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06.05.2026 | 04:15

Strategisches Super-Trio: Wie Rheinmetall, Infineon und Power Metallic das Rückgrat der Industrie-Zukunft prägen

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Bildquelle: Pixabay

Der globale Wettlauf um kritische Metalle wie Lithium, Kobalt oder Seltene Erden ist längst aus dem Stadium harmloser Marktmechanismen heraus, denn heute geht es um strategische Aufrüstung. Kupfer hat sich dabei zum eigentlichen „roten Faden“ der Energiewende und KI-Revolution gemausert. Als unverzichtbarer Baustein jeder High-Tech-Schmiede, von KI-Chips über komplexe Sensorik bis hin zu massiven Energienetzen, ist Kupfer zum strukturellen Engpassfaktor geworden. Es herrscht eine zwanghafte, mitunter schmerzhafte Ehe: Denn die westliche Industriewelt ist existenziell auf eine reibungslose Versorgung angewiesen, um technologisch die Oberhand zu behalten. Anders ausgedrückt: Das industrielle Schicksal der Welt hängt am roten Metall. Die Verwundbarkeit dieser Hightech-Lieferketten wird durch die Blockade der Straße von Hormus derzeit in aller Härte entblößt. Wenn restriktive Ausfuhrregeln wichtiger Produzenten auf die maritime Lähmung treffen, schlägt die geopolitische Eskalation unmittelbar auf die Kalkulation der globalen Güterherstellung durch. 3 Unternehmen, 3 Positionierungen – klare Merkmale einer Siegertruppe!

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 | TSXV: PNPN , OTCBB: PNPNF , RHEINMETALL AG | DE0007030009 , INFINEON TECH.AG NA O.N. | DE0006231004

Inhaltsverzeichnis:


    Power Metallic Mines – Geologische Traum-Parameter werden öffentlich

    Für eine gute Positionierung im globalen KI-Wettlauf braucht es Masse und Klasse. Power Metallic Mines besitzt beides und schlägt gerade das nächste Kapitel auf. Das Unternehmen arbeitet an einem polymetallischen System, das mehrere kritische Rohstoffe in sich vereint. Im Zentrum steht das Nisk-Projekt in Québec, eine Region mit exzellenter Infrastruktur und bergbaufreundlichem Umfeld, was die Entwicklungsrisiken deutlich reduziert. Die jüngsten Bohrergebnisse aus der Lion-Zone untermauern die Qualität der Lagerstätte mit eindrucksvollen Abschnitten von 17,45 Metern bei 9,47 % Kupferäquivalent, inklusive hochgradiger Teilintervalle von über 17 %. Noch bemerkenswerter erscheint ein zweiter Treffer über 39 Meter mit 5,66 % Kupferäquivalent, was auf eine erhebliche Mächtigkeit der mineralisierten Strukturen hindeutet. Copper is king!

    Diese Resultate sind nicht isoliert zu betrachten, sondern fügen sich nahtlos in ein konsistentes geologisches Modell ein, das bereits in früheren Kampagnen seine Treffsicherheit bewiesen hat. Besonders relevant ist die vergleichsweise geringe Tiefe der Mineralisierung von rund 100 Metern, was potenziell kostengünstige Tagebauszenarien eröffnet. Die systematische Verdichtung der Bohrdaten über eine Streichlänge von etwa 200 Metern erhöht die Wahrscheinlichkeit, Teile der Ressource in höhere Kategorien zu überführen. Gleichzeitig zeigt die Exploration zwischen den Zonen Lion und Tiger, dass mineralisierende Systeme weiterhin präsent sind, auch wenn dort bislang nur schmalere Abschnitte identifiziert wurden.

    Duncan Roy (VP IR) von Power Metallic wird auf dem 19. International Investment Forum viel zu erzählen haben. Hier geht´s zur Anmeldung…

    Strategisch betrachtet entwickelt sich hier ein kupferlastiger Rohstoffcluster, der auch Platingruppenmetalle, Nickel sowie Gold und Silber kombiniert, eine Mischung, die sowohl für die Energiewende als auch für industrielle Hochtechnologie essenziell ist. Mit einem Landpaket von rund 330 Quadratkilometern und etwa 50 Kilometern aussichtsreicher geologischer Strukturen bleibt das Explorationspotenzial beträchtlich. Die geplante Ressourcenschätzung im dritten Quartal 2026 dürfte daher für Power Metallic und seine Aktionäre ein zentraler Katalysator werden.

