20.04.2026 | 04:15
100 %-Chance, die Bullen gehen ans Steuer: Globex Mining, SAP und Oracle ziehen wieder an
Das Anlagejahr 2026 zeigt sich bislang viel besser als erwartet. Trotz aller internationaler Verwirrung und einiger aktueller Brandherde erreichte der S&P 500-Index mit 7.147 Punkten in der letzten Woche ein neues Allzeithoch. Die Tech-Titel standen wieder im Raum, gleichzeitig gingen die zuletzt gefragten Rohstofftitel in die Knie. Top-Thema bleiben wegen der Störungen um die Straße von Hormus aber die kritischen Metalle. China führt diese nur noch beschränkt aus, sie werden daher von vielen Analysten bereits als „Showstopper“ für die Konjunkturentwicklung bis 2030 angesehen. Was kann der Westen tun? Kurzfristig wenig, aber langfristig müssen Importabhängigkeiten gegen echte eigene Lagerstätten getauscht werden, welche auch viele schnell in Produktion gehen müssen. Die Regulatoren sind also gefragt, auch wenn das Wort „schnell“ bislang noch nicht zum offiziellen Vokabular in Brüssel zählt. Bei der kanadischen Globex Mining kommt bereits vieles in Gang. Die Technologietitel SAP und Oracle haben ihre Tiefs wohl auch endlich hinter sich gelassen. Wir rechnen nach!
Lesezeit: ca. 5 Min.
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Autor:
André Will-Laudien
ISIN:
GLOBEX MINING ENTPRS INC. | CA3799005093 | TSX: GMX. OTCQX: GLBXF , SAP SE O.N. | DE0007164600 , ORACLE CORP. DL-_01 | US68389X1054
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
André Will-Laudien
Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.
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1,6 Mrd. USD Projektwert im Fokus - Globex steht vor entscheidenden Meilensteinen im Jahr 2026
Was weltweit fehlt, hat Globex bereits im Portfolio! Die kanadische Rohstoffholding Globex Mining Enterprises (Kürzel: GMX) verfolgt seit Jahrzehnten ein konsequent auf Wertschöpfung und Risikokontrolle ausgelegtes Geschäftsmodell und zählt heute zu den etablierten Projektgeneratoren in Nordamerika. Im Zentrum der Strategie steht der systematische Aufbau und die Monetarisierung eines breit diversifizierten Projektportfolios, das aktuell mehr als 260 Liegenschaften umfasst und über 100 Royalty- und Beteiligungsrechte beinhaltet. Diese Struktur sorgt für eine außergewöhnlich breite Risikostreuung über zahlreiche Rohstoffe, Entwicklungsphasen und Jurisdiktionen hinweg und reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Projekterfolgen signifikant. Finanziell präsentiert sich das Unternehmen äußerst solide, da es schuldenfrei ist und liquide Mittel sowie Wertpapierbestände in einer Größenordnung von rund 35 bis über 40 Mio. CAD hält. Bei rund 56,4 Mio. ausstehenden Aktien entspricht dies einem beachtlichen Liquiditätspuffer je Aktie und schafft die Grundlage für opportunistische Akquisitionen ohne unmittelbare Verwässerung der Aktionärsbasis.
Ein zentraler Werttreiber im Portfolio ist die 1-%-Bruttometall-Royalty am Mont Sorcier Project, einem fortgeschrittenen Eisenprojekt in unmittelbarer Nähe der Bergbaustadt Chibougamau. Im Jahr 2025 wurden dort rund 17.890 Meter an Infill-Bohrungen abgeschlossen, um Ressourcen in höhere Kategorien zu überführen und die Basis für eine bankfähige Machbarkeitsstudie zu schaffen, deren Veröffentlichung für das zweite Quartal 2026 erwartet wird. Bereits frühere Wirtschaftlichkeitsanalysen signalisierten ein potenzielles Projekt-Nettovermögen von etwa 1,6 Mrd. USD, was die Hebelwirkung selbst einer vergleichsweise kleinen Royalty-Beteiligung eindrucksvoll verdeutlicht.
Parallel dazu erweitert Globex kontinuierlich sein Engagement im Bereich kritischer Metalle, etwa über das Explorationsprojekt Bald Hill Property, das vom Partnerunternehmen Antimony Resources Corp. entwickelt wird. Dort wurden bislang rund 6.500 Meter eines geplanten 10.000-Meter-Bohrprogramms abgeschlossen, wobei mineralisierte Zonen in mehrere Richtungen ausgedehnt und zusätzliche Zielgebiete identifiziert werden konnten. Antimon steht auf der Liste besonders kritischer Metalle, die z. B. in Nordamerika noch gar nicht abgebaut werden, also komplett dem „Importrisiko“ unterliegen. Für Globex erhöhen solche Fortschritte die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Lizenz-, Royalty- und Beteiligungseinnahmen und unterstreichen die Effizienz eines Geschäftsmodells, das auf kontinuierlichen Cash- und Aktienzahlungen aus Partnerprojekten basiert.
