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10.11.2025 | 05:00

Burggraben-Investments vereinen Chance und Stabilität: Almonty, Anglo American, Dowa Holdings

  • Wolfram
  • Rohstoffe
  • Technologie
Bildquelle: KI

In erfolgreiche Unternehmen zu investieren ist das Eine, in Unternehmen zu investieren, die auch auf Jahre hin satte Renditen generieren werden, das andere. Immer dann, wenn Geschäftsmodelle so robust sind, dass Konkurrenten keine Chance haben, aufzuholen, winken Investoren langfristig enorme Chancen. Wir stellen heute Geschäftsmodelle vor, die einzigartig sind und kaum kopiert werden können. Mit dabei der technologisch überlegene Wolfram-Förderer Almonty Industries, Hightech-Innovator Anglo American und Rohstoff-Visionär Dowa Holdings.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 , ANGLO AMERICAN DL-_54945 | GB00B1XZS820 , DOWA HOLDINGS INC. | JP3638600001

Inhaltsverzeichnis:


    Almonty lässt chinesische Konkurrenz alt aussehen - CEO-Black: „Haben 10 Jahre Vorsprung"

    Almonty Industries ist seit seiner Gründung vor mehr als zehn Jahren auf das strategische Metall Wolfram spezialisiert - ein Rohstoff, der für Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Elektronik und Maschinenbau unerlässlich und nur in wenigen Fällen zu ersetzen ist. China dominiert über 80 % der globalen Wolframförderung, doch Almonty schließt diese Lücke im Westen mit hochgradigen Vorkommen und moderner Technologie. Das Unternehmen betreibt unter anderem die Panasqueira-Mine in Portugal und entwickelt als Flaggschiff das Sangdong-Bergwerk in Südkorea, das einst eine der größten Wolframminen der Welt war und in den kommenden Wochen in Betrieb gehen wird. Für den Hochlauf der Mine in Südkorea, die nach ihrer Erweiterung für 40 % des Wolframs außerhalb Chinas stehen wird, baute Almonty auf seine langjährige Erfahrung. Nicht nur befasst sich Almonty-CEO Lewis Black seit Jahrzehnten mit dem seltenen Rohstoff, auch die Panasqueira-Mine in Portugal steht für mehr als einhundert Jahre praktische Bergbau-Erfahrung im Zusammenhang mit Wolfram. Ergänzt durch Erkenntnisse, die Almonty im eigenen Wolfram-Labor in Portugal gewonnen hat, punktet Almonty mit seiner außergewöhnlichen Technologie. Untersuchungen, die Almonty mit Blick auf seine Sangdong-Mine in Südkorea unternommen hat, prognostizieren der Mine Produktionskosten, die bei rund 50 % der chinesischen Konkurrenz liegen - für Almonty und seine Aktionäre ist das ein Alleinstellungsmerkmal, das langfristig herausragende Renditen verspricht. Das gilt umso mehr, als dass Almonty vor einigen Wochen angekündigt hat, eine Wolfram-Mine im US-Bundesstaat Montana zu übernehmen. Auch dort ist damit zu rechnen, dass die unvergleichliche Technologie und die Erfahrung der Ingenieure und Bergleute von Almonty einzigartige Ergebnisse zutage fördern wird.

    In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) erklärte Almonty-CEO Black kürzlich, der chinesischen Konkurrenz bei Förderung und Verarbeitung von Wolfram 10 Jahre voraus zu sein. Als Begründung führt Black an, dass sich sein Unternehmen während der 2010er-Jahre gegen die subventionierte Konkurrenz aus dem Reich der Mitte wehren musste, um überhaupt überleben zu können. Inzwischen ist die Situation eine gänzlich andere - China selbst hat erkannt, dass Subventionen nicht zu Höchstleistungen anspornen und will bei Wolfram wieder konkurrenzfähig werden. Unternehmen und Experten, die Minen ohne Subventionen profitabel betreiben können, sind aber rar. Noch schlimmer sieht die Situation in den USA aus - die gerade erst von Almonty erworbene Wolfram-Mine soll ab dem 2. Halbjahr 2026 die einzige produzierende Lagerstätte für Wolfram in den USA werden. Auch Konkurrenten aus Asien kupfern offenbar bei Almonty ab - wie Lewis Black ebenfalls im Interview mit der FAZ berichtete, steigt die Zahl der Hackerangriffe und der interessierten „Minen-Touristen" vor dem einzigartigen Sangdong-Projekt. Das zeigt: Almonty ist weltweit einzigartig positioniert und verfügt über entscheidendes Wissen, um aus Wolfram-Liegenschaften Minen zu machen. Der niedrige Kaufpreis um 10 Mio. USD für das Projekt in Montana unterstreicht, dass eine Liegenschaft erst zu einer Mine wird, wenn die richtigen Spezialisten damit betraut sind.

