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22.12.2025 | 05:30

Der Schlüssel zu Milliardengewinnen: High Performance-Batterien im Fokus von NEO Battery Materials, Volkswagen und DroneShield

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Bildquelle: pixabay.com

Während aktuell träge Konjunkturdaten dominieren entfalten disruptive Technologien enorme Profitpotenziale. Künstliche Intelligenz, Elektromobilität und neue Sicherheitsanforderungen heizen den Bedarf an spezialisierten Hochleistungsbatterien an. Diese Schlüsselkomponenten treiben nicht nur autonome Fahrzeuge voran, sondern auch KI-Infrastrukturen, Robotik und Drohnensysteme. Dadurch werden milliardenschwere Wachstumsmärkte generiert. Wir analysieren NEO Battery Materials, einen Produzenten von Highperformance-Batterien, den Elektrofahrzeug-Produzenten Volkswagen und den Drohnenspezialisten DroneShield.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: NEO BATTERY MATERIALS LTD | CA62908A1003 , VOLKSWAGEN AG VZO O.N. | DE0007664039 , DRONESHIELD LTD | AU000000DRO2

Inhaltsverzeichnis:


    NEO Battery Materials - die Batterie als Engpass

    Die KI-Revolution hat einen blinden Fleck. Sie braucht immense Strommengen, vor allem in mobilen Geräten und autonomen Systemen. Während sich alle auf die Prozessoren konzentrieren limitiert oft die Batterie die praktische Nutzung von Drohnen, Robotern oder intelligenter Elektronik. Der aktuelle Markt bietet hierfür kaum passende Lösungen, da er auf standardisierte Massenzellen aus einer hochkonzentrierten Lieferkette fixiert ist. Für Hersteller mit speziellen Anforderungen an Laufzeit oder Leistung bleibt nur die teure Eigenentwicklung. Diese Lücke zwischen Einheitsware und High-Tech-Bedarf schafft eine neue Marktnische.

    Genau in dieser Nische positioniert sich NEO Battery Materials. Das Unternehmen verfolgt einen anderen Ansatz als die Branchenriesen und entwickelt kundenspezifische Hochleistungsbatterien. Der technologische Kern ist eine proprietäre Silizium-Anode, die eine deutlich höhere Energiedichte ermöglichen soll. Das Unternehmen hat einen Weg gefunden, die typischen Probleme des Materials, wie starkes Aufblähen, kostengünstig zu kontrollieren und die Anoden mit 60-80 % niedrigeren Kosten als vergleichbare Lösungen herzustellen. Am 16. Dezember konnte ein zweiter Auftrag, der von EN+ vermittelt wurde, durch ein Fortune-500-Automobilunternehmen vermeldet werden.

    Das passt zu der kürzlichen Meldung, dass NEO Battery Materials über seine Tochter NBM Korea einen verbindlichen Mietvertrag für eine produktionsbereite Elektrodenfabrik in Südkorea, der Gimje Free Trade Zone abgeschlossen hat, um Skalierungsrisiken zu minimieren und schnell Cashflow zu generieren. Das angeschlossene Team bringt Erfahrung von etablierten Batteriekonzernen mit. Wichtig ist hervorzuheben, dass NEO Battery darauf achtet, seine Lieferketten unabhängig von China zu gestalten. Erste Verträge mit Drohnen- und Robotik Herstellern im Millionenbereich validieren die Nachfrage. Die langfristige Vision ist der Aufbau einer resilienten Batterie-Lieferkette in Nordamerika, um westliche Kunden unabhängiger zu machen. Die Aktie notiert aktuell bei 0,495 CAD.

    Volkswagen - ein Kraftakt zwischen Wandel und Widerstand

    Die Bilanz der ersten 3 Quartale zeigt einen Konzern unter erheblichem Druck. Zwar stiegen die Umsätze leicht, doch die operative Marge brach auf rund 2 % ein. Der Grund liegt in einem Bündel an Belastungen wie Sonderkosten für Wertberichtigungen, spürbare Effekte aus höheren US-Zöllen und der noch margenschwache Hochlauf der Elektroautos, die das Management zwangen, die Jahresprognose für die operative Rendite auf 2-3 % zu korrigieren. Der freie Cashflow im Kerngeschäft bewegt sich voraussichtlich nur knapp im positiven Bereich. Kurzfristig bleibt die Profitabilität damit stark angespannt.

