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12.01.2026 | 05:00

16 Billionen Dollar im Umbruch: Wie Finexity neben Deutsche Bank und Bank of America die Spielregeln der Wall Street neu schreibt

  • Tokenisierung
  • Banken
  • Real World Assets
Bildquelle: KI

2025 markierte einen historischen Wendepunkt in der Geschichte der globalen Kapitalmärkte. Was lange als futuristisches Experiment galt, ist heute harte ökonomische Realität: Die Tokenisierung von Vermögenswerten, im Fachjargon „Real World Assets“ (RWA) genannt, bricht die verkrusteten Strukturen der Old Economy auf. Laut aktuellen Studien von führenden Beratungsgesellschaften wie der Boston Consulting Group steuert dieser Markt auf ein Volumen von gigantischen 16 Bio. USD bis zum Jahr 2030 zu. In diesem neuen Ökosystem prallen zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite stehen die etablierten Platzhirsche wie die Deutsche Bank und die Bank of America, die Rekordergebnisse einfahren und die Blockchain nutzen, um noch profitabler zu werden. Auf der anderen Seite fordert mit der Finexity AG, ein deutscher Disruptor den Status quo heraus, der seit seinem Börsengang im September 2025 beweist, dass die Zukunft nicht der Verwaltung, sondern der Demokratisierung von Vermögen gehört. Für Anleger stellt sich die Frage: Setzt man auf die sanfte Evolution der Riesen oder auf die radikale Innovation des Herausforderers?

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: FINEXITY AG | DE000A40ET88 , BANK AMERICA DL 0_01 | US0605051046 , DEUTSCHE BANK AG NA O.N. | DE0005140008

Inhaltsverzeichnis:


    Die Giganten: Effizienz statt echter Innovation bei Deutsche Bank und Bank of America

    Die Bilanzen der Großbanken sprechen eine deutliche Sprache der Stärke. Wie Daten von Investing.com belegen, konnten sowohl die Deutsche Bank als auch die Bank of America im dritten Quartal 2025 Rekordergebnisse vorlegen. Getrieben von einer Normalisierung der Zinsstrukturkurven und disziplinierter Kostenkontrolle, wirken diese Institute wie Felsen in der Brandung. Doch der Schein trügt, denn im Maschinenraum läuft die Transformation auf Hochtouren. Für die Deutsche Bank ist die Tokenisierung kein Werkzeug zur Weltverbesserung, sondern ein Instrument knallharter Effizienzsteigerung.

    Im Rahmen von Initiativen wie „Project Guardian“ nutzt das Institut die Blockchain-Technologie, um die Abwicklung von Transaktionen zu beschleunigen und Kosten im Asset Management zu senken. Es geht darum, illiquide Assets in der eigenen Bilanz besser handelbar zu machen und Prozesse, die früher Tage dauerten, auf Sekunden zu verkürzen. Auch die Bank of America integriert digitale Assets in ihre bestehende Infrastruktur, um institutionellen Kunden schnelleren Zugriff auf Liquidität zu gewähren. Doch das Geschäftsmodell bleibt im Kern konservativ: Die Banken nutzen die neue Technik, um ihre alten Margen zu schützen, nicht um den Markt für die breite Masse zu öffnen. Sie bleiben exklusive Clubs, deren Türsteher nun lediglich digitale Listen führen.

    Finexity: Der Schlüssel zu den verschlossenen Schatzkammern

    Ganz anders positioniert sich Finexity. Mit dem erfolgreichen Börsengang im September 2025 hat das Hamburger Fintech die Nische verlassen und agiert nun auf der großen Bühne. Das Geschäftsmodell zielt nicht auf die Optimierung von Bankprozessen, sondern auf die Demokratisierung von exklusiven Anlageklassen. Wie auf der Plattform crowdinform.com hervorgehoben wird, reißt Finexity die Barrieren ein, die Privatanlegern den Zugang zu den lukrativsten Märkten der Welt bisher versperrten. Ob Fine Art, seltene Weine oder gewerbliche Immobilien in Bestlagen – was früher Mindestinvestments von Hunderttausenden Euro erforderte, ist über den Finexity-Marktplatz in digitale Anteile gestückelt und damit ab kleinsten Summen investierbar.

