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13.09.2021 | 05:10

Xiaomi, Troilus Gold, Merck KGaA- Erstklassige Entwicklungen

  • Inflation
  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Starke Zuwächse sah man zuletzt bei den Verbraucher- und Erzeugerpreisen in Deutschland und Europa. So erreichte die Inflation im August in Deutschland den höchsten Stand seit fast 28 Jahren und ist kurz vor dem Durchbruch der 4%-Marke. Im Gegensatz zu den Zentralbanken, die die Teuerungsrate als vorübergehend erachten und weiterhin die ultralockere Geldpolitik mit einem Zinsniveau bei null Prozent beibehalten, gehen Ökonomen von einer dauerhaft hohen Teuerung aus. Es droht ein Wertverfall des Geldes, der durch den Kauf von Gold abgebremst werden könnte. Aktuell notiert das Edelmetall noch auf günstigem Niveau.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: TROILUS GOLD CORP. NEW | CA8968871068 , XIAOMI CORP. UNSP.ADR/ 5 | US98421U1088 , MERCK KGAA O.N. | DE0006599905

Inhaltsverzeichnis:


    Gefragtes Edelmetall

    Laut Report des World Gold Council ist im ersten Halbjahr des laufenden Jahres die Nachfrage nach physischem Gold gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35% gestiegen. Allein in Deutschland gingen 90t an Goldbarren und Münzen über die Ladentheke, so viel wie seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Betrachtet man den Goldpreis, sieht man noch wenig vom starken Interesse am gelben Metall. Nach einem Zwischenhoch Anfang September bei 1.831 USD je Unze fehlte weitere Dynamik, um das nächste Kursziel bei 1.910 USD anzugreifen. Der Goldpreis fiel in den vergangenen Tagen erneut unter den Bereich bei 1.800 USD, ein Test der Jahrestiefs unter 1.700 USD sind nicht auszuschließen, jedoch handelt es sich dann um langfristig mehr als attraktive Kaufkurse. Im Zuge des Rückgangs des Basispreises, korrigierten Minenwerte überproportional deutlich. Auch hier sollten Anleger, sofern sie sich langfristig gegen Geldentwertung absichern wollen, antizyklisch in Goldminenproduzenten und Explorationsunternehmen positionieren.

    Vorzeigeprojekt in Nordamerika

    Unter der Leitung eines erfahrenen Teams, ist Troilus Gold dabei, sich zu einem erstklassigen kanadischen Gold- und Kupferproduktionsbetrieb zu mausern. Die Entwicklungen der vergangenen Monate zeigen das enorme Potenzial. Der Aktienkurs spiegelt dies aktuell jedoch in keiner Weise wider. Nach dem Hoch Mitte Mai bei 1,30 CAD notiert das Papier, das zu mehr als 60% in institutionellen Händen liegt, bei 0,83 CAD. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 160 Mio. CAD, durch eine erfolgreiche Kapitalerhöhung hat Troilus Gold eine starke Cash Position von 48,6 Mio. CAD. Aufgrund der Qualität des Projektes sehen die Analysten von Cormark Securities ein Kursziel von 4,50 CAD und somit eine mehr als Verfünffachung des Kurses.

    Das besagte Projekt liegt im führenden Bergbaurevier der kanadischen Provinz Quebec, wo das Unternehmen strategische Liegenschaften auf einer Grundfläche von 1.420 qkm besitzt. Bereits zwischen 1996 und 2010 wurden dort 2 Mio. Unzen Gold und rund 70.000t Kupfer gefördert, bevor die Mine aus Kostengründen stillgelegt wurde. 2017 wurden in der Troilus-Mine die Bohrungen wieder aufgenommen. Seitdem wurden in aggressiven Bohrprogrammen 250.000 Bohrmeter zurückgelegt und die Ressourcenschätzung stieg auf 8,1 Mio. Unzen.

    Eine Studie aus dem vergangenen Jahr bescheinigte dem Projekt eine hohe Wirtschaftlichkeit. Der Projektwert liegt laut Gutachten bei einem Goldpreis von 1.950 USD bei 1,156 Mrd. USD und erlaubt eine sehr schnelle Amortisation der erforderlichen Investitionssumme in Höhe von 333 Mio. USD. Die Planungen sehen eine Betriebsdauer der Mine von 22 Jahren und eine durchschnittliche jährliche Produktion von 246.000 Unzen Gold in den ersten 14 Jahren.

    Spätestens 2023 will Troilus Gold zum Goldproduzenten aufsteigen. Unterstützung erhielt das kanadische Explorationsunternehmen von der Regierung von Québec und dem Pensionsfonds 'Fonds de Solidarité', die mit 11,15 Mio. CAD zu gleichen Bedingungen einstiegen, mit der das Unternehmen in einer Bought Deal-Transaktion 45 Mio. CAD einsammelte. Mit den Mitteln soll unter anderem eine Machbarkeitsstudie bis Anfang 2022 für das Troilus Goldprojekt angefertigt werden. Das Unternehmen ist mehr als spannend und dürfte vom langfristig steigenden Goldpreis überproportional profitieren.

    Xiaomi weiter auf Expansionskurs

    Aktuell warnen Finanzgrößen wie kürzlich George Sorros vor einem Investment in chinesische Unternehmen, da die Bestrebungen der chinesischen Regulierungsbehörden noch nicht am Ende seien und ein böses Erwachen folgen könnte. In der Tat zeigen Aktien wie Alibaba oder Tencent aktuell keinerlei Signale, die ein Investment rechtfertigen könnten. Demgegenüber steht der Technologiekonzern Xiaomi, der trotz des Regulierungswahns im Reich der Mitte relative Stärke aufweist und fundamental glänzen kann.

    Nachdem das Unternehmen im laufenden Jahr bei den Smartphone-Verkäufen sogar Apple als Nummer 2 ablösen konnte, plant das Management den Einstieg in den Markt für Elektroautos ab 2024 mit dem ersten Modell. Im jährlichen Turnus soll ein neues Modell auf den Markt kommen, um die Produktpalette zu erweitern. Wie das chinesische Magazin 36Kr berichtet, will Xiaomi in den ersten drei Jahren 900.000 Einheiten ausliefern. In Deutschland notiert die Aktie aktuell bei 2,60 EUR auf einer breiten Unterstützungszone. Auf aktuellem Niveau bietet sich ein langfristiger Einstieg an.

    Wie am Schnürchen

    Der Chart der Darmstädter Merck KGaA zeigt seit Monaten nur in eine Richtung. Der Pharma-und Chemiekonzern, der in den Segmenten Healthcare, Life Science und Electronics vertreten ist, wurde im Anschluss an den hauseigenen Kapitalmarkttag von den Analysten der US-Bank JP Morgan weiter nach oben gestuft. Das Kursziel setzten die Experten von 220 EUR auf 230 EUR, das Urteil „Overweight“ wurde beibehalten.


    Die Angst vor einer dauerhaft hohen Inflation bleibt bestehen. Um sich abzusichern, bieten Goldminenaktien wie Troilus Gold als Depotbeimischung Schutz vor einer möglichen Geldentwertung. Außerhalb des Edelmetallmarktes zeigt die Aktie von Xiaomi auf derzeitigem Niveau eine interessante Einstiegschance.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war unter anderem als CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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