Menü schließen




13.05.2026 | 05:00

Das sprechen die Quartalszahlen: Almonty wird zum Wolfram-Rückgrat des Westens – Unterstützung durch Bank of America und Lockheed Martin

  • Wolfram
  • Rüstungsindustrie
  • USA
  • Hightech
Bildquelle: KI

Ohne Kontrolle über kritische Mineralien keine Sicherheit und ökonomische Widerstandskraft. Auf diese einfache Gleichung lässt sich die aktuelle Situation der USA herunterbrechen. Wolfram, das Metall mit dem höchsten Schmelzpunkt aller Elemente und einer Dichte, die jener von Gold entspricht, steht im Zentrum dieser Entwicklung. Lange Zeit als Nischenmetall angesehen, ist Wolfram durch die geopolitischen Spannungen und den massiven Ausbau der Verteidigungskapazitäten zu einem strategischen Nadelöhr geworden. In vielen Anwendungen in Industrie, Rüstung und auch Hightech geht nichts ohne das besondere Schwermetall. In dieser Woche hat Almonty erstmals seit dem Produktionsstart der Riesen-Mine Sangdong in Südkorea Quartalszahlen veröffentlicht. Die neuen Fakten zeigen: Die Transformation zum profitablen Produzenten mit globaler Bedeutung ist abgeschlossen. Almonty kann jetzt weiter durchstarten.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 | TSX: AII , NASDAQ: ALM , ASX: AII , BANK AMERICA DL 0_01 | US0605051046 , LOCKHEED MARTIN DL 1 | US5398301094

Inhaltsverzeichnis:


    Almonty Industries und der Sprung in die Profitabilität

    Die jüngsten Quartalszahlen belegen, dass Almonty die Phase der kapitalintensiven Projektentwicklung hinter sich gelassen hat: Das Unternehmen verzeichnete im ersten Quartal 2026 eine deutliche Steigerung des operativen Cashflows auf 9,7 Mio. CAD und konnte die operative Marge durch Effizienzsteigerungen in den bestehenden Minen auf 31 % optimieren. Aufgrund des Hochlaufs von Sangdong, der noch nicht in den Quartalszahlen repräsentiert ist, dürften die kommenden Quartale sogar noch weitaus bessere Zahlen liefern. Auch die Kapitalausstattung des Unternehmens kann sich sehen lassen: „Mit Barmitteln in Höhe von 259,9 Mio. CAD und einem Betriebskapital von 169,5 Mio. CAD verfügen wir weiterhin über eine solide Kapitalausstattung, um unsere umfangreiche Entwicklungspipeline voranzutreiben“, so Interim-CFO Guillaume de Lamaziere in einer Unternehmensmeldung.

    Almonty profitiert inzwischen von der Skalierung seiner operativen Kapazitäten, insbesondere durch Fortschritte an der Panasqueira-Mine in Portugal und dem Produktionsstart des Vorzeigeprojekts Sangdong in Südkorea. Almonty hat im ersten Quartal 2026 seinen Cashflow deutlich gesteigert, was den Weg für weiteres Wachstum ebnet. Der Umzug in die USA hat sich dabei als genialer Schachzug erwiesen. Almonty ist nun endgültig im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ angekommen und profitiert unmittelbar von den Förderprogrammen der US-Regierung zur Sicherung kritischer Rohstoffe. Analysten renommierter Bankhäuser wie Bank of America und Oppenheimer weisen in diesen Tagen darauf hin, dass Almonty durch seine Präsenz in den USA einen bevorzugten Status bei staatlichen Vergabeentscheidungen genießt.

    Die strategische Allianz: Lockheed Martin und Bank of America

    Wie tief Almonty bereits in das US-Verteidigungsökosystem integriert ist, zeigt die enge Verbindung zu industriellen Schwergewichten und Finanzinstituten. Bei einer digitalen Veranstaltung der Bank of America am Mittwoch wird CEO Lewis Black erneut die Rolle von Almonty als Garant für die Versorgungssicherheit der USA mit dem Schlüsselrohstoff Wolfram unterstreichen. Die Bank of America hob in ihrem aktuellen Kommentar zu Almonty hervor, dass die Bewertung von Almonty das Potenzial der Sangdong-Mine – die nach ihrer Fertigstellung etwa 40 % der Wolfram-Versorgung außerhalb Chinas decken soll – noch nicht vollständig widerspiegelt.