Historisch betrachtet, hat Globex seit den 1970er-Jahren eine beeindruckende operative Kontinuität aufgebaut und über Jahrzehnte hinweg einen substanziellen Projektbestand generiert, ohne aggressive Kapitalmaßnahmen oder Reverse-Splits durchführen zu müssen. Unter der umsichtigen Führung von CEO und Geologen Jack Stoch wurde das Unternehmen zu einer Art strategischer Ressourcenplattform entwickelt, die systematisch Werte akkumuliert und gleichzeitig finanzielle Stabilität bewahrt. Die Aktie konnte sich in den letzten 12 Monaten von 1,40 auf 2,90 CAD mehr als verdoppeln, die jüngste Korrektur ermöglicht nun wieder Einstiege im Bereich 2,35 CAD. Dynamische Anleger sollten nicht zögern, denn der Rohstoff-Super-Zyklus dürfte weit über 2030 hinauslaufen!
IIF-Moderatorin im Gespräch mit COO David Christie über das aussichtsreiche Portfolio von Globex Mining. Hier geht´s zum Video.
https://youtu.be/EPicMksUQlA?si=Hbc50M66iaYzEE1z
SAP - Auf einmal dreht die Stimmung auf Kauf
Der mehrere Monate verprügelte Technologiewert SAP hat in der letzten Woche einen beeindruckenden Turnaround aufs Parkett gelegt. Von Tiefstkursen bei rund 137 EUR oder rund 55 % Kursverlust vom Top, ging es in der Spitze bis auf 158 EUR nach oben. Anleger schielen auf den 23. April, denn da werden die Walldorfer zum ersten Quartal berichten. Die Erwartungen für den Quartalsgewinn liegen bei etwa 1,64 EUR je Aktie, im Gesamtjahr sollen 7,19 EUR erreicht werden, bei 9 bis 10 % Umsatzanstieg auf über 40 Mrd. EUR. Lang hat man dem Softwarehaus vorgehalten, dass die Wachstumszahlen in der Cloud nicht ausreichen würden, um im KI-Mega-Zeitalter Schritt zu halten. Doch seit ein paar Tagen dreht der argumentative Wind offensichtlich, denn CEO Christian Klein hat für KI-Anwendungen eine nutzungsabhängige Preisgestaltung signalisiert. Dieser Übergang beinhaltet womöglich kurzfristige Einbußen, die langfristige Perspektive eines solchen Modells ist aber extrem positiv, wenn die Kunden die generativen KI-Angebote aktiv nutzen. Klein vermied es, konkrete Prognosen zu den potenziellen Auswirkungen abzugeben, doch seine Äußerungen haben Spekulationen am Markt angeheizt, wie SAP in Zukunft seine Software monetarisiert. Auf der Plattform LSEG Refinitiv lautet der 12-Monats-Konsens für die SAP-Aktie immer noch auf 230 EUR oder hohe 50% Aufschlag - er wird von insgesamt 25 Kaufempfehlungen getragen. Mit steigendem Momentum ist jetzt wohl die Zeit zum Einsammeln gekommen!
Oracle – Nur ein Wort reicht aus für 80 Mrd. USD Mehrwert
Plus 80 Mrd. USD Marktwert in einer Woche! Der jüngste Kursanstieg von Oracle ist vor allem durch die starke Neubewertung des Cloud- und KI-Geschäfts getrieben. Der Markt reagiert auf die Erwartung, dass Oracle sich zunehmend als relevanter Infrastruktur-Anbieter für KI-Anwendungen etabliert und damit stärker in direkte Konkurrenz zu etablierten Hyperscalern tritt. Besonders positiv wirken dabei die Wachstumsprognosen im Cloud-Bereich, die zuletzt mehrfach angehoben wurden. Rekordaufträge stehen aber einem rasant wachsenden Schuldenberg gegenüber, denn der Softwarekonzern baut seine KI-Infrastruktur mit enormem Kapitaleinsatz aus und nimmt dafür erhebliche finanzielle Risiken in Kauf. Auf der Bewertungsseite favorisiert man aber die positive Sicht. Denn unter allen Analysten finden sich 31 Befürworter für steigende Aktienkurse, dagegen gibt es nur 10 neutrale Voten und 2 Verkaufs-Empfehlungen. Im Schnitt liefern die Experten ein 12-Monats-Target von 240 USD, also 40 % über der aktuellen Notiz. Völlig aus dem Rahmen fällt die Kaufstudie von HSBC Global, hier werden 345 USD als Ziellinie ausgerufen. Ganze 100 % Potenzial und eine Rückkehr zu den Höchstkursen vom Herbst 2025. Wer auf frischen Input wartet, muss sich aber noch bis zum 16. Juni gedulden. Dann legt Oracle seine Jahreszahlen 2025/26 vor. CEO Larry Ellison wurde schon oft herausgefordert und hat es allen Zweiflern letztlich immer wieder gezeigt. Risikobewusste Anleger setzen auf einen gelungenen Turnaround.

Die Börse muss derzeit viele Strömungen verarbeiten. Über Allem liegt der Nahost-Konflikt, der die Lieferketten bedroht und ein negatives Konjunktur-Szenario heraufbeschwört. Darunterliegend laufen die Basistrends in Technologie und Rohstoffen aber munter weiter. Meint für risikobewusste Anleger tendenzielle Aufstockungen in schwierigen Phasen und auch mal selektive Gewinnmitnahmen, wie beispielsweise bei Ölwerten in der letzten Woche. Die Zyklen werden aber immer kürzer und heftiger!
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