Menü schließen




06.11.2025 | 06:00

Absolut unterschätzt! Das sind die geheimen Gewinner der KI- und Energierevolution: Power Metallic Mines, Aixtron und Siemens Energy!

  • Rohstoffe
  • Kritische Rohstoffe
  • polymetallische Lagerstätte
  • KI
  • Energie
  • maschinenbau
Bildquelle: pixabay.com

Vergessen Sie die meisten gehypten Aktien im KI- und Techbereich. Die größten Gewinne im aktuellen Tech- und Energiewende-Boom macht – wie schon beim Goldrausch im 19. Jahrhundert – nicht der Schürfer, sondern der Zulieferer. Während Milliarden in die Jagd nach digitalem Gold (Künstliche Intelligenz) und grünem Gold (Erneuerbare Energien) gepumpt werden, profitieren die (angehenden) Rohstoffproduzenten, Spezialmaschinenbauer und Anbieter der Infrastruktur am sichersten. Wir zeigen Ihnen die verkannten Profiteure des Booms!

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 , AIXTRON SE NA O.N. | DE000A0WMPJ6 , SIEMENS ENERGY AG NA O.N. | DE000ENER6Y0

Inhaltsverzeichnis:


    Power Metallic Mines – Strategisch wichtiger Rohstoff-Mix

    Mit dem Abschluss des Sommer-Bohrprogramms und konkreten, vielversprechenden Zielen für die Kampagnen im Herbst und Winter, bereitet sich die Gesellschaft auf die nächste Wachstumsphase vor. Power Metallic Mines besitzt mit seinem NISK-Projekt in Quebec schon jetzt eine der vielversprechendsten polymetallischen Lagerstätten Nordamerikas.
    Das kürzlich abgeschlossene Sommer-Bohrprogramm in den Zonen Lion und Tiger bestätigte mit hochgradigen Ergebnissen von teilweise über 16 % Kupferäquivalent das enorme Potenzial der polymetallischen Lagerstätte, welche strategische Rohstoffe wie Kupfer, Nickel, Kobalt, Palladium, Platin, Gold und Silber aufweist. Das macht NISK so besonders, denn mit diesem begehrten und seltenen Mix ist das Projekt hochrelevant für die Energie- und Elektromobilitätswende.
    Unternehmenslenker Terry Lynch sprach von „einigen erstaunlich hochgradigen Schnittpunkten.” Lynch weiter: "Wir haben das bekannte Ressourcengebiet erweitert und unser Verständnis über das Entauchen (Plunge) der Lion Zone verbessert. Unser Ziel bei den diesjährigen Sommerbohrungen war es, die Lion Zone zu erweitern, was uns gelungen ist, und zusätzlich die nächste Lion Zone zu entdecken."
    Ziele für die folgenden Bohrprogramme leiten sich nun aus den Ergebnissen ab. Zudem machte Lynch klar, dass die Gebiete mit der höchsten Priorität bislang nicht angebohrt wurden. Der Grund ist simpel – die Gesellschaft befand sich in Verhandlungen angrenzenden Landpakete zu erwerben und wollte sich die Preise nicht kaputtmachen. Jetz ist alles in trockenen Tüchern.
    Anleger können auf die nächsten Bohrergebnisse gespannt sein. Auch wird in Zukunft mehr über die umfangreichen metallurgischen Tests zu hören sein, die derzeit durchgeführt werden. Ziel ist die Rückgewinnungsraten der wichtigsten Metalle zu bestimmen. Frühere Bohrergebnisse deuten auf eine grobkörnige Sulfidmineralisierung mit Chalkopyrit und Cubanit hin, die sich gut für herkömmliche Flotationsverfahren eignet. Damit bestehen beste Chancen auf eine hohe metallurgische Ausbeute - ein wesentlicher Faktor für die spätere Wirtschaftlichkeit der Lagerstätte.
    Die Kanadier weisen aktuell bei Kursen von 1,10 CAD eine Marktkapitalisierung von 255 Mio. CAD auf. Analysten trauen dem Papier in den nächsten 12 Monaten jedoch wesentlich mehr zu und formulieren durchschnittlich ein Kursziel von 2,37 CAD - ein Upside von 115 %!

    (https://youtu.be/6e9tTAd9owc)

    Aixtron – Unentdeckter KI-Profiteur wird langsam wachgeküsst!

    Diese Woche wurde die Aktie des Maschinenbauers für die Chipindustrie Aixtron wachgeküsst. Die Papiere notieren momentan knapp unter der 17-Euro-Marke. Charttechnisch ist dieser Bereich spannend, weil er innerhalb der letzten 12 Monate nicht überwunden werden konnte. Ein Überspringen der Hürde eröffnet weiteres Kurspotenzial.
    Bei der jüngsten Veröffentlichung der Quartalsdaten hatten sich die Deutschen verhalten positiv geäußert und mit Blick auf das kommende Jahr und einer vermuteten Nachfragebelebung aus der Solar- und LED-Industrie. Anleger machen Aixtron jedoch zunehmend als bislang ignorierten KI-Profiteur aus und preisen die langfristigen Potenziale des massiven Ausbaus von KI-Rechenzentren als neuen, zusätzlichen Treiber der Nachfrage ein. Barclays erhöhte zuletzt das Kursziel auf 20 EUR, was sich angesichts der KI-Phantasie bald als zu niedrig erweisen könnte.

