01.04.2026 | 04:55
Power Metallic Mines: Die Firma der Rohstoff-Legenden
Gleich drei große Rohstoff-Investoren sind bei Power Metallic Mines eingestiegen: Robert Friedland, Rob McEwen und Gina Rinehart. Der Kupfer-Explorer aus Kanada gehört aber nicht nur wegen der großen Namen zu den attraktivsten Aktien im Sektor. Der jüngste Rückgang der Papiere im Zuge des Kriegs am Golf bietet strategischen Investoren die Chance, auf niedrigerem Niveau einzusteigen. Und der Kupfermarkt bleibt heiß: Die KI-Nachfrage, der Trend zur Elektrifizierung, Batterien oder die Erneuerung von Strominfrastruktur treiben die Nachfrage. Gleichzeitig bleibt das Angebot an Kupfer weltweit schwach.
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Tarik Dede
ISIN:
POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 | TSXV: PNPN , OTCBB: PNPNF
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Tarik Dede
Schon als Primaner in Norddeutschland entwickelte sich seine Begeisterung für den Neuen Markt. Small- und Midcaps standen dabei von Beginn an im Mittelpunkt. Der gelernte Bankkaufmann vertiefte sein Wirtschaftswissen später im Volkswirtschaftsstudium und in verschiedenen Stationen der Frankfurter Finanzbranche. Heute ist er seit über 25 Jahren privat wie beruflich an der Börse aktiv.
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Drei Rohstoffgrößen in einem Unternehmen
Es passiert nicht oft, dass gleich drei bekannte Rohstofflegenden bei einem Unternehmen investieren. Robert Friedland, Rob McEwen und Gina Rinehart haben es getan. Friedland gehört zu den erfolgreichsten Entdeckern der Rohstoffbranche. Er gründete unter anderem Turquoise Hill Resources und ist Co-Chairman von Ivanhoe Mines, die heute eine der hochgradigsten Kupferminen der Welt in der Demokratischen Republik Kongo betreiben. McEwen wiederum wurde bekannt als Gründer von Goldcorp, das für viele Milliarden von Newmont aufgekauft wurde und führt heute als Chairman McEwen Mining. Nicht zuletzt ist mit Gina Rinehart die reichste Frau Australiens an Bord. Sie führt seit 1992 Hancock Prospecting, das Unternehmen ihres Vaters, und baute es zu einem Giganten im Eisenerzabbau sowie in der Landwirtschaft aus.
NISK: Mehr als eine Mine!
Sie alle halten Anteile an Power Metallic Mines, das in Kanada mit NISK eines der spannendsten Kupfer- und PMG-Vorkommen besitzt. Es liegt in der James Bay-Region im Norden der Provinz Québec, könnte sich zu einem der größten polymetallischen Rohstoffvorkommen entwickeln und langfristig in die Liga von Weltklasse-Lagerstätten wie Voisey’s Bay aufsteigen. Momentan fährt das Unternehmen eine umfangreiche Bohrkampagne. Gleich sechs Bohrgeräte befinden sich auf der Liegenschaft. Die bestehende Ressource aus 2025 lässt bereits aufhorchen, doch die Entdeckung der sogenannten Lion Zone könnte zum Gamechanger für Power Metallic Mines werden. Der Gesamtmetallinhalt der bestehenden Ressourcenschätzung wurde auf über 120 Millionen Pfund Nickel, 70 Millionen Pfund Kupfer und große Mengen an Platin, Palladium und Kobalt taxiert. Doch das sollte nur der Anfang sein. Noch im Laufe des ersten Halbjahrs plant die Firma die Aktualisierung der Ressource, die auch die Entdeckungen der vergangenen rund 18 Monate beinhalten wird. Aktuell wird ein Explorationsprogramm über satte 100.000-Meter durchgeführt, um die hochgradigen Abschnitte in die neue Ressource aufnehmen zu können. Top-Ergebnisse zeigen beispielsweise 16,55 Meter mit 15,11 % Kupferäquivalent (CuEq).
Doch es wird noch besser: Denn häufig ist es im Bergbau eine Herausforderung, die wertvollen Metalle auch aus dem Erz zu extrahieren. Doch dies gelingt hier sehr erfolgreich. Die von SGS durchgeführten metallurgischen Tests kommen auf 98,9 % bei Kupfer, 93,9 % bei Palladium, 96,8 % bei Platin 85 % bei Gold und 88,9 % bei Silber.
