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22.10.2025 | 05:45

Die Börsenerfolgsgeschichten Almonty Industries, TKMS und Steyr Motors schlagen ein neues Kapital auf – hier lohnt der Einstieg noch!

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Bildquelle: pixabay.com

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China verschärft sich und erreicht eine neue strategische Dimension. Peking drosselt gezielt den Export kritischer Rohstoffe und Seltener Erden, die für Hightech, Rüstung und die Energiewende unverzichtbar sind. Westliche Industrien geraten unter Druck, die Versorgungssicherheit wankt, Preise steigen. Dagegen erleben die Profiteure dieser Situation, wie z. B. Produzenten kritischer Rohstoffe, einen Höhenflug. Wie geht es weiter und was hat der Börsenneuling TKMS damit zu tun?

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 , TKMS AG & CO KGAA | DE000TKMS001 , STEYR MOTORS AG | AT0000A3FW25

Inhaltsverzeichnis:


    Almonty Industries: Das ist hart!

    Wolfram ist immer noch ein weitgehend unbekannter kritischer Rohstoff, der u.a. durch seine extreme Hitzebeständigkeit und Härte – Wolfram ist härter als Diamanten – begehrt ist und vielfältig nachgefragt wird. Das Metall besitzt in Rüstung, Luftfahrt, Maschinenbau und bei der Energieerzeugung eine zentrale Bedeutung. Aber auch im Tech-Bereich ist Wolfram unverzichtbar, z.B. bei hochleistungsfähigen KI-Chips.
    Die Exportrestriktionen Chinas machen uns viel zu spät auf die strategische Bedeutung von Wolfram und Co. aufmerksam. Während die Masse der Verbraucher und Verarbeiter ächzt, freuen sich Produzenten wie Almonty.
    Die Kanadier betreiben bereits seit mehreren Jahren in Portugal eine Wolfram-Mine und haben dadurch entscheidende Erfahrungen beim Abbau des Metalls gesammelt. Nun wird Almonty in wenigen Monaten die neue Wolfram-Mine in Sangdong in Betrieb nehmen, welche die größte ihrer Art auf der Welt außerhalb Chinas ist. Almonty kann schon jetzt eine Reihe von langfristigen Abnahmeverträgen vorweisen. Auch beim zweiten kritischen Rohstoff der Sangdong-Liegenschaft, Molybdän, macht die Gesellschaft Fortschritte: Sie strebt die Definition einer Ressource an, um einen weiteren gefragten Rohstoff zu erschließen.
    Angesichts der massiven Abhängigkeit von China ist Sangdong ein wichtiger Eckpfeiler für die Versorgungssicherheit des Westens. Die USA zum Beispiel sind zu 100% auf Wolfram-Importe angewiesen. Diesen Punkt hat CEO Black scharf im Blick. Vor einigen Wochen deutete Black in einem Bloomberg-Interview eine potenzielle Übernahme in den USA an. Die Aktie bleibt trotz der vorangegangenen Kursrally aussichtsreich!

    TKMS – Starkes Börsendebüt und volle Auftragsbücher!

    Gestern ging der Marineschiffbauer Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) aufs Parkett. Zum Handelsstart notierte die Aktie bei 60 EUR. Zwischenzeitlich übersprangen die Anteilsscheine mit 107 EUR sogar die 100 Euro-Marke und schlossen bei 81,10 EUR - ein stattliches Plus von über 35 %. TKMS wurde vom Thyssenkrupp-Konzern abgespalten, wobei Aktionäre der Muttergesellschaft für je 20 Anteile automatisch eine TKMS-Aktie erhielten. Thyssenkrupp bleibt über eine neue Holdingstruktur mit 51 % größter Anteilseigner.
    Laut Unternehmensangaben verfügt TKMS aktuell über einen Auftragsbestand von 18,6 Mrd. EUR, womit die Werft bis Anfang der 2040er Jahre ausgelastet ist. Mit rund 9.000 Beschäftigten fertigt die Gesellschaft U-Boote, Fregatten sowie Korvetten und gilt als Weltmarktführer bei nicht-nuklearen U-Booten. Spannend ist momentan das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Deutschen und einem südkoreanischen Konkurrenten um einen Großauftrag aus Kanada für den Bau von bis zu zwölf konventionellen U-Booten.

    Steyr Motors AG – Stetig positiver Newsflow verpufft – wie lange noch?

    Die Österreicher zählen weltweit zu den führenden Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von speziellen Hochleistungs-Motoren mit extremer Langlebigkeit. Die Motoren werden hauptsächlich in Defense-Spezialfahrzeugen, Booten oder als Hilfsaggregate für Kampfpanzer und Lokomotiven eingesetzt.
    Die Aktien von Steyer notieren seit ungefähr einem Jahr an der Börse und dümpelten monatelang um den Ausgabepreis von 14 EUR, bis der Titel im Frühjahr 2025 wachgeküsst wurde und in einer kurzen, fulminanten Rally bis auf über 200 EUR anstieg. Momentan werden Kurse um die 50 Euro aufgerufen, womit die Gesellschaft einen Wert von rund 260 Mio. EUR auf die Börsenwaage bringt.
    Obwohl Steyr in den letzten Monaten wiederholt gute Nachrichten veröffentlicht, kommt kein richtiger Schwung in die Kursentwicklung. Der Auftragsbestand lag zum Halbjahr bei 300 Mio EUR. Für das laufende Geschäftsjahr haben die Österreicher einen Umsatzanstieg von mindestens 40% gegenüber Vorjahr in Aussicht gestellt bei einer deutlich auf über 20 % ausgeweiteten EBIT-Marge. Analysten trauen dem Papier auf Sicht von 12 Monaten ein Aufwärtspotenzial von rund 35 % zu. Unserer Meinung nach ist das ein Stück zu konservativ. Das dynamische und breit aufgestellte Wachstum kombiniert mit großen Margensteigerungen findet zu wenig Gewicht bei den Prognosen – gute Einstiegskurse für weitsichtige Anleger.

    Fazit
    Alle genannten Börsenstorys sind vollkommen intakt. Steigende Kurse scheinen aufgrund der eingeschlagenen Strategie und der hohen Nachfrage vorprogrammiert. Gerade Almonty sticht positiv hervor. Die Sangdong-Mine hat geopolitisches Gewicht. Die potenzielle Expansion in die USA sorgt für zusätzliche Fantasie. Steyr und TKMS gehören ebenso auf die Favoritenliste.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    • Markt
    • Rüstung
    • Exportstopp
    • Lieferketten

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