    Für Endabnehmer wie Lockheed Martin ist ein verlässlicher Partner wie Almonty überlebenswichtig. Wolfram ist unersetzlich für die Panzerung von Fahrzeugen, die Fertigung von Turbinenkomponenten und vor allem für moderne Präzisionsmunition. Almonty dient als robustes Bindeglied in einer Lieferkette, die sich zunehmend von der Abhängigkeit von China löst. Da dies ab 2027 in den USA auch gesetzlich vorgeschrieben ist, führt kein Weg an Almonty vorbei. Die Tatsache, dass der einzige westliche Wolframproduzent, der 2025 und 2026 in nennenswertem Umfang neue Kapazitäten auf den Markt bringt, über langfristige Abnahmeverträge verfügt, die oft über Jahrzehnte laufen und keinen Preisdeckel nach oben haben, bietet sowohl dem Unternehmen als auch Kunden Planungssicherheit. Diese Verlässlichkeit sorgt gepaart mit hochgradigem Material und dem konfliktfreien und nachhaltigen Abbau für das einzigartige Profil von Almonty.

    Große Relative Stärke - die Aktie von Almonty kam bislang immer wieder zurück.

    Analystenkommentare: Fokus auf Unterbewertung und Wolfram-Superzyklus

    Die Analystenstimmen zur Ausgangslage des Unternehmens sind eindeutig: Die Kombination aus steigenden Wolframpreisen und sinkenden Produktionskosten bei Almonty schafft einen enormen Hebel. Die Bank of America betont, dass Wolfram derzeit einen ähnlichen Superzyklus durchläuft wie zuvor Lithium oder Uran, da die weltweiten Vorräte außerhalb Chinas begrenzt sind. Almonty kontrolliert die größten und hochwertigsten Vorkommen in der westlichen Welt, was dem Unternehmen eine fast monopolartige Stellung sichert. Besonders heben Analysten das Risikomanagement des Unternehmens hervor. Durch die Diversifizierung der Minenstandorte über verschiedene Kontinente hinweg hat Almonty ein robustes Portfolio aufgebaut. Die Experten der Bank of America sehen in der aktuellen Marktkapitalisierung daher ein erhebliches Aufwärtspotenzial, sobald die volle Produktionskapazität in Südkorea erreicht ist. Das neue Kursziel der Bank of America für die Almonty-Aktie liegt bei 23 USD.

    Fazit: Almonty als Gewinner der neuen US-Industriepolitik

    Almonty ist nicht nur ein Bergbauunternehmen, sondern einer der entscheidenden Akteure der neuen westlichen Industriepolitik. Der Umzug in die USA war der letzte Baustein, um von staatlichen Unterstützungen und der Nachfrage durch die US-Verteidigungsindustrie zu profitieren. Wer als Anleger auf die Souveränität kritischer Mineralien setzen möchte, findet in Almonty eine einzigartige Chance: Wolfram ist rar wie nie und Almonty ist der einzige relevante westliche Produzent, der Kapazitäten ausweitet. Hinzu kommt ausgewiesenes Know-how rund um das komplexe Element, das auch für Zukunftsbranchen wie Raumfahrt und Fusionsenergie essenziell ist. Nach eigenen Angaben betreibt Almonty in Portugal das modernste Wolfram-Labor der Welt.

    Almonty-CEO Lewis Black präsentiert kommende Woche online und kostenfrei beim IIF.

    Almonty dürfte nach Veröffentlichung der Quartalszahlen am Beginn einer langjährigen Wachstumsphase stehen, die durch Knappheit und eine explodierende Nachfrage aus dem High-Tech-Sektor gekennzeichnet ist. Das Unternehmen hat seine Hausaufgaben gemacht: Die Produktion läuft, die Finanzierung steht, und renommierte Kunden aus Verteidigung und Luftfahrt lechzen nach verlässlichen Lieferungen. In einer Welt, in der die Versorgung mit kritischen Rohstoffen über Sieg und Niederlage entscheidet, hält Almonty die Wolfram-Trumpfkarte in der Hand.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) derzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen hält bzw. halten und auf deren Kursentwicklungen spekulieren. Sie beabsichtigen insofern Aktien oder andere Finanzinstrumente der Unternehmen zu veräußern bzw. zu erwerben (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.
    Es besteht insofern ein konkreter Interessenkonflikt bei der Berichterstattung zu den Unternehmen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.
    Es besteht auch aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.
    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.inv3st.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Nico Popp vom 26.06.2026 | 05:00

    Dieses Investment-Szenario trägt Jahre: Wolfram-Gigant Almonty und der Bedarf von Hensoldt, Renk und Co.

