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17.09.2025 | 06:05

Globex Mining, Deutz, Novo Nordisk – Die Kurse steigen!

  • Globex Mining
  • Deutz
  • Novo Nordisk
Bildquelle: pixabay.com

An der Börse gibt es oft einen Unterschied zwischen Preis und Wert. Unternehmen mit starken Assets und Beteiligungen oder jene die über Geschäftsmodelle verfügen und von langfristigen Trends profitieren, bringen über Kurz oder Lang eine ansehnliche Rendite für Anleger. Umso besser, wenn man solche Unternehmen zu einem günstigen Preis erwerben kann, der unter dem fairen Wert der Anteilsscheine liegt.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: GLOBEX MINING ENTPRS INC. | CA3799005093 , DEUTZ AG O.N. | DE0006305006 , NOVO-NORDISK NAM.B DK-_20 | DK0060534915

Inhaltsverzeichnis:


    Globex Mining – Starkes Portfolio legt weiter zu

    Über Globex Minnig beteiligen sich Anleger an einem großen Rohstoffportfolio. Darin enthalten sind mehr als 250 Explorations-, Erschließungs- und Lizenzgebiete in Nordamerika. Neben Edelmetallen wie Gold- oder Silber, profitieren Anleger von Preissteigerungen von Basismetallen wie Kupfer oder Nickel. Zugang zu Spezialmetallen, Seltene Erden und Industriemetallen runden das Ganze ab.
    Vor wenigen Tagen gab die Gesellschaft ein Update zu ihren Vermögenswerten. Darin enthalten sind das Finanzportfolio, das Options- bzw. Royalty Portfolio sowie der Besitz von Liegenschaften. Das Finanzportfolio ist für Anleger transparent und einfach nachvollziehbar, da es aus liquiden Anlagen wie Cash, Anleihen und Aktien besteht. Der Wert des Finanzportfolios lag per Anfang September bei knapp 35 Mio. CAD, was einen Zuwachs von Beachtlichen 8% allein seit Ende Juni darstellt. Herausragend ist zudem, dass damit fast die Hälfte der aktuellen Marktkapitalisierung durch liquide Assets gedeckt ist.
    Das Royalty Portfolio besteht aus 110 Royaltys, d. h. Zahlungen die den Kanadiern als Lizenz- oder Förderabgabe zustehen, wenn bestimmten Projekte (z. B. eine Mine) Erlöse erzielen. Mehr als die Hälfte dieser Vereinbarungen beziehen sich auf Gold. Das Projektportfolio umfasst ebenso größtenteils Goldprojekte, 80 an der Zahl, jedoch sind auch Seltene Erden, Kupfer, Nickel und Lithium mit von der Partie.
    Diese breite Diversifikation bedeutet für Anleger unter dem Strich eine erstklassige Rendite-Risiko-Chance. Es ist wenig verwunderlich, dass die Anteilsscheine in den letzten 12 Monaten rund 65 % zugelegt und damit die meisten Rohstoffpreisentwicklungen outperformt haben.

    Deutz – Einstieg in die Rüstungsindustrie

    Einige Industrieunternehmen schielen seit langer Zeit auf die Potenziale im Rüstungsmarkt und verstärken dort ihr Exposure oder treten in den Markt durch Übernahmen ein. Die Börse feiert solche Schritte, denn das Wachstum der Rüstungsindustrie scheint derzeit durch die geopolitische Situation und die enormen Budgets kaum zu stoppen zu sein. Die Aktienkursanstiege von Rheinmetall & Co untermauern das nur zu gut.
    Jüngst schlug der Motorenbauer Deutz diese Richtung ein. Der Konzern hatte vor einiger Zeit angekündigt den Drohnenantriebsspezialisten Sobek übernehmen zu wollen. Dazu brauchten die Kölner frisches Kapital und führten eine Kapitalerhöhung von rund 130 Mio. EUR durch, zu einem Preis von 9,45 EUR je Aktie. Derzeit notieren die Anteilsscheine etwas über diesem Niveau, jedoch hat sich der Kurs in den letzten 12 Monaten schon bereits verdoppelt.
    Trotz des enormen Kursanstiegs, was den Titel auf ein lang, seit 18 Jahren, nicht mehr erreichtes Niveau katapultierte, ist die Aktien mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,5 Mrd. EUR und einem Kursumsatzverhältnis von unter 1 im Vergleich zu anderen Titeln, die ganzheitlich oder teilweise über ein Rüstungsexposure verfügen, nicht teuer – auf den ersten Blick. Makel bei Deutz ist eindeutig die schwache operative Marge von wenigen Prozent. Konzernchef Schulte ordnete die Übernahme auch hinsichtlich dieses Aspekts sein. Man wolle sich mit dem Ausbau des Rüstungsgeschäfts unabhängiger vom zyklischen Geschäft mit Verbrennungsmotoren machen. Wir sind gespannt, wie sich die Zahlen des Konzerns in Zukunft präsentieren werden.

    Novo Nordisk – Weiterhin skeptische Analystenstimmen
    Noch im Sommer 2024 schienen die Kurse des dänischen Pharmaunternehmens in den Himmel zu wachsen. Die Marktführerschaft bei Produkten zur Bekämpfung von Diabetis und Übergewicht und kaum endende Wachtumsphantasien hatten der Aktie Flügel verliehen und den Kursanstieg auf nahezu 140 Euro befeuert. Das Bild heute ist anders.
    Aktuell können Anleger das Papier für noch nicht einmal 50 Euro erwerben. Die Dänen haben in diesem Jahr mehrfach die Prognosen gesenkt. Jüngst schockte die Ankündigung mehrere tausend Stellen abbauen zu wollen. Historisch betrachtet ist der Titel mit einem KGV von 13 bis 15 nicht teuer. Im Lager der Analysten gibt es noch kritische Stimme. In Summe trauen die Experten den Anteilsscheinen jedoch wieder auf Jahressicht ein Potenzial von fast 30 % zu.

    Qualität und Profitabilität bleiben Trumpf

    Die Börse bewertet Zukunft. Anscheinend trauen die Anleger Deutz eine rosige Zukunft zu. Aber die Verbesserung der Margen muss erst einmal umgesetzt werden. Der Realitätscheck kommt nach den Vorschusslorbeeren. Dagegen bietet Globex Mining ein wesentlich besseres Chance- und Risikoprofil und das mit einem cleveren und diversifizierten Portfolioansatz im wachsenden Rohstoffmarkt. Novo Nordisk hat eine Chance sich kurzfristig zu erholen, bis zu den alten Hochs ist es aber ein sehr, sehr langer Weg.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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