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20.05.2026 | 08:10

Disruption im Agrarsektor: Warum Corteva und Deere & Company MustGrow Biologics im Blick haben

  • Agrartechnologie
  • Biologika
  • Biodünger
  • Landwirtschaft
Bildquelle: KI

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

Hohe Energiepreise, Belastung der Böden, Verbraucher bevorzugen Bio – der wachsende Druck auf die klassische Agrarchemie stellt etablierte Marktführer vor eine existenzielle Herausforderung: Wer jetzt nicht auf biologische Alternativen setzt, droht aufgrund wachsender regulatorischer Vorgaben und zunehmenden Resistenzen den Anschluss zu verlieren. Forciert durch historisch hohe Energiepreise, die die Produktion herkömmlicher Dünger verteuern, geraten landwirtschaftliche Betriebe unter Kostendruck. Diese ökonomische Zwangslage entwickelt sich zum Katalysator für Innovationen: Großkonzerne investieren Milliarden in digitale Lösungen und biologische Wirkstoffe. Wir beleuchten diesen Trend und stellen spannende Unternehmen vor.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030 | TSXV: MGRO , OTCQB: MGROF , DEERE CO. DL 1 | US2441991054 , CORTEVA INC. DL -_01 | US22052L1044

Inhaltsverzeichnis:


    Corteva: Strategischer Umbau vor der großen Aufspaltung

    Wie aggressiv die Agrarindustrie den strukturellen Umbau vorantreibt, demonstriert der US-amerikanische Branchenriese Corteva. Das Unternehmen reagiert auf schwindende Umsätze mit einer gezielten Akquisitionsstrategie im Segment der Biologicals. Durch die gezielten Übernahmen des spanischen Mikrobiologie-Spezialisten Symborg für 370 Mio. USD sowie der texanischen Stoller Group für 1,2 Mrd. USD hat der Konzern insgesamt über 1,5 Mrd. USD investiert. Ziel ist es, sich die Marktführerschaft in einem Sektor zu sichern, der laut Marktprognosen von Fortune Business Insights fast dreimal so schnell wächst wie der traditionelle Pflanzenschutz.

    Corteva bereitet für das vierte Quartal 2026 seine Aufspaltung in zwei eigenständige, börsennotierte Einheiten vor. Das Ziel: Bewertungsabschläge abbauen. Während das gesamte Saatgut- und Genetikgeschäft unter dem Namen SpinCo abgespalten wird, verbleibt das margenstarke Biologicals- und Pflanzenschutzgeschäft in der Einheit New Corteva. New Corteva agiert künftig als stark spezialisiertes Unternehmen und will die operative EBITDA-Marge, die im Geschäftsjahr 2025 bereits bei über 22 % lag, weiter steigern. Das Vertrauen der Führungsebene in diese Strategie ist groß: Verwaltungsrätin Janet Plaut Giesselman wandelte ihre Barbezüge vollständig in Aktien um. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 55 Mrd. USD und einem starken Momentum nahe des 52-Wochen-Hochs zeigt der Kurs, dass die Aussichten positiv sind – auch dank der Investitionen in Biologicals.

    Deere & Company: Vom Hardware-Produzenten zur digitalen Plattform

    Dass die Digitalisierung auch auf dem Feld angekommen ist, beweist der Traktoren-Weltmarktführer Deere & Company. Der Traditionskonzern wandelt sich Schritt für Schritt vom reinen Maschinenbauer zum technologiegetriebenen Plattform-Anbieter. Die Hardware – wie der autonome Traktor John Deere 8R oder die See & Spray-Systeme – dient dabei in erster Linie als Träger für digitale Dienstleistungen. Die zentrale Umsatzquelle verschiebt sich durch das John Deere Operations Center sukzessive in Richtung wiederkehrender Software-Einnahmen und digitaler Abonnements. Über eine tief integrierte Digitalpartnerschaft mit Corteva speist John Deere wissenschaftliche Daten und präzise Aussaatrezepte direkt in die Bordcomputer autonomer Systeme ein. Der automatisierte Workflow eliminiert manuelle Eingabefehler vollständig: Sobald eine Maschine die geografische Feldgrenze überfährt, stellt sich die Sämaschine augenblicklich auf die exakt vorgegebenen, variablen Aussaatstärken und Hybridsorten ein. Obwohl die Umsätze im Großmaschinensegment im Geschäftsjahr 2025 um 12 % sanken, stabilisiert die hohe Marge des Precision-Ag-Bereichs den Aktienkurs. Das zeigt: Innovationen rechnen sich.