    Operativ überzeugt das Unternehmen durch stringente Projektentwicklung, valide QA/QC-Prozesse und eine klare Fokussierung auf wertsteigernde Bohrprogramme. Wer den Rohstoffsektor nicht nur als Absicherung, sondern als Hebel auf strukturelle Nachfrageverschiebungen versteht, dürfte hier ein interessantes Spielfeld erkennen. Letztlich ist es oft nur eine Frage der Zeit, bis der Markt beginnt, Qualität in vollem Umfang zu honorieren – und genau an diesem Punkt scheint Power Metallic derzeit zu stehen. Der Bewertungsabschlag zum derzeitigen Konsens-Mittel aus 4 Expertenschätzungen der Plattform LSEG Refinitiv beträgt ganze 100 % auf aktuell 2,50 CAD. Wer einen Verdoppler sucht, wird hier fündig!

    In den letzten 6 Monaten zeigte die Power Metallic-Aktie eine stabile Seitwärtsbewegung. Doch in den letzten Tagen erhöhte sich das Momentum spürbar. Im Bollinger-Trendkanal bahnt sich damit ein Ausbruch nach oben an. Quelle: LSEG Refinitiv vom 05.05.2026

    Rheinmetall – Auf dem Fuße gedreht

    Es hat einige Zeit gedauert, bis die Aktie von Rheinmetall von ihren erlangten Traumhöhen bei knapp 2.000 EUR in eine Konsolidierung mündete. Kurz vor den Q1-Zahlen am 7. Mai ist den Investoren klar, dass die Bäume kurzfristig nicht in den Himmel wachsen werden. Denn Rheinmetall erhält über 80 % seiner Aufträge aus dem Regierungs-Sektor der NATO-Staaten, hier kommt es aber oft zu politischen Budgetierungen und langwierigen Auftragsvergaben. Kleinere Verzögerungen mag die Börse bei hochbewerteten Titeln jedoch nicht, somit baute sich das üppige Aufgeld recht schnell um 30 % ab und schickte den Aktienpreis auf knapp 1.300 EUR nach unten. Dort war der Titel in den letzten Tagen dann aber gefragt und nun startet offensichtlich ein neuer Aufwärtszyklus, der gestern schon wieder mit der 1.450 EUR-Marke liebäugelte. Spannend dürfte auch die Hauptversammlung am 12. Mai werden. Hoffentlich kann CEO Armin Papperger die hohen Erwartungen mit seinem wie gewohnt leuchtenden Ausblick mal wieder toppen. Denn das LSEG 12-Monats-Konsens-Kursziel liegt bei 19 von 24 positiven Studien immer noch bei 2.055 EUR. Äußerst spannend!

    Infineon – Von Allzeithoch zu Allzeithoch und nicht zu bremsen

    Kaum zu stoppen ist derzeit auch die Aktie von Infineon. Mit Kursen über 60 EUR erreichten die Münchener gestern wieder Niveaus aus dem Jahr 2001. Damals war der Titel mit 35 EUR emittiert worden und stieg am ersten Tag der Börseneinführung auf 96 EUR. Der Zusammenbruch des Neuen Markets markierte dann aber recht schnell das Ende der „Tech-Bubble“. Infineon geriet in eine strukturelle Krise, was den Kurs in 2009 bis auf rund 60 Cent abstützen ließ. Insofern war gestern ein historischer Marker zu setzen: „Die Infineon-Aktie hat sich seit 2008/09, also in knapp 18 Jahren verhundertfacht!“ – schön für Investoren, die diese Reise mitgemacht haben. Damals war US-Investor Apollo Global Management zu Hilfe geeilt und stieg mit 700 Mio. EUR in das Unternehmen ein. Heute profitiert Infineon von der strukturell hohen Nachfrage nach Halbleitern in Schlüsselindustrien wie Elektromobilität, erneuerbaren Energien und industrieller Automatisierung. Besonders im Bereich Leistungshalbleiter gilt das Unternehmen mittlerweile als technologisch führend, was sich in stabilen Margen und einer robusten Auftragslage niederschlägt. Ein wesentlicher Kurstreiber ist zudem die Erwartung weiter steigender Investitionen in Energieeffizienz und Elektrifizierung, die Infineon direkt adressiert. Von 25 Kaufempfehlungen auf der Plattform LSEG Refinitiv steht das Bankhaus Metzler mit einem Target von 65 EUR an der Spitze. Die Q2-Zahlen werden kurzfristig erwartet - schnallen Sie sich an!


    Beispiele für das derzeitige Börsen-Spektakel liefern uns tagtäglich schillernde Kapriolen: Während Rheinmetall nach einer heißen Phase ordentlich Dampf abgelassen hat, marschiert Infineon unbeirrt von einem Gipfel zum nächsten und markiert fast täglich neue Rekordstände. Richtig prickelnd wird es jedoch bei Power Metallic – denn sämtliche technischen Indikatoren leuchten hier in sattem Grün und schreien geradezu nach Aufmerksamkeit!


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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