16.06.2026 | 07:55
USA-IRAN: Jetzt öffnet die Straße von Hormus! Ein Sektor-Kaufsignal für Bayer, MustGrow, BASF und K+S!
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.
Manches kommt dann doch nicht überraschend. Die „Einigung“ zwischen USA-ISRAEL und dem IRAN gleicht einem Schattenboxen. Einmal vor, einmal zurück – so zeigen sich die Bewegungen am Handelstisch. Die Börsen reagieren entsprechend. So regiert zu Wochenanfang wieder die Hoffnung auf eine baldige Beendigung der Kriegshandlungen. Am stärksten korrigiert der Ölpreis mit knapp 5 % Verlust, nur noch 82,50 USD wird für ein Fass Brent aufgerufen. Für chemie- und transportorientierte Industrien im Bereich Food ein gutes Zeichen, entsprechend freundlich zeigen sich BASF und Bayer. Hier müssen große Mengen an Material weltweit verschifft werden, die Seewege haben operativ ein ordentliches Gewicht. Im Zuge einer nachhaltigen Sicherung von Lebensmitteln kommen immer mehr Ideen auf den Plan, die den internationalen Energie-Wahnsinn abfedern könnten. MustGrow setzt auf natürliche Bestandteile jenseits der Chemie, K+S hingegen liefert ein typisches Beispiel für die „Old-Economy“ in diesem Sektor. Für Anleger bieten sich multiple Möglichkeiten auf Rendite!
Lesezeit: ca. 5 Min.
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Autor:
André Will-Laudien
ISIN:
MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030 | TSXV: MGRO , OTCQB: MGROF , K+S AG NA O.N. | DE000KSAG888 , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , BASF SE NA O.N. | DE000BASF111
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
André Will-Laudien
Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.
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MustGrow – Mit guter Bodenbiologie auf Kurs in neue Wachstumsmärkte
Die globale Landwirtschaft steht vor einer historischen Herausforderung: Bis 2050 dürfte die Weltbevölkerung auf nahezu 10 Milliarden Menschen anwachsen, während Landwirte gleichzeitig unter dem Druck steigender Produktionskosten, knapper Ressourcen und zunehmender Wetterextreme stehen. Agrartechnologie-Unternehmen, welche Produktivität und Nachhaltigkeit geschickt miteinander verbinden, rücken daher verstärkt in den Fokus. Zu den innovativen Vertretern dieser Entwicklung zählt das kanadische Unternehmen MustGrow Biologics, das biologische Lösungen für die regenerative Landwirtschaft entwickelt und vermarktet.
Im Zentrum des Geschäftsmodells stehen Produkte auf Basis natürlicher Senfextrakte, welche die Bodenfruchtbarkeit verbessern, Pflanzen stärken und den Einsatz konventioneller Dünger und Chemikalien reduzieren sollen. Das Flaggschiffprodukt TerraSante™ unterstützt die Aktivität von Bodenmikroorganismen, fördert das Wurzelwachstum und erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenstress und Nährstoffmangel. Ergänzt wird das Portfolio durch TerraMG™, eine biologische Lösung zur Bekämpfung bodenbürtiger Krankheiten und Schädlinge. Attraktiv erscheint die Positionierung im wachsenden Markt für biologische Agrarprodukte, dessen weltweites Volumen laut Branchenschätzungen bis Anfang der 2030er Jahre auf deutlich über 35 Mrd. USD anwachsen könnte. Investoren schielen im Wissen um die Probleme in Zusammenhang mit dem Klimawandel derzeit genau auf solche alternativen Problemlöser, welche auch ESG-Ziele erfüllen.
IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk im Gespräch mit COO Colin Bletsky über die Zukunft von Biodüngern und deren Vorteile zu herkömmlichen Methoden. Hier geht´s zum Video.
Operativ kann MustGrow in Q1 eine erste Kommerzialisierung zeigen. Denn mit TerraSante™ wurden Umsätze von rund 0,1 Mio. CAD erzielt, nachdem im Vorjahreszeitraum noch keine Erlöse verbucht worden waren. Gleichzeitig verbesserte sich die Bruttomarge von 19,5 % auf erfreuliche 23,6 %, auch die laufenden Betriebsausgaben konnten von 1,2 auf 0,9 Mio. CAD reduziert werden. Wegen hoher Entwicklungskosten blieb ein um knapp 20 % reduzierter Nettoverlust von 1,3 Mio. CAD in den Büchern. Sequentiell darf man in den nächsten Quartalen einiges erwarten, denn der richtige Rollout hat gerade erst begonnen.
Ein wichtiger Wachstumstreiber bleibt die Expansion in den Vereinigten Staaten. Durch neue Zulassungen in Texas, Utah und Montana ist TerraSante™ inzwischen in 10 US-Bundesstaaten registriert und kommerziell einsetzbar. Vor allem Texas eröffnet Zugang zu bedeutenden Agrarmärkten mit milliardenschweren Produktionsvolumina in Kulturen wie Kartoffeln, Melonen, Zitrusfrüchten und Pekannüssen. CEO Corey Giasson weist im jüngsten Quartalsbericht auf die Kapazitätserweiterungen bei den Auftragsfertigern und die temporären Produktionsunterbrechungen hin, langfristig soll der Übergang auf kontinuierliche Fertigungslinien jedoch deutlich höhere Ausstoßmengen ermöglichen.
