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14.01.2026 | 06:30

Silberhausse und kein Ende in Sicht! Starke Kurstreiber für Silver Viper, First Majestic Silver und Pan American Silver!

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Bildquelle: pixabay.com

Lange Zeit wurde Silber unterschätzt. Das hat sich schlagartig im letzten Jahr geändert. Insbesondere in den letzten Wochen gewinnt die Silberhausse an Fahrt. Aktuell kostet die Feinunze rund 85 USD. Das Edelmetall vereint wie kaum ein anderer Rohstoff zwei Welten – monetäre Absicherung und industrielle Schlüsselkomponente. Analysten heben zunehmend ihre Kursziele an, auch über die 100-US-Dollar-Marke hinaus. Der Silbermarkt ist eng und sensibel für veränderte Rahmenbedingungen. Die vergangene Preisentwicklung ist Spiegelbild steigender Nachfrage, Angebotsengpässen und eines Short Squeeze. Für Silberproduzenten und zukünftige Förderer des Edelmetalls sind das ideale Rahmenbedingungen, die die Aktienkurse weiter steigen lassen sollten.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: SILVER VIPER MINER. CORP. | CA8283344098 , FIRST MAJESTIC SILVER | CA32076V1031 , PAN AMER. SILVER CORP. | CA6979001089

Inhaltsverzeichnis:


    Silver Viper – Gut positionierter Explorer

    Die Anteilsscheine von Silber Viper haben in den letzten Monaten eine fulminante Performance gezeigt. Allein im letzten halben Jahr haben sich die Papiere auf 2,11 CAD nahezu vervierfacht und damit etwas vom Hoch Anfang des Jahres bei 2,57 CAD konsolidiert. Die aktuelle Bewertung liegt bei 194 Mio. CAD. Die strukturellen Trends sprechen jedoch weiterhin für ein Investment.
    Die kanadische Explorationsgesellschaft konzentriert sich auf die Weiterentwicklung ihrer drei Projekte in Mexiko. Im Fokus stehen dabei die beiden Gold-Silber-Flaggschiffprojekte La Virginia in Sonora und Coneto in Durango. Der mittelamerikanische Staat beherbergt einige der größten Minen auf dem Globus und steht für 23 % der weltweiten Silberproduktion.
    Auf La Virginia wurden historisch bereits 52.000 Bohrmeter niedergebracht. Eine aus 2021 stammende Ressourcenmessung zeigt 154.000 Unzen Gold (0,78g/t) und 6,92 Mio. Unzen Silber (35g/t) in der Kategorie indicated sowie 260.000 Unzen Gold (0,8g/t) und 12,94 Mio. Unzen Silber (40g/t) in der Kategorie inferred.
    Jüngst hat sich die Gesellschaft mit zwei renommierten Experten personell verstärkt, welche die nächste Wachstumsphase des Unternehmens unterstützen werden. Andreas L’Abbe bringt umfassende Kapitalmarkt- und Finanzierungserfahrung aus dem Aufbau von Discovery Silver mit, Gernot Wober gehört zu den anerkanntesten Explorationsgeologen Mexikos.
    Mit der letzten Kapitalerhöhung von 17 Mio. CAD hat die Gesellschaft nicht nur die notwendigen Mittel erhalten, um im nächsten Jahr auf allen Liegenschaften umfangreiche Bohrprogramme durchzuführen, sondern hat - auch mit dem Überspringen der magischen 100 Mio. Marke der Marktkapitalisierung - namhafte institutionelle Investoren an Bord geholt. Zudem gehören der weltweit größte Silberproduzent Fresnillo (17 %) und Orex Minerals (11 %) zum Aktionariat. Beide Gesellschaften sind im Rahmen des mit 15 Mio. USD bewerteten Coneto-Deals per Aktientausch eingestiegen. Fresnillo ist ebenso als potenzieller Aufkäufer einzustufen.
    Die Weiterentwicklung der bislang größtenteils wenig explorierten Liegenschaften, welche in edelmetallreichen Gebieten lokalisiert sind und damit die angestrebte Erweiterung bestehender Zonen sowie potenzielle Neuentdeckungen stellen positive Impulsgeber für die Aktienkursentwicklung dar, besonders bei dem von Analysten prognostizierten anhaltend hohen Silberpreisniveau.

    https://youtu.be/PGZQrHs3RW4

    First Majestic Silver – Aktie ausgereizt?

