenzielle Änderungen der Ergebnisse abzeichnen könnten.

    Die vorläufigen Quartalszahlen bestätigen einen Anstieg des Gewinns, getragen durch Innovationen wie die Flüssigkeitsdirektkühlung und den Einsatz des weltweit größten KI-Superclusters mit NVIDIA-GPUs. Allerdings verfehlte der Umsatz die Erwartungen leicht, was teilweise auf die Kundenerwartung neuer NVIDIA-Chips zurückzuführen ist. Die Umsatzprognose für das 2. Quartal liegt aufgrund dieser Wartezeit unter den ursprünglichen Erwartungen. Dennoch bleibt der Cashflow stabil, was die finanzielle Solidität des Unternehmens unterstreicht.

    In die Zukunft blickend bleiben die Aussichten gemischt. Das Unternehmen sieht in neuen Produkten und Technologien wie der Blackwell-GPU-Generation großes Potenzial für künftiges Wachstum. Gleichzeitig belasten die Unsicherheiten in der Finanzberichterstattung sowie das Risiko einer vorübergehenden Nasdaq-Aussetzung die Aktie. Super Micro muss die Prüfungsfragen rasch klären und sicherstellen, dass neue Technologien reibungslos eingeführt werden, um die langfristigen Wachstumsziele zu erreichen und das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Die Aktie ist aktuell für knapp 20 USD zu haben.


    Niedrige Energiepreise sind mit entscheidend für Unternehmenserfolg. BASF kämpft mit hohen Energiekosten, die ihre Wettbewerbsfähigkeit belasten und die Notwendigkeit von Kosteneinsparungen unterstreichen. Gleichzeitig öffnet der wachsende globale Energiebedarf Chancen für F3 Uranium, das von der steigenden Nachfrage nach CO2-freier Kernenergie profitiert. Super Micro Computer wächst schnell durch die Nachfrage nach KI-Technologien, muss jedoch Unsicherheiten in der Finanzberichterstattung bewältigen. Alle drei Unternehmen befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen Energiebedarf und Innovationskraft, um erfolgreich zu bleiben.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Armin Schulz

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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    Kommentar von Tarik Dede vom 05.10.2026 | 04:48

    Energieknappheit durch KI: Aktien von Kinder Morgan, Standard Uranium und GE Vernova könnten profitieren!

    • Gas
    • Kernkraft
    • Uran
    • Pipeline
    • Standard Uranium
    • Kinder Morgan
    • GE Vernova

    Der KI-Boom ist mit Bezug zum Energiebedarf schon lange auch in Deutschland angekommen. In Frankfurt, wo sich der DE-CIX-Knotenpunkt befindet, geht ein erheblicher Teil der städtischen Spitzenlast inzwischen auf Rechenzentren zurück. Anderswo sind die Zahlen aber noch extremer. Dementsprechend ist der Zugang zu Energie derzeit der Flaschenhals des KI-Rechenzentren-Ausbaus. In den Vereinigten Staaten, dem Epizentrum der KI-Expansion, werden jetzt schon mehr als 4,5 % des gesamten US-Stroms durch KI-Rechenzentren benötigt. Das gesamte Energienetz wird dadurch auf die Probe gestellt. Und dieser Anteil soll bis zum Jahr 2030 auf über 8 % steigen. Und wer weiß, ob diese Schätzungen der Internationalen Energie-Agentur (IEA) nicht zu niedrig angesetzt wurden. Denn eine einzige KI-Anfrage verbraucht etwa das Zehnfache einer normalen Suchanfrage im Internet. Dementsprechend sollten die Energiepreise wie auch Energieanbieter und deren Supply Chain von dieser Entwicklung profitieren. Wir blicken heute deshalb auf die Aktien von Kinder Morgan, Standard Uranium und GE Vernova.

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    • Bayer
    • MustGrow Biologics
    • BASF
    • Düngemittel
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    • Crop Science
    • Senfpflanze
    • Senfextrakt
    • Pflanzenschutz
    • Biodünger
    • Chemie

    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

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    • HighTech
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    Der aktuelle KI-Hype treibt Tech-Giganten in schwindelerregende Höhen, doch hinter der glänzenden Fassade der Algorithmen wachsen die Zweifel an der fundamentalen Bewertung. Wenn Branchenprimus Nvidia ins Trudeln gerät, spiegelt das die nervöse Zerrissenheit eines Marktes wider, der zwischen astronomischen Zukunftskonzepten und realen Profiten schwankt. Selbst Quantencomputer-Pioniere wie D-Wave Systems kämpfen mit der harten Realität, dass visionäre Technologie nicht automatisch sofortige Milliardengewinne garantiert. Währenddessen zeigt das Raumfahrtunternehmen SpaceX, wie stark privates Kapital in hochriskante, zukunftsträchtige Großprojekte gebunden ist, welche extrem anfällig für makroökonomische Schocks sind. Inmitten dieses digitalen Goldrauschs, der von immensem Stromverbrauch und ungeduldigen Aktionären getrieben wird, droht es der Tech-Blase an der NASDAQ an den Kragen zu gehen. Ein Trigger für eine deutliche Korrektur könnten die seit Wochen explodierenden Zinsen sein. Kein Wunder also, dass immer mehr Anleger den Blick von immateriellen Codes abwenden und sich auf das älteste Sicherheitsnetz der Menschheit besinnen: GOLD. Wer im KI-Wahnsinn nicht untergehen will, flieht dorthin, wo Substanz noch greifbar ist.

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