    Absatzseitig zeichnet sich ein uneinheitliches Bild. Weltweit konnte Volkswagen die Auslieferungen leicht steigern. Europa und Südamerika entwickeln sich erfreulich, angetrieben von einer soliden Nachfrage nach Verbrennern und neuen E-Modellen. In den Schlüsselmärkten China und Nordamerika jedoch läuft es nicht nach Plan. Dort fordern aggressive lokale Konkurrenten und handelspolitische Hürden wie Zölle ihren Tribut und führen zu spürbaren Absatzrückgängen. Dieser regionale Graben wird zur zentralen Herausforderung.

    Der strategische Fokus auf die Elektrifizierung trägt erste Früchte, ist aber noch ein Kostentreiber. Die Auslieferungen reiner E-Autos legten um über 40 % zu, besonders in Europa. In China hingegen hinkt die eigene Elektro-Offensive deutlich hinter den Erwartungen und der lokalen Konkurrenz zurück. Parallel treibt der Konzern den harten Sparkurs voran. Ein umfassendes Restrukturierungsprogramm mit tiefgreifendem Stellenabbau soll die Kostenstruktur nachhaltig verbessern und die Basis für profitableres Wachstum in der neuen Auto-Ära schaffen. Eine bessere Batterie könnte für Aufschwung sorgen. Derzeit ist die Aktie für 104,45 EUR zu haben.

    DroneShield - Vertrauensfragen bei einem Drohnenabwehr-Spezialisten

    Der einstige Marktliebling DroneShield steht vor massiven Herausforderungen. Was als klares Wachstumsinvestment im heißen Sektor der Drohnenabwehr begann, ist für viele Anleger zu einer Zockerwette geworden. Auslöser sind tiefgreifende Zweifel an der Unternehmensführung. Eine frische Verkaufsempfehlung eines Analystenhauses nennt explizit Governance-Bedenken. Diese Skepsis wird befeuert durch umfangreiche Insiderverkäufe von Direktoren im zweistelligen Millionenbereich und eine Serie von Kommunikationspannen, darunter fehlerhafte Börsenmitteilungen. Das fundamentale Vertrauen der Investoren scheint erschüttert.

    Ironischerweise liefert das Unternehmen operativ durchaus Gründe für Optimismus. Es meldete zuletzt Rekordumsätze und einen positiven operativen Cashflow. Die Nachfrage im militärischen und zivilen Sektor ist ungebrochen, befeuert durch geopolitische Spannungen. Ein jüngst bekannt gewordener Folgeauftrag aus Europa unterstreicht das fortbestehende Geschäftspotenzial. Doch diese soliden Fundamentaldaten prallen derzeit an einer Mauer des Misstrauens ab. Für den Markt überwiegen aktuell die Fragen zur Integrität und Transparenz des Managements. Die Kluft zwischen operativer Leistung und Kapitalmarktbewertung könnte kaum größer sein.

    Trotz eines massiven Kursverfalls wirkt die Bewertung weiterhin ambitioniert. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis signalisiert weiterhin hohe Wachstumserwartungen, die angesichts der anhaltenden Turbulenzen schwer einzulösen scheinen. Die technische Chartlage deutet zudem auf weiteres Abwärtspotenzial hin. Für Investoren stellt sich weniger die Frage nach der Marktchance, sondern nach der Glaubwürdigkeit des Teams, das sie nutzen soll. Solange die Governance-Fragen nicht überzeugend geklärt sind, bleibt die Aktie ein hochspekulatives Investment, bei dem fundamentale Analysen an Wirkung verlieren. Die nächste Richtungsentscheidung wird vom Management selbst abhängen. Momentan kostet eine Aktie 2,47 AUD.


    Die Zukunftstechnologie Hochleistungsbatterie trennt die disruptiven Gewinner von den etablierten Herausgeforderten. NEO Battery Materials adressiert mit seinen maßgeschneiderten Silizium-Anoden geschickt eine kritische Marktlücke für mobile KI-Systeme, Robotik und Drohnen. Volkswagen stemmt sich mit schmerzhaften Strukturmaßnahmen gegen Margendruck, während seine Elektrooffensive regional holprig verläuft. DroneShield wiederum beweist trotz operativer Rekorde, wie tief Governance-Zweifel den Unternehmenswert untergraben können. Die Batterie bleibt der Engpass. Nur wer technologische Führerschaft mit solider Umsetzung und Vertrauen paart, wird langfristig die Milliardenpotenziale realisieren.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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