    Anglo American und Dowa Holdings: Technologie senkt Kosten

    Als innovative Spezialisten sieht man sich auch bei Anglo American. Der Bergbau-Konzern mit einem traditionell starken Diamanten-Geschäft fokussiert sich seit einiger Zeit auf Zukunftsmetalle rund um die Megatrends Dekarbonisierung, Elektromobilität und Ernährungssicherheit. Dazu baut Anglo American sein Geschäft mit Kupfer immer weiter aus. Damit einher gehen auch innovative Verfahren: Unter dem Konzept FutureSmart Mining hat Anglo früh in Innovationen investiert, die Effizienz und Nachhaltigkeit zugleich vorantreiben. Beispiele sind Bulk Ore Sorting und Coarse Particle Recovery. Dabei handelt es sich um Verfahren, mit denen Erz direkt nach dem Brechen sortiert und größere Partikel direkt verarbeitet werden können. Das Ergebnis: Deutlich weniger Energie- und Wasserverbrauch in den Aufbereitungsanlagen, was nicht nur Kosten spart, sondern auch Anglos ambitionierte Umweltziele unterstützt. Bis 2030 will das Unternehmen seinen Energieverbrauch um 30 % senken und 50 % weniger Frischwasser verbrauchen.

    Ähnlich geht auch das japanische Unternehmen Dowa Holdings vor und setzt bei der Metallverarbeitung auf einen umfassenden Prozess. Der Konzern sammelt weltweit Abfälle und Recyclingrohstoffe, gewinnt mit modernster Metallurgie eine Vielzahl von Elementen zurück und verarbeitet diese zu Hightechmaterialien weiter. Nicht wiederverwertbares Material entsorgt Dowa, um Umweltschäden zu minimieren. Gleichzeitig liefert Dowa Spezialprodukte und bietet Technologien, die die Lebensdauer von Produkten verlängern. Dieses Modell einer voll integrierten Kreislaufwirtschaft verschafft Dowa eine hohe industrielle Synergie und einen ESG-konformen Wettbewerbsvorteil. Im ressourcenarmen Hochtechnologieland Japan ist Dowa damit der Systemlieferant für die Kreislaufwirtschaft - ein Ansatz, der im Zusammenhang mit unabhängigen Lieferketten für kritische Metalle immer mehr diskutiert wird, aber nicht in allen Bereichen die Lösung sein kann.

    Almonty – die einzigartige Chance

    Gerade wenn es auf Metalle von höchster Qualität für besondere Zwecke ankommt, stößt Recycling schnell an seine Grenzen. Ein Beispiel ist etwa Wolfram für die Rüstung oder für den Einsatz in der Fertigung von Halbleitern. Die aktuelle Marktphase zeigt, dass es bei Rohstoffen einige Unternehmen gibt, die gegenüber der Konkurrenz im Vorteil sind. Herausragend ist dabei Almonty Industries. Das Unternehmen, das während der 2010er Jahre im Westen Wolfram-Minen teils für 1 Euro erwerben konnte, da die vorherigen Eigentümer nicht damit zurechtgekommen sind, hat seine Expertise in den vergangenen Jahren aufgrund der Konkurrenzsituation zu China immer weiter ausgebaut. Das Ergebnis ist ein Unternehmen, dem auf Jahre niemand das Geschäftsmodell streitig machen kann. Wer die Versorgung mit Wolfram aus stabilen Regionen, ESG-konform und zu Marktpreisen sichern will, kommt um Almonty nicht herum. Die riesige Sangdong-Mine, die neben niedrigen Produktionskosten auch mit smarter Technologie und ESG nach neuesten Anforderungen punktet, soll noch in diesem Jahr Zeichen setzen. Auch für Anleger ist das eine einzigartige Ausgangslage. Das gilt umso mehr nach der Marktkorrektur der vergangenen Handelstage.


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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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