    Siemens Energy - "Top Pick" für den KI-Boom

    Jüngst markierten die Anteilsscheine von Siemens Energy bei rund 114 EUR ein Allzeithoch, geben jedoch aktuell etwas auf hohem Niveau nach. Schließlich hat die Aktie in den letzten Monaten bereits einen Kurszuwachs von rund 180 % hinter sich.
    Siemens Energy gehört zu den weltweit führenden Unternehmen der Energietechnologie und profitiert damit vom Boom von Künstlicher Intelligenz (KI) und dem damit verbundenen hohen Energieverbrauch von Rechenzentren. Die Analysten der US-Bank Morgan Stanley stufen Siemens Energy weiterhin als "Top Pick" ein und erhöhten das Kursziel von 112 auf 120 EUR.


    Fazit

    Der Blick auf alternative Investment-Varianten um vom KI-Boom zu profitieren lohnt sich. Insbesondere das Potenzial von Power Metallic Mines wird unterschätzt. Die Kanadier besitzen eines der vielversprechendsten polymetallischen Lagerstätten Nordamerikas. Analysten trauen dem Titel in den nächsten Monaten eine Verdopplung zu. Bei Aixtron wird das Thema KI langsam eingepreist. Die Aktie hat wahrscheinlich noch einen längeren Lauf vor sich. Siemens Energy eignet sich um den Trend mit einem Blue Chip zu spielen.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.inv3st.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 30.12.2025 | 06:16

    Strom als Nadelöhr für KI? Unterschiedliche Energiequellen, unterschiedliche Ansätze: American Atomics, Nordex, Siemens Energy – wer hat die Nase vorn?

    • Atomenergie
    • Uran
    • Energie
    • KI
    • Elektromobilität
    • Rohstoffe
    • Windenergie
    • Solarenergie

    Der Stromhunger der rasant wachsenden KI-Rechenzentren ist enorm. Die ununterbrochene Verfügbarkeit von Energie samt Infrastruktur und das Preisgefüge sind entscheidende Leitplanken für die Zukunft. Grüne Energie aus Solar und Wind wird oft in der öffentlichen Diskussion als das Mittel der Wahl präsentiert, ist aber mit nicht unerheblichen Nachteilen verbunden. Dass radikal andere Wege gegangen werden können, zeigte der US-Konzernriese Microsoft bereits im vergangenen Jahr. Um den Stromhunger seiner KI-Rechenzentren zu stillen, schloss Microsoft einen 20-Jahres-Vertrag mit einem inländischen Energieversorger über die Lieferung von Atomstrom. Dieser Deal setzte ein bemerkenswertes Zeichen und steht symptomatisch für einen neuen Trend: Atomenergie. Als spannendes Investment sticht hier der Börsenneuling American Atomics hervor.

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 29.12.2025 | 04:30

    Kurswunder im Überblick! Werden Almonty, Rheinmetall, thyssenkrupp und TKMS wieder zum Verdoppler in 2026?

    • Kritische Rohstoffe
    • Wolfram
    • Rüstungsindustrie
    • Defense-Sektor
    • Strategische Metalle

    Nur noch zwei Handelstage, dann endet eines der erfolgreichsten Anlagejahre des neuen Jahrtausends. Ein Viertel davon ist schon rum, auch rund ein Viertel konnten die großen Indizes währungsbereinigt zulegen, ein Szenario, das nicht oft beobachtet werden kann. Almonty Industries ist eine der Top-performenden Titel der letzten 12 Monate, ganze 730 % vermehrte sich das Einsatzkapital der Investoren. Nun ist Sangdong, die große Wolfram-Mine in Südkorea, an den Start gegangen, aber CEO Lewis Black arbeitet schon an den nächsten strategischen Schritten. Voll im Saft steht Rheinmetall, auch wenn die Höchstkurse hier nicht gehalten werden konnten. Und für den thyssenkrupp Konzern bricht mit der Abspaltung der Marinetochter TKMS ein neues Zeitalter an. Die Rally dürfte in dieser Auswahlgruppe noch nicht beendet sein. Wir rechnen nach!

    Zum Kommentar

    Kommentar von Nico Popp vom 23.12.2025 | 05:00

    Vom Verlag zum Daten-Konzern: Warum Aspermont die Bewertungslücke zu Glacier und Informa schließen muss

    • Daten
    • B2B
    • KI
    • Bergbau

    An der Börse herrscht eine klare Zweiklassengesellschaft, wenn es um die Bewertung von Informationsanbietern geht. Klassische Medienhäuser, die von Werbeeinnahmen abhängen, werden oft mit niedrigen einstelligen Multiplikatoren gehandelt. Datenanbieter hingegen, die ihre Kunden über Abonnements und proprietäre Datenbanken binden, genießen die hohen Bewertungen des Tech-Sektors. Aspermont, der australische Marktführer für B2B-Informationen im Rohstoffsektor, vollzieht derzeit genau diese lukrative Transformation. Ein Blick auf die Konkurrenz offenbart, wohin die Reise gehen kann: Während die kanadische Gesellschaft Glacier Media zeigt, wie man Nachrichten und Daten profitabel verknüpft, liefert der britische Gigant Informa den Beweis, dass spezialisierte B2B-Informationen ein Milliardengeschäft sind. Aspermont adaptiert diese Erfolgsmodelle derzeit aggressiv, wird vom Markt aber noch immer wie ein alter Zeitungsverlag bewertet. Dabei hat das Unternehmen längst bewiesen, dass es zahlungskräftige Kunden im B2B-Segment überzeugen kann.

    Zum Kommentar