Menü schließen




02.02.2021 | 04:50

BYD, dynaCERT, Nio – das ist die Lösung!

  • Wasserstoff
Bildquelle: pixabay.com

Der Anteil von E-Autos gegenüber Diesel- und Benzinfahrzeugen ist gegenwärtig noch als gering zu bezeichnen. Jedoch fördert die Bundesregierung Elektromobilität unter anderem mit einer Kaufprämie sowie dem Ausbau von Stromtankstellen. Zusätzlich arbeiten die Hersteller kontinuierlich daran, ihre Fahrzeuge zu optimieren und die Reichweiten der Akkus zu verbessern. Es ist davon auszugehen, dass E-Autos in den kommenden Jahren einen weiteren Boom erfahren und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor ablösen. Die Pläne der Politik, ab 2030 nur noch E-Autos zuzulassen, bestätigen diese These. Ob Elektroautos tatsächlich gegenüber konventionellen Fahrzeugen CO2 einsparen oder nicht, bleibt unbeantwortet. Ein Unternehmen arbeitete an einer logischen wie bahnbrechenden Technik.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA26780A1084 , CNE100000296 , US62914V1061

Inhaltsverzeichnis:


    dynaCERT - Sofortige Umstellung sinnlos

    WKN: A1KBAV ISIN: CA26780A1084 Symbol: DMJ
    Aktuell zielt die Klimapolitik darauf ab, dass fossile Brennstoffe sofort verschwinden sollten und es deshalb wichtig ist die Reduktion der CO2-Emissionen möglichst klug zu organisieren. Das bedeutet, dass man dort reduziert, wo die Reduktionskosten am geringsten sind, um auf diese Weise mit den begrenzten Ressourcen, die für die CO2-Vermeidung zur Verfügung stehen, möglichst weit zu kommen. Um eine solche Politik zu organisieren, ist es nicht unerheblich zu wissen, wo und in welchem Umfang Einsparungspotenziale bestehen und wie sie kosteneffizient gehoben werden können. Insofern ist die Frage wichtig, ob durch Elektrofahrzeuge CO2 eingespart werden kann. Die Meinungen darüber gehen weit auseinander.

    Am Puls der Zeit
    Wäre es vielleicht, bevor alles umgewälzt wird, klug, zu überlegen, wie man im Augenblick sowohl den Kraftstoffverbrauch als auch den CO2-Ausstoß senken kann? Das kanadische Unternehmen dynaCERT stellt sich diese Frage seit 16 Jahren hat es geschafft, mit seinem System, die Kenngrößen um 20% zu senken. Die Technologie mit dem Namen „HydraGEN“ nutzt dafür ein patentiertes Elektrolysesystem, um destilliertes Wasser in Wasserstoff- und Sauerstoffgase zu verwandeln, die bei Bedarf produziert werden.

    Das Ziel von dynaCERT ist die Reduktion der Menge an Treibhausgasen, die bei der Verbrennung von kohlenstoffbasierten Kraftstoffen freigesetzt werden. Die selbst programmierte Software „HydraLytica“ erlaubt es, die Kraftstoffeinsparungen aufzuzeichnen und zu analysieren. Weitere Features wie Flottenmanagement, Routenplanung, Fahrersicherheit sowie Lastmanagement sollen nach und nach hinzukommen. Die Technologie des Unternehmens wird derzeit bereits in mehr als 400 Fahrzeugen in Probeläufen eingesetzt.

    Technik funktioniert
    Theoretisch wäre es heute schon technisch möglich, jeden PKW mit der dynaCERT-Technologie auszustatten. Dies ist jedoch noch Zukunftsmusik. Im Augenblick konzentriert sich das Vertriebsteam auf Fuhrparkbetreiber sowie Logistiker, schwere Baumaschinen und Dieselgeneratoren in der Schifffahrt sowie in Zügen. Langfristig ist das Ziel von dynaCERT, in Kanada eine Führungsrolle in der neuen Wasserstoffwirtschaft einzunehmen und gleichzeitig mit anderen hochrangigen Branchenführern zu kooperieren, um der derzeit auf dem Weltmarkt erhältlichen Umwelttechnologie-Produktlinie des Unternehmens noch mehr Vorteile zu verschaffen und diese weiter auszubauen.

    So ist die Meldung der vergangenen Woche als ein Meilenstein in der jüngeren Firmengeschichte von dynaCERT zu sehen. So hat Verra, jene Organisation, die das weltweit größte Treibhausgasprogramm managt, die Entwurfsnotiz von dynaCERT zur Sicherung von Emissionszertifikaten durch den Einsatz von dynaCERTs patentierter HydraGEN-Technologie und HydraLytica Telematics-Technologie auf globaler Ebene genehmigt. Aktuell notiert die Aktie von dynaCERT, die auch mit gutem Volumen in Deutschland gehandelt wird, bei umgerechnet 0,46 EUR. Sollte der Kurs über die mehrfach getestete Marke von 0,50 EUR ausbrechen, wäre das nächste Kursziel das 2020er- Hoch bei 0,93 EUR.

