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02.07.2026 | 04:30

KI-Chips–Speicher-Rechenpower! Weitere 200 % mit Micron, Infineon, American Atomics und AMD?

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Bildquelle: Pixabay

Und wieder ist ein halbes Jahr vergangen! Retrospektiv war es geprägt von einer extremen Aufwertung der HighTech- und KI-Titel, insbesondere der Sektor Chips und Halbleiter machte Furore. Denn während der NASDAQ 100-Index mit knapp 20 % einer seiner besten Anlagezeiträume absolvierte, konnten allen voran AMD, Micron Technology und die deutsche Infineon den Kessel so richtig zum Brodeln bringen. Auslöser des Booms mit Zuwächsen zwischen 100 und 300 % waren die gigantischen Investitionen der Big Techs in Rechenzentrums-Kapazitäten, um den KI-Boom rund um den Globus mit Maschinenpower auszustatten. Chiphersteller befinden sich damit in einem außerordentlichen Zyklus, der bis jetzt wenig Bremsspuren zeigt. Im Schatten der Technologiehausse machen sich viele Investoren Gedanken, wie das gigantische Energieloch zu befüllen ist. Hier treten dann Nuklear- und Uran-Unternehmen wie American Atomics auf den Plan. Sie stehen im Fokus der US-Regierung in Sachen energetischer Generalmobilmachung. Zeit für den intensiven Taschenrechner-Gebrauch.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: AMERICAN ATOMICS INC | CA0240301089 | CSE: NUKE , ADVANCED MIC.DEV. DL-_01 | US0079031078 , INFINEON TECH.AG NA O.N. | DE0006231004 , MICRON TECHN. INC. DL-_10 | US5951121038

Inhaltsverzeichnis:


    Micron Technology und AMD – Over the Rainbow

    Es ist eine Tech-Hausse wie im Bilderbuch. Den zentralen Katalysator für die gesamte Branche bildete zuletzt der Speicherchip-Hersteller Micron Technology, welcher Ende Juni phänomenale Ergebnisse präsentierte. Micron verzeichnete in Q3 2026 eine Vervierfachung seines Umsatzes auf 41,46 Mrd. USD, gleichzeitig explodierte die Bruttomarge von zuvor 39 % im Vorjahr auf spektakuläre 84,9 %. Diese enorme Rentabilitätssteigerung resultiert primär aus einer akuten Angebotsknappheit bei High-Bandwidth-Memory (HBM3E), welche auf astronomische Preiserhöhungen von über 80 % stieß. Da die großen Speicherproduzenten nach der schweren Branchenkrise von 2023 ihre Kapazitäten nur extrem konservativ ausbauten, trifft das begrenzte Angebot nun auf den unersättlichen Bedarf von KI-Rechenzentren. Durch diesen Hebel avancierte Micron zum neuesten Mitglied im exklusiven Club der Billionen-Dollar-Konzerne. Nach Rekordkursen um 1.250 USD hat sich der Titel seit August 2025 glatt verzehnfacht. Analysten auf der Plattform LSEG kommen mit ihren Anhebungen nur schlecht hinterher. 34 von 38 Experten sind positiv mit gewichtetem Kursziel von 1.460 USD (+26 %). Die letzten Voten liegen aber mit 1.600 USD (Freedom Broker) bis 2.200 USD (Melius Research) schon wieder weit darüber. Wahnsinn!

    Von diesem robusten fundamentalen Datensatz profitierte im Rahmen von Sektoreffekten auch der US-Prozessorhersteller AMD. Analysten werteten die Micron-Zahlen als Beweis dafür, dass der Investitionsboom der Hyperscaler in die KI-Infrastruktur weiterhin ungebrochen anhält. AMD verzeichnete infolgedessen ebenso signifikante Kursgewinne, da institutionelle Investoren ihre Portfolios zunehmend über den Branchenprimus Nvidia hinaus diversifizieren. Das Unternehmen festigte unter der Führung von CEO Lisa Su seine Position als essenzieller Alternativlieferant für Grafikprozessoren (GPUs) und hochentwickelte KI-Beschleuniger. Dank einer gezielten Akquisition im Bereich der KI-gesteuerten Speicheroptimierung kletterte das Papier Ende Juni sogar auf neue historische Höchststände von 584 USD. Hier beträgt der LSEG-Konsensus aber gerade mal 500 USD mit Maximalwerten bei 600 USD. Vielleicht liegt der Gewinn hier mittelfristig eher im Verkauf!