Gleichzeitig verfügt MustGrow über ein umfangreiches Portfolio von rund 108 erteilten und angemeldeten Patenten sowie über internationale Vertriebspartnerschaften, unter anderem mit Bayer in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Eine solide Grundlage! Mit einer Marktkapitalisierung von knapp 31 Mio. CAD befindet sich das Unternehmen noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Vorbehaltlich des Abschlusses einer LIFE-Privatplatzierung in Höhe von 2 Mio. CAD könnte das Unternehmen nun neue Wachstumsinitiativen in den USA starten. Ein starker Megatrend kommt der Branche und dem sehr gut positionierten Unternehmen MustGrow zugute. Äußerst spannend!

Bayer und BASF – In der Agrar-Technologie bewegt sich viel
Auch Unternehmen wie Bayer und BASF zählen zu den zentralen Akteuren, die mit Innovationen entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette Antworten auf die genannten Herausforderungen liefern. Der Konzern Bayer konzentriert sich dabei im Bereich CropScience auf die Entwicklung leistungsfähiger Saatgutsorten, moderne Pflanzenschutzlösungen sowie digitale Anwendungen. Hierbei soll Landwirten geholfen werden, Erträge zu stabilisieren und gleichzeitig den Ressourceneinsatz zu optimieren. Besonders gefragt sind dabei hitze- und dürretolerante Kulturen, die angesichts zunehmender Wetterextreme die Versorgungssicherheit stärken können. Die Bedeutung solcher Technologien wächst, da weltweit noch immer rund 10 % der Bevölkerung von Ernährungsunsicherheit betroffen sind und Milliarden Menschen nicht ausreichend mit essenziellen Nährstoffen versorgt werden können!
Die Branche ist nervös, da der Klimawandel nur noch wenig Zeit-Opportunitäten lässt. Das mobilisiert auch den Chemieriesen BASF, der seit einigen Jahren die ökologische Dimension der Landwirtschaft verstärkt in den Fokus rückt. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Produktivität und Biodiversität nicht als Gegensätze, sondern als komplementäre Faktoren zu etablieren. Mit Maßnahmen wie mehrjährigen Blühstreifen, strukturreichen Agrarlandschaften und praxisnahen Biodiversitätsprogrammen unterstützt BASF Landwirte konkret dabei, Lebensräume für Insekten und andere wichtige Arten zu erhalten. Dieser Ansatz gewinnt an Relevanz, da über die Hälfte der deutschen Landesfläche landwirtschaftlich genutzt wird und die Agrarlandschaft damit maßgeblich über den Zustand vieler Ökosysteme entscheidet.
Aus Investorensicht verbindet der gesamte Sektor zwei langfristige Megatrends: Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit. So prognostiziert die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, dass die globale Agrarproduktion bis 2050 um etwa 50 % steigen muss, um den Bedarf der wachsenden Bevölkerung zu decken. Für Bayer und BASF eröffnet dies attraktive Wachstumschancen, da beide Unternehmen über umfangreiche Forschungsbudgets, globale Vertriebsnetze und technologische Plattformen verfügen. Auf der Plattform LSEG kann Bayer mit durchschnittlichen Zielkursen um 49,30 EUR mit über 35 % Potenzial aufwarten, während BASF in gleichem Kontext auf etwa 10 % Kurssteigerung in 12 Monaten hoffen darf. Unser Fazit: Zyklische Werte, gute Ausschüttungen und solide Zukunftserwartungen. Die KGVs 2026e von 8,5 bei Bayer bzw. und 16,6 für BASF liegen auf 3-Jahressicht zyklisch im unteren Bewertungsband. Mittelfristig interessant!
K+S – Auf tieferem Niveau jetzt eine Wandelanleihe
Als hätten die Abstufungen im Mai noch nicht genug Druck auf den Kurs geladen, nun kommt der deutsche Düngemittel- und Salzkonzern K+S auch noch mit einer Finanzierung um die Ecke. So hat das Unternehmen die geplante Wandelanleihe Ende letzter Woche erfolgreich am Kapitalmarkt platziert und das Emissionsvolumen aufgrund der hohen Nachfrage sogar von ursprünglich 300 Mio. auf 320 Mio. EUR erhöht. Das bis 2031 laufende Schuldpapier ist mit einem Kupon von lediglich 0,625 % pro Jahr verzinst und richtet sich ausschließlich an institutionelle Investoren. Der anfängliche Wandlungspreis wurde auf 17,93 EUR festgelegt, was einer Wandlungsprämie von 35 % gegenüber dem Referenzkurs der Aktie entspricht und von Analysten als gut gelungen bezeichnet wird. Das erhöhte Vertrauen erschließt sich offenbar aus dem nachlassenden Druck in der Nahost-Region. Mit den Mitteln will K+S vor allem die Übernahme des Salzgeschäfts von Qemetica finanzieren, zusätzliche finanzielle Flexibilität schaffen und die Kapitalstruktur optimieren. Aus Unternehmenssicht bietet die Transaktion erhebliche Finanzierungsvorteile, da die Gesellschaft gegenüber einer klassischen Anleihe über die gesamte Laufzeit Zinskosten im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich einsparen kann. Und neue Aktien-Bezugsrechte bei knapp 18 EUR belasten den Kurs bei 13,50 EUR eher wenig. Gut durchfinanziert und 30 % Abschlag zum Jahreshoch machen bei K+S Laune!
Die Börsen bleiben volatil. Was gestern hipp war, muss es morgen noch lange nicht sein. In der letzten Woche markierte SpaceX das treibende Thema, nun blickt die Börse auf fallende Energiepreise, was entsprechende Wirkungen auf die Industriewerte hat. Das haucht Titeln wie Bayer, BASF und K+S wieder Leben ein. Stark profitieren könnte auch der kanadische Naturdüngemittel-Spezialist MustGrow, denn hier kommen viele positive Faktoren jetzt ad hoc zusammen!
Interessenskonflikt
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