    NIO - Starke Zahlen

    WKN: A2N4PB ISIN: US62914V1061 Symbol: N3IA
    Der chinesische E–Auto–Hersteller Nio hat die Auslieferungszahlen für den Monat Januar vorgelegt. Und die waren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sensationell. So konnte man insgesamt 7.225 Fahrzeuge ausliefern, ein Plus von satten 352,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum und bisheriger Rekordmonat. Dabei wurden 2.720 Units vom ES6, dem 5-Sitzer-Elektro-SUV, und 1.660 Einheiten vom ES8, dem 6- bis 7-Sitzer-Elektro-SUV des Unternehmens abgesetzt. Im Monat Dezember wurden 7.007 Einheiten verkauft, damit verlangsamte sich das Wachstum. Der Grund könnte die etwas nachlassende Kaufkraft der chinesischen Konsumenten sein.

    BYD - Analysten heben Kursziel

    WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Symbol: BY6
    Ebenfalls starken Zahlen konnte der chinesische Konkurrent BYD im Jahre 2020 vorweisen. So wurde das Aushängeschild Han insgesamt knapp 41.000mal verkauft. In diesem Jahr will BYD seine Auswahl nun mit einer Premiummarke erweitern. Das Analystenhaus Nomura würdigte die neue Strategie mit einer Anhebung des Kursziels auf 300 HKD, was einer Steigerung von knapp 80% zum letzten Urteil entspricht.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.inv3st.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war unter anderem als CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Armin Schulz vom 25.02.2026 | 05:30

    Vergessen Sie Tech-Aktien! Siemens Energy, A.H.T. Syngas und Linde sind die heimlichen Gelddruckmaschinen

    • Siemens Energy
    • A.H.T. Syngas
    • Linde
    • Gas
    • Gasturbinen
    • Synthesegas
    • Holzabfall
    • Biomasse
    • Wasserstoff
    • Spezialgase

    Die Gasspeicher in Deutschland sind auf einem historischen Tiefstand und geopolitische Spannungen den Markt durchwirbeln, zeichnet sich an den Weltmärkten eine paradoxe Lage ab. Ein LNG-Superzyklus flutet das System mit neuem Angebot, doch der unstillbare Hunger KI-getriebener Rechenzentren und die Energiepolitik treiben die Nachfrage. Drei deutsche Schwergewichte stehen dabei besonders im Fokus. Der Turbinenbauer Siemens Energy profitiert von neuen Kraftwerksaufträgen, der Spezialist A.H.T. Syngas könnte von der Synthesegas-Nachfrage beflügelt werden, und Industriegigant Linde sichert sich Schlüsselpositionen in der globalen LNG-Infrastruktur.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 18.02.2026 | 05:20

    Plug Power, Pure One, Daimler Truck: Ihr Turbo für die Rendite im Milliarden-Markt emissionsfreie Mobilität

    • Plug Power
    • Pure One
    • Daimler Truck
    • Wasserstoff
    • grüner Wasserstoff
    • Elektrolyseure
    • Nutzfahrzeuge
    • Wasserstoffantrieb
    • Elektroantrieb
    • Gas-Asset
    • LKW
    • Busse
    • Emissionen

    Die globale Wirtschaft steht 2026 an einem historischen Wendepunkt: Die erzwungene Abkehr von fossilen Brennstoffen katapultiert grüne Technologien in eine neue Dimension. Angetrieben von regulatorischen Hammerschlägen aus Brüssel und explodierenden Investitionen in Milliardenhöhe kollidieren die Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs und der Hype um Wasserstoff zu einem perfekten Sturm für Anleger. Während batterieelektrische Lastwagen bereits die Kurzstrecke erobern, zeichnet sich im Langstreckenverkehr ein Wettlauf der Systeme ab, bei dem nur die Technologie mit der besten Infrastruktur gewinnen kann. Wie Plug Power, Pure One und Daimler Truck diesen Kampf um die Vorherrschaft gestalten, beleuchtet der folgende Artikel.

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 29.01.2026 | 04:00

    Iran-Konflikt und der Ölpreis bei 100 USD? Achtung bei Nel ASA, A.H.T. Syngas und Plug Power

    • Energiewende
    • Wasserstoff
    • Klimawandel
    • GreenTech
    • Dekarbonisierung

    Die Börsen befinden sich im absoluten Stress-Modus! Seit Tagen wertet der US-Dollar ab, Silber, Gold und Kupfer gehen durch die Decke und gestern machte sich auch Öl auf den Weg nach oben. An den Drohgebärden aus Washington wird langsam klar, dass sich die Anzahl geopolitischer Konflikte auf kurze Sicht sogar noch um den Iran erweitern könnte. Denn das Pentagon hat eine Armada an Schiffen in die Nähe des Persischen Golfs entsendet. Nur eine weitere Donald-Show? Könnte sein, könnte aber auch nicht sein! Auf der Plattform X macht er unmissverständlich klar, dass ein Eingriff in die Souveränität des Iran jederzeit bevorstehen könnte. Das bedeutet für die Rohstoffmärkte absoluter „Panikmodus“, denn der Iran produziert über 4 Mio. Barrel Öl pro Tag und die westlichen Industrien bangen um ihre Lieferketten. Wir betrachten ein paar Schauplätze, die mit dieser Situation im verlängerten Modus zu tun haben.

    Zum Kommentar