    Infineon – Am Schopfe gepackt

    Mitgerissen wurde auch die deutsche Halbleiterhoffnung Infineon Technologies. Zum ersten Mal seit 2022 wurde der Titel kraftvoll von dieser globalen Tech-Rallye erfasst. Die Münchner profitieren von der weitläufigen Branchen-Erkenntnis, dass moderne KI-Rechenzentren neben reiner Rechenleistung auch eine massive Infrastruktur für das Energiemanagement benötigen. Infineon besetzt hierbei eine strategische Schlüsselrolle als weltweit führender Spezialist für Leistungshalbleiter, die für die Stromversorgung und Effizienz dieser Serverfarmen unverzichtbar sind. Die Bestätigung von Marktforschern wie Gartner, welche das deutsche Unternehmen im Segment der KI-Datenzentren-Halbleiter ganz vorne positionieren, untermauerte den charttechnischen Ausbruch. Zahlreiche namhafte Investmentbanken wie Metzler und HSBC hoben daraufhin ihre Kursziele für Infineon auf 91 bzw. 107 EUR an. Auf der Plattform LSEG erreichte das Konsensus-12-Monatskursziel Mitte Juni die 80 EUR-Marke. Fundamental schoss das KGV 2026/27e in nur drei Monaten von 28 auf 47 nach oben. Auch die Umsatzentwicklung erhöht sich mit 14,66 auf geschätzte 16,15 Mrd. EUR nur um schmale 10 %. Die deutschen Researchhäuser mwb und Baader wittern hier wohl eine deftige Blase und stufen Infineon auf „Sell“ mit Kurszielen von 60 bzw. 68,60 EUR. Auch ODDO BHF traut dem Braten nicht und wirft ebenfalls 60 EUR und ein „Hold“ in den Raum. Dynamische Anleger setzen einen engen Stopp bei 77,50 EUR und sichern sich so ihre Gewinne.

    Seit Jahresbeginn zeigt sich im Nasdaq 100-Index eine Performance von knapp 20 %. Klar im Fokus standen die Chip- und Halbleiterwerte mit Renditen zwischen 118 und 293 %. Quelle: LSEG vom 01.07.2026

    American Atomics – Wenn die Kernkraft zum Problemlöser wird

    Der weltweite Boom bei Künstlicher Intelligenz, Robotik und Hochleistungsrechenzentren verändert nicht nur die Halbleiterindustrie, sondern auch die Anforderungen an die Energieversorgung. Um den zukünftigen Strombedarfen trotz aller Optimierungen Herr zu werden, fährt die US-Regierung einige Programme zur Steigerung der nuklearen Erzeugungsbasis. Das reicht von der Förderung technologischer Initiativen im SMR-Bereich bis hin zu langfristigen Sicherungsmaßnahmen der Uran-Verfügbarkeit. Moderne KI-Rechenzentren benötigen inzwischen mehrere hundert Megawatt Leistung und entwickeln sich zu den größten Stromverbrauchern der Industrie. Immer mehr Technologiekonzerne setzen deshalb in Eigeninitiative auf Kernenergie, um ihre langfristigen Wachstumspläne abzusichern und den steigenden Energiebedarf unabhängig von wetterabhängigen Erzeugungsformen zu decken. Damit rückt auch die Versorgung mit Uran wieder stärker in den Mittelpunkt strategischer Überlegungen.

    Mitgründer Conor Lynch zur strategischen Ausrichtung von American Atomics im Gespräch mit IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk.

