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02.02.2026 | 05:10

Antimony Resources - Geopolitischer Rohstoff-Hebel

  • kritische Rohstoffe
Bildquelle: pixabay.com

Die Welt steuert auf einen neuen Rohstoffkonflikt zu und Antimon steht dabei plötzlich im Rampenlicht. Ohne das Metall laufen weder Rüstungsindustrie noch moderne Technologien. Doch der Westen hängt, ähnlich wie bei seltenen Erden, am Tropf Chinas. Mitten in dieser geopolitischen Schieflage rückt Antimony Resources Corp. in den Fokus. Das Unternehmen entwickelt eines der aussichtsreichsten Antimonprojekte Nordamerikas, in sicherer Jurisdiktion und mit zuletzt überzeugenden Fortschritten. Für Anleger eröffnet sich damit eine seltene Chance, frühzeitig auf einen strategischen Rohstoff zu setzen, der politisch wie wirtschaftlich immer wertvoller wird.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014

Inhaltsverzeichnis:


    Strategisch unverzichtbar in unsicheren Zeiten

    Antimon ist vom kaum beachteten Nebenprodukt zum strategischen Schlüsselrohstoff moderner Volkswirtschaften aufgestiegen. Das Halbmetall wird vor allem in Flammschutzmitteln, Batterien, Halbleitern, Speziallegierungen sowie in militärischen und sicherheitsrelevanten Anwendungen eingesetzt. Gerade Letzteres verleiht Antimon eine geopolitische Dimension, die Anleger zunehmend aufhorchen lässt.

    Die globale Angebotsstruktur ist dabei besorgniserregend. Mehr als 70 % der weltweiten Förderung entfallen auf China, weitere nennenswerte Mengen stammen aus politisch instabilen Regionen wie Russland oder Tadschikistan. Für westliche Industrienationen ergibt sich daraus eine gefährliche Abhängigkeit bei einem Rohstoff, der für Verteidigung, Elektrifizierung und technologische Souveränität unverzichtbar ist. Entsprechend wird Antimon von den USA und der EU offiziell als kritischer Rohstoff eingestuft. Die Suche nach sicheren, westlichen Lieferketten gewinnt damit erheblich an Bedeutung.

    Quelle: LSEG vom 31.01.2026

    Die Lösung für den Westen

    Antimony Resources positioniert sich gezielt als nordamerikanischer Antimon-Spezialist. Das kanadische Explorations- und Entwicklungsunternehmen fokussiert sich vollständig auf den Aufbau einer verlässlichen Antimonquelle in einer politisch stabilen Jurisdiktion. Kernasset ist das Bald-Hill-Antimonprojekt in der Provinz New Brunswick.

    Die rund 1.100 Hektar große Liegenschaft gilt als eines der größten bekannten Antimonvorkommen Nordamerikas. Die Mineralisierung liegt überwiegend als hochgradiger Stibnit vor und ist gut zugänglich. Historische Arbeiten und moderne Bohrprogramme bestätigen ein ausgedehntes, konsistentes System. Ein technischer Bericht aus dem vergangenen Jahr weist ein Explorationsziel in einer Dimension von rund 2,7 Mio. t mit drei bis vier Prozent Antimon aus.

    Antimony Resources verfolgt dabei mit systematischer Exploration, schrittweiser Reduktion geologischer Risiken und der Vorbereitung einer formalen Ressourcenschätzung einen klar strukturierten Entwicklungsansatz. Ziel ist der Aufbau einer westlichen Antimon-Wertschöpfungskette, von der Exploration bis zur möglichen Produktion.

    Starkes Jahr 2025 – klare Roadmap für 2026

    2025 war für Antimony Resources ein operativ äußerst intensives Jahr. Insgesamt wurden auf Bald Hill im vergangenen Jahr über 8.000 Bohrmeter niedergebracht. Parallel wurde ein detailliertes 3D-Modell der Lagerstätte erstellt. Die Main Zone konnte auf eine Länge von über 700 m ausgedehnt werden, während die Mineralisierung bis in Tiefen von über 400 m bestätigt wurde.

    Ein weiterer Meilenstein war die Kapitalerhöhung über 9,4 Mio. CAD im Dezember, mit der die kommenden Entwicklungsarbeiten vollständig finanziert sind. Für 2026 plant das Unternehmen mindestens 10.000 m Definitionsbohrungen, um die Grundlage für eine erste NI-43-101-konforme Ressourcenschätzung zu schaffen. Ergänzend stehen metallurgische Tests, weitere Feldarbeiten sowie die Vorbereitung regulatorischer Schritte auf der Agenda. Für Explorer ist dies der klassische Übergang von der reinen Story hin zu belastbaren Bewertungsgrundlagen, mit enormen Chancen für investierte Anleger.

    Letzte Bohrergebnisse bestätigen hochgradiges System

    Die jüngst veröffentlichten Bohrergebnisse des Herbstprogramms untermauern das Potenzial von Bald Hill eindrucksvoll. In bis zu 80 % der Bohrlöcher wurde hochgradiges antimonhaltiges Stibnit durchschnitten, häufig in mehreren Zonen pro Bohrung. Zu den Highlights zählen unter anderem 5,10 % Antimon (Sb) über 4,0m, 2,15 % Sb über 6,85 m und 2,38 % Sb über 9,60 m.

    Die Daten bestätigen eine robuste, konsistente Mineralisierung mit durchschnittlichen Gehalten von etwa 3–4 % Antimon. Besonders wichtig ist die Tatsache, dass die Ausdehnung der Lagerstätte sowohl lateral als auch in die Tiefe erfolgt, was das Potenzial für eine substanzielle Ressource weiter erhöht.

    Fazit

    Antimony Resources entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem der spannendsten Antimon-Explorer außerhalb Chinas. In einem Umfeld wachsender geopolitischer Spannungen und strategischer Rohstoffknappheit könnte das Unternehmen genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 80 Mio. CAD stehen die Kanadier noch am Anfang ihrer Entwicklung. Bei weiteren Erfolgen im geplanten Bohrprogramm für das laufende Jahr sowie der Ausfertigung einer nach dem kanadischen Standard NI 43-101 konformen Ressource dürfte Antimony Resources weit mehr Anlegerinteresse auf sich ziehen.


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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war unter anderem als CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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