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11.09.2025 | 05:00

Schaufeln für den Rohstoff-Boom: Aspermont gewinnt mit KI-Lösung Rio Tinto als Kunden, Macquarie Group und die Family Offices

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Bildquelle: KI

Gold ist so teuer wie nie! Kritische Metalle wie Wolfram, Seltene Erden oder auch Lithium feiern fulminante Comebacks – teils steigt selbst der Staat bei Produzenten ein. Und in Südamerika fusionieren Teck Resources und Anglo American. All diese Ereignisse zeigen: Der Rohstoffmarkt ist in Bewegung wie lange nicht. Spätestens seit der Ansage des US-Vizepräsidenten JD Vance bei der Münchener Sicherheitskonferenz im vergangenen Februar ist klar, dass die Zeit der alten Weltordnung vorüber ist. Neue Machtblöcke entstehen, Volkswirtschaften wie die EU oder auch Kanada müssen sich unabhängig machen. Das geht nur mit Rohstoffen. Ein Unternehmen, das Bergbau-Unternehmen und Rohstoff-Investoren in dieser Marktphase ein mächtiges Werkzeug an die Hand gibt, hat vor einigen Wochen eine entscheidende Unternehmensmeldung veröffentlicht.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: ASPERMONT LTD | AU000000ASP3 , RIO TINTO LTD | AU000000RIO1 , RIO TINTO PLC LS-_10 | GB0007188757 , MACQUARIE GROUP LTD | AU000000MQG1

Inhaltsverzeichnis:


    Aspermont: Neuer Service Mining-IQ bündelt riesigen Rohstoff-Datenschatz

    Wenn Rohstoffe boomen, investiere in Schaufeln. So oder ähnlich erzählen es sich Rohstoff-Fans seit dem ersten Goldrausch. Das australische Medien- und Technologieunternehmen Aspermont steht für diesen Grundsatz wie kaum ein zweites Unternehmen – zumindest seit diesem Sommer. Doch der Reihe nach. Aspermont gibt seit vielen Jahrzehnten die renommierten Bergbau-Magazine Mining Journal, Mining Magazine und weitere heraus. Während der jahrelangen Arbeit mit Entscheidern aus der Bergbau-Branche ist ein riesiger Datenschatz von rund 8 Mio. Kontakten aus der Branche entstanden. Im August ging das Unternehmen, das sich schon vor einigen Jahren komplett digital aufgestellt hat, einen Schritt weiter. Aspermont kündigte in einer Unternehmensmeldung die Einführung von Mining-IQ an, eine Analyseplattform, die Hintergründe zu Projekt-Pipelines, Rohstoff-Risiken, ESG-Performance von Unternehmen, Investorensentiment, Branchenführerschaft sowie mit Projekten einhergehenden Risiken auf Basis des riesigen Datenschatzes von Aspermont liefert.

    Rio Tinto zahlt 550.000 AUD für 6 Monate – Aspermont mit solidem Geschäft

    Gleich mit der Unternehmensmeldung zur Einführung von Mining-IQ gab Aspermont direkt den ersten Kunden bekannt: Bergbau-Gigant Rio Tinto zahlt 550.000 AUD für einen sechsmonatigen exklusiven Zugang zur Plattform. Das langjährige Knowhow von Aspermont ist den Bergbau-Profis von Rio Tinto also eine satte Summe wert. Als wären die beiden Meldungen nicht einschneidend genug, sicherte sich das Aspermont im August auch noch 1,75 AUD frisches Kapital. Wie aus der Unternehmensmeldung zu schließen ist, griffen Investoren im August deutlich über dem damaligen Marktpreis zu.

    Schon vor dem Nachrichten-Hammer sahen die Analysten von GBC Aspermont auf einem guten Weg: Dank der digitalen Transformation habe das Unternehmen seine Abo-Erlöse über eine Dauer von 33 Quartalen immer wieder steigern können. Auch die Erlöse je Abonnement konnte Aspermont immer wieder ausbauen. Ende 2024 prognostizierte GBC dem Unternehmen robuste Einnahmen und die Rückkehr zur Profitabilität. Angesichts des äußerst soliden Brot-und-Butter-Geschäfts aus branchenspezifischen Informationen sowie der zusätzlichen Phantasie durch Mining-IQ könnten die Unternehmenszahlen von Aspermont positiv überraschen.

    Rohstoff-Markt ist in Bewegung – neue und alte Investoren brauchen Unterstützung

    Spannend dürfte auch sein, ob sich weitere Unternehmen aus der Branche Mining-IQ sichern oder ob Rio Tinto wertvolles Feedback an Aspermont geben kann. Rio Tinto fokussiert sich traditionell auf Eisenerz aus Australien, ist aber auch ein führender Produzent von Aluminium oder Kupfer. Zuletzt investierte das Unternehmen auch im Bereich kritische Rohstoffe und erwarb etwa Lithium-Projekte in Argentinien. Dieser Strategieschwenk hin zu kritischen Elementen könnte auch eine Abkehr von den Giga-Projekten sein, für die das Unternehmen vor allem bei Industriemetallen bekannt ist. Mehr kleinere Projekte bedeutet für einen Bergbau-Konzern auch mehr Aufwand bei der Due Diligence sowie häufigere Zukäufe von Projekten. Mining-IQ könnte für Rio Tinto also genau das passende Werkzeug sein.

    Potenzielle Kunden für Aspermonts neuen Dienst könnten auch aus der Finanzindustrie kommen. Seit sich viele Lieferketten redundant aufstellen und Versorgungssicherheit bei Industrieunternehmen das Credo ist, steigt auch die Zahl derjenigen Investoren, die sich für Rohstoff-Projekte interessieren. Bislang waren in diesem Bereich vor allem spezialisierte Banken wie etwa Macquarie stark. Die australische Bank hat zwar ein diversifiziertes Geschäftsmodell, eine wichtige Säule ist jedoch der Handel mit Rohstoffen. Vor allem in den letzten Jahren profitierte die Bank von Verwerfungen an den Märkten. Die heutigen Investoren wünschen sich aber eher strategische Projekte – wenn etwa das Family Office eines erfolgreichen deutschen Mittelständlers eine Rohstoff-Beteiligung sucht, bietet es sich an, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Dann nämlich, wenn das zugehörige Industrieunternehmen auf gewisse Rohstoffe ohnehin angewiesen ist. Diese Kombinationen aus Portfolio- und strategischen Investments dürfte es in Zukunft noch viel häufiger geben. Mining-IQ von Aspermont dürfte mit seinem riesigen Fundus an historischen Hintergrunddaten auch diesen neuen Rohstoff-Investoren helfen.

    Aspermont: Pennystock mit überaus reifem Geschäftsmodell

    Die Aktie von Aspermont ist wie so viele australische Werte ein Pennystock. Aktuell pendelt die Aktie um 0,005 EUR. Für Investoren bedeutet das, dass sie Wertpapierorders eng limitieren sollten und berücksichtigen müssen, dass bereits ein Zehntel eines Cents bei entsprechenden Volumina einen gehörigen Unterschied machen kann. Abseits dessen finden Investoren in Aspermont ein digitalisiertes Medienunternehmen mit einem langjährigen, interessanten Daten-Geschäftsmodell. Mining-IQ könnte den vielen Investoren, die jetzt auf den Rohstoff-Markt drängen, ein wertvolles Werkzeug sein. Dass Aspermont bereits Rio Tinto als Kunden gewinnen konnte zeigt, dass die Plattform etwas kann.


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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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