    https://youtu.be/FwsHcECjSzk

    In diesem Umfeld gewinnen Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit Projekten in politisch stabilen Regionen zunehmend an Bedeutung. Engagiert zeigt sich der Kanadier American Atomics, der seinen Ansatz deutlich über die klassische Rohstoffexploration hinaus entwickelt. Das Unternehmen arbeitet primär am Aufbau einer möglichst geschlossenen nordamerikanischen Uran-Wertschöpfungskette, von Exploration und Förderung über die Aufbereitung bis hin zu Konversions- und Anreicherungsprozessen. Einen wichtigen Fortschritt markierte die erste NI-43-101-konforme Ressourcenschätzung für das Blue-Streak-Projekt im US-Bundesstaat Colorado, das im historisch bedeutenden Uravan Mineral Belt liegt. Neben einer ersten ausgewiesenen Uranressource sprechen die Auswertung von 693 historischen Bohrungen sowie zusätzliche Vanadium-Vorkommen für weiteres Entwicklungspotenzial. Parallel arbeitet das Unternehmen an den notwendigen Genehmigungen, um das Projekt schrittweise in Richtung Produktion weiterzuentwickeln. Demnächst dürften wieder interessante Meldungen anstehen, wer aufspringen will bezahlt aktuell nur 0,25 CAD bei einem Börsenwert von 20 Mio. CAD. Für die gute Positionierung viel zu wenig im Vergleich zu anderen Urantiteln aus der Peergroup.

    Die Aktie von American Atomics läuft seit Beginn 2026 sehr stabil im Band von 0,22 bis 0,34 CAD. Aktuell bieten sich technische Signale im Momentum und der relativen Stärke, welche auf einen baldigen Ausbruch nach oben hindeuten. Quelle: LSEG vom 01.07.2026

    Die Technologiebörsen müssen aktuelle Trends im Bereich KI- und Rechenzentren akkurat abbilden. Das heißt in erster Linie eine Höherbewertung. Dass solche Bewegungen auch mal in einer Übertreibung enden, sieht der aufmerksame Investor an sektoralen Ausschlägen von mehreren 100 % in wenigen Wochen. Geht die Rally weiter dürften auch nachgelagerte Sektoren aus der Energieversorgung mitziehen. Denn sie liefern die Infrastruktur dieser neuen, volldigitalisierten Welt.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Panzer, Schiffe und Munition: Wie Rheinmetall, Renk, thyssenkrupp, TKMS und Power Metallic Mines Ihr Depot kugelsicher machen

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    Geopolitische Umbrüche wirbeln die globalen Märkte kräftig durcheinander und zwingen Anleger zum Umdenken. Es wird klar: Die europäische Verteidigungsindustrie steuert auf eine gigantische Welle der Marktbereinigung zu. Bei den bisherigen Highflyern der Rüstungsbranche macht sich nach dem ersten Hype jedoch Ernüchterung breit, da die internen Hausaufgaben zur Integration noch lange nicht erledigt sind und operative Potenziale überschätzt wurden. Völlig losgelöst von diesem Trend agiert die maritime Sparte aus Essen, die sich dank eines milliardenschweren Regierungsdeals einen Logenplatz sichern konnte. Ein gigantischer Flottenauftrag bringt eine völlig neue Dynamik in den Sektor. Natürlich rücken in diesem Szenario auch die strategischen Rohstoffe ins Rampenlicht, da ohne sie kein einziger Panzer rollt und kein Schiff vom Stapel läuft. In diesem Segment trennt sich aktuell die Spreu vom Weizen, denn handfeste Fakten und nachgewiesene Vorkommen schlagen utopische Zukunftsträume um Längen. Wer aus diesem Spannungsfeld Profit schlagen und sein Depot krisenfest aufstellen will, muss seine Risiken jetzt extrem klug über den Globus verteilen.

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    Kommentar von Carsten Mainitz vom 18.09.2026 | 06:30

    KI-Boom trifft Netzengpass: Ignorierte Chancen bei NU E Power, Nordex und Super Micro nutzen!

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von NU E Power Corp.

    Die Internationale Energieagentur warnt, dass der weltweite Strombedarf von Rechenzentren bis 2030 auf 945 Terawattstunden steigen wird und dabei fehlende Netzkapazitäten jedes fünfte Projekt ausbremsen könnten. Somit wird die Verfügbarkeit verlässlicher Energie zum entscheidenden Engpass. Wer den Ausbau der Rechenzentren vorantreiben will, muss daher zunächst die Energieversorgung sichern. Genau hier setzt die kanadische NU E Power an. Als Projektentwickler plant die Gesellschaft Energiestandorte zur Marktreife zu bringen und von der damit verbundenen Wertsteigerung zu profitieren. Windkraftkonzerne wie Nordex liefern zusätzliche grüne Stromkapazitäten, während Anbieter von Rechenzentrumstechnik wie Super Micro direkt von der steigenden KI-Nachfrage profitieren. An welcher Stelle sind die größten Chancen für Anleger zu finden?

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