    MustGrow Biologics: Die hocheffiziente Senfsamen-Plattform im Fokus der Majors

    Inmitten des sich stark wandelnden Agrarumfelds positioniert sich das forschungsstarke Agrotech-Unternehmen MustGrow Biologics als Innovator und potenzieller Partner für die Branchenriesen. Das rein IP-zentrierte Geschäftsmodell basiert auf einer Strategie, bei der die Produktion an internationale Lohnhersteller ausgelagert wird, um kapitalintensive eigene Fabriken zu vermeiden. MustGrow kontrolliert ein Portfolio von 108 erteilten und angemeldeten Patenten, die die natürlichen Abwehrmechanismen des Senfsamens kommerziell nutzbar machen.

    Bei MustGrow kauft das Management auf dem aktuellen Niveau.

    Kernprodukt des Unternehmens ist das biologische Düngemittel TerraSante, welches das nützliche Mikrobiom des Bodens reaktiviert und herausragende Effizienzgrade im Feldversuch lieferte. Kommerzielle Kartoffelanbautests im US-Bundesstaat Washington belegen, dass der Einsatz von TerraSante laut Angaben des Landwirts einen wirtschaftlichen Mehrwert generiert. Ergänzt wird TerraSante durch das Flüssigextrakt TerraMG zur biologischen Schädlingsbekämpfung, das von Kunden vorbestellt werden kann.

    MustGrow präsentiert am heutigen Mittwoch online und kostenfrei beim IIF.

    Fazit: Übernahmewette dank Bewertungslücke

    Die Bewertung spiegelt das enorme Potenzial der Produkte von MustGrow im aktuellen Marktumfeld noch nicht adäquat wider. Während die großen Spieler wie Corteva oder Deere unter ständigem Innovationsdruck stehen, notiert die Aktie von MustGrow Biologics nahe ihrem 52-Wochen-Tief bei etwa 0,55 CAD. Das entspricht einer Marktkapitalisierung von lediglich 33 Mio. CAD. Demgegenüber steht ein globales Marktvolumen für landwirtschaftliche Biologicals, das laut Prognosen von MarketsandMarkets bis zum Zeitraum 2030 bis 2032 auf bis zu 44 Mrd. USD anwachsen soll. Auch die jüngsten Transaktionen von MustGrow-COO Colin Bletsky und CEO Corey Giasson, die massiv Optionen ausübten, um ihre direkten Aktienanteile aufzustocken, weisen in die richtige Richtung. Wer chancenorientierte Investments im Agrarbereich sucht, kann sich die Aktie von MustGrow näher ansehen.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

    Große Agrarkonzerne bauen sich um und schauen dabei auf kleine Spezialisten. Am 2. September stellte Bayer Investoren seine Ziele für das Agrargeschäft bis 2029 vor. Die Leverkusener wollen dann mehr als 3 Mrd. EUR freien operativen Cashflow erzielen und bei Biologicals durch Partnerschaften eine weltweit führende Rolle einnehmen. Das könnte kleinen Entwicklern wie MustGrow Biologics in die Karten spielen. Am 14. September beauftragte BASF vier Banken mit der Vorbereitung eines Börsengangs der Agrarsparte, die 2025 einen Umsatz von 9,6 Mrd. EUR erzielte. Wir sehen uns Bayer, MustGrow Biologics und BASF daher genauer an.

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