Finanziert für das gesamte Jahr
Bei solchen Resultaten aus dem Boden muss sich das Management derzeit wenig Sorgen um die Finanzierung machen. Zuletzt sammelte Power Metallic für die Exploration Ende vergangenen Jahres 50 Mio. CAD im Rahmen einer Flow-through-Finanzierung ein. Diese steuerbegünstigten Aktien haben einen großen Vorteil. Das Geld muss für die Exploration ausgegeben werden und landet somit im Boden. Laut dem Management um CEO Terry Lynch reicht das Kapital für das gesamte Jahr 2026. Es droht also kurzfristig keine Verwässerung der Aktionäre. Lynch selbst scheint vom Erfolg seines Unternehmens überzeugt zu sein. Der CEO hält mit seiner Familie 18 % der Anteile und kaufte kurz vor der Branchenmesse PDAC im März in Toronto weitere Aktien im Wert von 106.880 CAD zum Preis von jeweils 1,31 CAD. Lynch hatte auch schon 2025 Aktien im Markt zugekauft.
NISK mit Top-Infrastruktur
Die kanadische Provinz Québec ist ohnehin eine der besten Jurisdiktionen für den weltweiten Bergbau. Neben den Bohrdaten überzeugt NISK auch mit einer Top-Infrastruktur. So befindet sich in unmittelbarer Nähe der Liegenschaft ein Umspannwerk von Hydro Québec und bietet Zugang zu günstiger, umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft. Zudem liegt das Projekt direkt an der "Route du Nord", einer ganzjährig befahrbaren Hauptstraße, unweit der Stadt Nemaska. Dieses Umfeld bietet somit beste Voraussetzungen, um eine Mine zu bauen. Dies ist in Kanada keinesfalls der Standard.

Kupfer: Starke Nachfrage, schwaches Angebot!
Power Metallic Mines dürfte auch ein gutes Timing hinsichtlich des Kupfermarktes haben. Anfang des Jahres erreichte der Preis neue Rekordhöhen. Derzeit trifft eine starke Nachfrage auf eine schwierige Angebotssituation. 2025 schon hatten eine Schlammlawine (Grasberg in Indonesien) und Erdbeben (DR Kongo) für einen Rückgang der Produktion in wichtigen Minen gesorgt. Strukturell kommt aber ein viel größeres Problem auf den Markt zu. Über eine Dekade lang wurde zu wenig in neue Kupfer-Vorkommen aufgrund niedriger Preise investiert. Gleichzeitig bluten alte Minen aus oder kämpfen mit sinkenden Erzgraden. So sehen die Analysten von Goldman Sachs eine „Knappheitsprämie“ durch diese Lage und die Angebotsausfälle. Die Citigroup erwartet vor allem aufgrund der starken Nachfrage durch KI-Rechenzentren eine enorme Entwicklung und dauerhaft Preise über 13.000 USD je Tonne. J.P. Morgan schätzt das globale Defizit auf etwa 330.000 Tonnen an raffiniertem Kupfer für dieses Jahr.
Analysten überzeugt!
Die Aktie von Power Metallic Mines war seit ihrem jüngsten Hoch Ende Februar mit den Marktturbulenzen durch den Krieg am Golf um mehr als ein Drittel zurückgekommen und notiert aktuell um 1 CAD. Es bietet sich also die Chance, auf niedrigerem Niveau einzusteigen. Und auch hier sind die Analysten optimistisch. GBC Research gab jüngst ein Kursziel von 2,85 CAD aus und rät zum Kauf. Red Cloud sah im Februar Kurse von 2,15 CAD als realistisch an und Noble Capital hält auf Sicht von 12 Monaten 2,30 CAD für möglich.
Fazit: Mit Power Metallic Mines können Anleger langfristig auf die steigende Nachfrage nach Kupfer setzen und mit Rohstofflegenden wie Robert Friedland investieren. Kurzfristig ist eine mögliche Rezession in Folge des Kriegs am Golf ein möglicher Dämpfer für den Markt und die Aktie. Anleger sollten dies berücksichtigen.
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