    Die Aktie hat in den letzten Monaten stark zugelegt, Analysten kommen mit ihren Kurszielerhöhungen nicht hinterher. Allein seit Anfang des Jahres verbuchte der Titel einen Zuwachs von 28 % und ist nun mit knapp 14 Mrd. CAD bewertet. Die Bewertungskennziffern sind mittlerweile hoch. Jedoch sticht die Erzielung hoher Free Cashflows deutlich positiv hervor. Dennoch bescheinigen Analysten dem Titel aktuell kein Aufwärtspotenzial mehr.
    Die Kanadier betreiben mehrere Silberminen in Mexiko und haben für das letzte Jahr eine Produktion von 30,6 bis 32,6 Mio. Unzen Silberäquivalent in Aussicht gestellt. Jüngst erfolgte mit dem Verkauf der vollständig im Besitz befindlichen Del Toro Silver Mine in Mexiko für bis zu 60 Mio. USD in bar und Aktien an Sierra Madre Gold & Silver eine Arrondierung des Beteiligungsportfolios.

    Pan American Silver - Weiterhin moderate Bewertung

    Die Kanadier gehören zu den führenden Silber- und Goldproduzenten in Nord- und Südamerika und verfügen über Bergwerke in Kanada, Mexiko, Peru, Brasilien, Bolivien, Chile und Argentinien. Insgesamt gehören 10 produzierende Minen zum Portfolio. Die Edelmetallreserven umfassen beachtliche 452 Mio. Unzen Silber und 6,3 Mio. Unzen Gold.
    Die Anteilsscheine haben sich im letzten halben Jahr verdoppelt und notieren im Bereich von 80 CAD in der Nähe des Allzeithochs. Aktuell ist die Gesellschaft mit knapp 33 Mrd. CAD bewertet. Auf Basis eines starken prognostizierten Gewinnanstiegs sinkt das 2026er KGV auf ein moderates Niveau von 15. Im laufenden Geschäftsjahr erwarten Analysten im Durchschnitt einen Gewinnanstieg auf 2,1 Mrd. CAD nach 1,2 Mrd. CAD im Vorjahr.
    Für 2026 hat die Gesellschaft eine Produktion von 22 bis 22,5 Mio. Unzen Silber und 735.000 bis 800.000 Unzen Gold in Aussicht gestellt. Daraus leiten Analysten Erlöse von rund 6,2 Mrd. CAD ab. Angesichts der historisch hohen Silberpreise, die zeitverzögert in diese Prognosen einfließen, könnte sich das als zu niedrig herausstellen. Geschätzte Produktionskosten von 14,50 bis 16 USD je Unze Silber bzw. von 1.525 bis 1.625 USD je Unze Gold untermauern das riesige Margenpotenzial. Analysten halten die Aktie momentan für ausgereizt. Die Silberhausse könnte auch hier bald ein Nachjustieren erfordern.

    Fazit

    Die Rahmenbedingungen für Silberproduzenten und angehende Produzenten sind perfekt. Analysten prognostizieren für First Majestic Silver und Pan American Silver starke Gewinnsteigerungen, halten die Aktien dennoch für ausgereizt. Hohe Gewinne und hohe Free Cashflows der Produzenten könnten zu weiteren Übernahmen in der Branche führen. Silver Viper profitiert von diesen günstigen Rahmenbedingungen. Mit der fortschreitenden Exploration der qualitativ hochwertigen Projekte sollte der Aktienkurs weiter zulegen.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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