    Das Unternehmen fungiert dabei als „Marketplace as a Service“. Laut eigenen Angaben auf finexity.com bietet man nicht nur eigene kuratierte Assets an, sondern stellt die technische Infrastruktur auch Dritten zur Verfügung. Dies ist der entscheidende Skalierungsfaktor: Finexity liefert die technologische Autobahn, auf der Vermögensverwalter und Asset Manager ihre eigenen Produkte tokenisieren und handelbar machen können. Damit positioniert sich das Unternehmen strategisch als der Infrastruktur-Provider der RWA-Ökonomie. Die Vision ist ein liquider Sekundärmarkt, der 24/7 funktioniert und illiquide Sachwerte so handelbar macht wie eine Aktie.

    Starker Start ins neue Jahr - die Finexity-Aktie zeigt Dynamik.

    Das Urteil der Investoren: Infrastruktur schlägt Verwaltung

    Der Vergleich offenbart eine fundamentale Divergenz in der Investment-Story. Wer Aktien der Deutschen Bank oder der Bank of America kauft, wettet auf die Stabilität des bestehenden Finanzsystems und die Fähigkeit der Institute, durch Technologie Kosten zu sparen und Dividenden zu sichern. Das ist ein valides, defensives Szenario in unsicheren Zeiten. Doch die explosive Wachstumsfantasie, die in den Prognosen von 16 Bio. USD Marktvolumen steckt, wird von diesen Tankern kaum abgebildet.

    Finexity hingegen ist die Wette auf den Strukturwandel selbst. Das Unternehmen profitiert direkt von jedem Asset, das auf die Blockchain wandert. In einer Welt, in der Anleger zunehmend nach realen Werten und Inflationsschutz suchen, bietet Finexity einen der wenigen direkten Zugangskanäle, der regulatorisch konform und technologisch ausgereift ist. Während die Banken die Blockchain nutzen, um sich selbst zu verwalten, nutzt Finexity sie, um neue Märkte zu schaffen. Für risikobewusste Investoren, die das Potenzial der Tokenisierung nicht nur als Effizienztool, sondern als Geschäftsmodell begreifen, ist der deutsche Technologieführer damit die logische Alternative zu den trägen Riesen aus Frankfurt oder von der Wall Street. Die Bewertungslücke zwischen einem klassischen Finanzinstitut und einem skalierbaren Plattform-Ökosystem dürfte sich in den kommenden Jahren, parallel zum Wachstum des RWA-Marktes, drastisch weiten.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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    Während die traditionellen Märkte schwanken vollzieht sich im Hintergrund eine Revolution. Die Tokenisierung realer Vermögenswerte auf der Blockchain wandelt Immobilien, Kunst oder Unternehmensanteile in handelbare digitale Assets und erschließt einen bis 2030 auf 16 Billionen USD prognostizierten Markt. Treiber sind keine Nischenspieler mehr, sondern etablierte Giganten und neue Regulierungen wie MiCA in Europa. Der Vorstoß der NASDAQ, jede gelistete Aktie ab 2026 tokenisieren zu dürfen, markiert den Übergang vom Experiment zur breiten Anwendung. Drei konkrete Unternehmen zeigen, wie Sie davon profitieren: Finexity, Coinbase und BlackRock.

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    Die Art, wie wir Vermögen anlegen, steht vor der größten Revolution seit Jahrzehnten. Die Tokenisierung verwandelt bisher illiquide Assets wie Immobilien in handelbare digitale Bruchstücke. Dieser Megatrend öffnet Privatanlegern Türen zu Märkten, die früher den Großen vorbehalten waren. Während Vermögensgiganten wie BlackRock ein neues Zeitalter ausrufen, mahnen Aufseher zu notwendigen Regeln. In diesem Spannungsfeld zwischen Chance und Risiko positionieren sich drei entscheidende Player: Die Commerzbank als etablierter Finanzpionier, Finexity als Spezialist für tokenisierte Assets und Coinbase als Krypto-Gateway.

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