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19.05.2022 | 05:10

Barrick Gold, MAS Gold, Deutsche Bank – Mit Geduld zum Reichtum

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Bildquelle: pixabay.com

Während der Deutsche Leitindex DAX weiterhin mit der psychologisch wichtigen Marke bei 14.000 Punkten kämpft, konnte Gold die 1,800 USD-Marke zurückerobern. Die Rahmenbedingungen für ein Investment sind goldig, auf kurze Sicht könnte der Preis jedoch noch einmal Federn lassen. Antizyklisch ergeben sich dadurch schon fast historische Kaufchancen. Legen Sie sich auf die Lauer.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: DEUTSCHE BANK AG NA O.N. | DE0005140008 , BARRICK GOLD CORP. | CA0679011084 , MAS Gold Corp. | CA57457A1057

Inhaltsverzeichnis:


    Historische Einstiegschance bei Goldminenaktien?

    Die Anhänger des Edelmetalls Gold sind im Moment wahrlich nicht zu beneiden. Während die Voraussetzungen für stark steigende Notierungen besser denn je sind, dümpelt der Goldpreis erneut um den Bereich von 1.800 USD je Unze herum. Dabei könnte aus charttechnischer Sicht sogar noch weiteres kurzfristiges Unheil drohen, sofern der Basispreis das Niveau von 1.760 USD je Unze nach unten durchbricht. Sollte ein derartiges Szenario erfolgen und ein Gang in Richtung 1.600 USD je Unze erfolgen, dürfte dies langfristig eine hervorragende antizyklische Einstiegschance bedeuten. Gerade Aktien von Produzenten wie Barrick Gold oder Explorationsunternehmen wie MAS Gold korrigierten in den vergangenen Wochen stärker als der breite Markt. Dagegen konnten die Kanadier mit hervorragenden Bohrergebnissen aus dem Winterbohrprogramm glänzen.

    Bei Barrick Gold, einem der größten Produzenten der Welt, stehen die Ampeln für einen Einstieg derzeit auf Rot. Durch die Aufgabe der 200-Tagelinie und den Bruch des seit Dezember existierenden Aufwärtstrends bei 21,23 USD wurde ein Verkaufssignal ausgelöst. Wichtig ist nun die psychologische Marke bei 20 USD, sollte diese gebrochen werden, droht ein Rückfall auf die horizontale Unterstützungslinie bei 18 USD. Dass dieses Szenario nicht unwahrscheinlich erscheint, zeigen die negativ divergierenden Trendindikatoren, die einen Rückfall mindestens in diese Regionen bestätigen würden.

    MAS Gold mit weiteren Schritten

    MAS Gold besitzt aktuell einen Börsenwert in Höhe von 10,39 Mio. EUR. Der Hauptfokus des erfahrenen Teams um den Bergbau-Veteranen Jim Engdahl liegt auf dem La Ronge-Goldgürtel in der kanadischen Provinz Saskatschewan. Die aktuellen Projekte von MAS Gold umfassen die Goldlagerstätten North Lake, Greywacke North, Bakos (Contact Lake) und Point sowie die historisch definierte Kupfer-Gold-Lagerstätte Elizabeth Lake mit vulkanischem Massivsulfid auf vier Grundstücken mit einer Gesamtfläche von 34.703,4 Hektar. Insgesamt werden auf der erstklassigen Lagerstätte über 1 Mio. Unzen Gold vermutet.

    Überdies konnte MAS Gold kürzlich den Kauf des 843 Hektar großen Grundstücks Preview SW von Comstock Metals, das an Preview North grenzt, finalisieren. Das Grundstück Preview SW ergänzt das aktuelle Portfolio von Hub- und Spoke-Grundstücken, bei denen das Konzept vorsieht, dass das mineralisierte Material aus verschiedenen Satellitenlagerstätten in einer zentral gelegenen Verarbeitungsanlage bei Preview North zusammengeführt werden sollen, perfekt. Der Zukauf wurde mit eigenen Aktien bezahlt, so dass Comstock Metals nun stolzer Großaktionär mit einer Aktienquote von 16,2% geworden ist.

    Zudem konnten kürzlich positive Bohrergebnisse aus dem Winterbohrprogramm vermeldet werden. MAS veröffentlichte die Ergebnisse von SRC Geoanalytical Laboratories für weitere sieben Bohrlöcher, die in North Lake niedergebracht wurden. Die Ergebnisse dieser Löcher zeigen eine Erweiterung der Mineralisierung neigungsabwärts des nördlichsten historischen Bohrlochs und eine Aufwertung der oberflächennahen Ressource in der nördlichen Erweiterung der Lagerstätte. Laut dem Management zeigten die Ergebnisse, dass die Mineralisierung in Oberflächennähe an bisher nicht getesteten Stellen vorkommt und dass sich die Lagerstätte North Lake entlang des Streichens weiter ausdehnt. Zudem tragen diese dazu bei, die Ressourcen weiter erhöhen zu können. Um die Weiterentwicklung des Portfolios an aussichtsreichen Projekten zu unterstützen, sowie zur Deckung des Betriebskapitalbedarfs, kündigten die Kanadier eine Privatplatzierung von bis zu 3 Mio. CAD an.

    Deutsche Bank mit nächstem Lauf nach oben?

    Vom Wechsel der Strategie der US-amerikanischen Notenbank FED und der Aufgabe der ultralockeren Geldpolitik konnten vor allem Banken und Finanzdienstleister profitieren. So ging es für die Deutsche Bank Anfang des Jahres über die magische Marke von 10 EUR bis zu einem neuen Vierjahreshoch bei 14,64 EUR. Danach kam es jedoch nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine zu drastischen Gewinnmitnahmen. Die Angst vor hohen Kreditengagements in Russland und der Ukraine ließen den Kurs innerhalb von Tagen auf ein Tief bei 8,16 EUR implodieren.

    Nach einem Rebound auf 12,14 EUR kam es noch einmal zu einem Rutsch in Richtung des Zwischentiefs, was jedoch nicht unterboten wurde. Ein bullishes Zeichen, wobei die Indikatoren ebenfalls ins Positive drehen. Ein Überwinden des seit Juni ausgebildeten Abwärtstrends bei aktuell 9,51 EUR würde ein markantes Kaufsignal generieren.


    Die Rahmenbedingungen für einen steigenden Goldpreis sind weiterhin günstig, jedoch befindet sich das Edelmetall im Korrekturmodus. Auf lange Sicht bieten sich hier gute antizyklische Einstiegschancen bei Aktien wie Barrick oder MAS Gold. Deutsche Bank könnte kurzfristig seinen Abwärtstrend verlassen.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war unter anderem als CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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