    • Wolfram
    • Rüstungsindustrie
    • Lieferketten

    Zum 1. Januar 2027 greift das Einfuhrverbot des US-Verteidigungsministeriums für Wolframprodukte aus China, Russland, Nordkorea und dem Iran. Weil Wolfram als nahezu unersetzliches Element für Wehrtechnik, Halbleiter sowie Luft- und Raumfahrt gilt, sorgt dieses Verbot in der Industrie für großen Zeitdruck. Parallel verschärft auch die EU mit dem Critical Raw Materials Act (CRMA) die Anforderungen an die Rohstoffsouveränität. China verschärft die Lage mit Exportrestriktionen für Dual-Use-Materialien. Der globale Wolframmarkt rutscht dadurch in eine tiefe strukturelle Verknappung. Wo für Anleger Chancen lauern und bei welchen Unternehmen man aufpassen muss.

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 24.06.2026 | 04:00

    Rüstung und kritische Metalle mit neuen Kaufchancen! Rheinmetall, Renk, Almonty Industries und RTX im Fokus

    • Strategische Metalle
    • Rüstungsindustrie
    • Defense-Sektor
    • Kritische Rohstoffe
    • Luft- und Raumfahrt

    Nachschub-Probleme! US-Präsident Donald Trump hat führende Rüstungshersteller ins Weiße Haus bestellt, weil die Vereinigten Staaten von Amerika nach dem Einsatz im Iran-Krieg über zu niedrige Raketen- und Munitionsbestände besorgt sind, so berichtet das Wallstreet-Journal. Im Zentrum des Treffens steht die Frage, wie die Produktion schnell hochgefahren werden kann, um vor allem Patriot-Abfangraketen, Tomahawk-Marschflugkörper und andere kritische Munition rasch zu ersetzen. Zu den erwarteten Teilnehmern gehören unter anderem Lockheed Martin, RTX, Boeing, L3Harris, Northrop Grumman und Honeywell Aerospace. Die Konzerne haben grundsätzlich zugesagt, ihre Kapazitäten auszubauen, warten aber noch auf die nötige Finanzierung und verbindliche Vertragsabschlüsse. Genau daran hakt es derzeit: Die USA haben ein Schuldenproblem und ohne Haushaltsmittel bzw. eine Einigung im Kongress über Sonderetats können die geplanten Aufträge rechtlich nicht finalisiert werden. Trump drängt die Branche zugleich, auch freie Kapazitäten anderer Industrien, etwa von Autoherstellern, für die Waffenproduktion zu nutzen. Rüstung scheint alle anderen wichtigen Themen in den USA zu überdecken. Die Börse sieht das wohl anders! Wo liegen die Chancen für Investoren?

    Zum Kommentar

    Kommentar von Jens Castner vom 17.06.2026 | 05:30

    SpaceX fliegt, Almonty gräbt, PLS lehrt: drei Lektionen für rationale Anleger

    • SpaceX
    • Raumfahrt
    • Almonty Industries
    • Wolfram
    • Molybdän
    • Kritische Rohstoffe
    • PLS Group
    • Elektromobilität
    • Lithium
    • Börsenpsychologie

    Ein Börsengang, der die Welt elektrisiert. Ein Bergbaukonzern, den der Markt gerade falsch versteht. Und ein australischer Rohstoffriese, der Geduld mit Kursgewinnen belohnt. SpaceX, Almonty Industries und PLS sind auf den ersten Blick drei völlig verschiedene Geschichten – doch sie folgen derselben eisernen Börsenlogik: Wer dem Hype hinterherläuft, zahlt drauf. Wer antizyklisch denkt, gewinnt. Während die Wall Street über Billionenbewertungen diskutiert, liegen die eigentlichen Chancen tiefer in der Lieferkette: Bei Unternehmen, ohne die weder Raketen noch Batterien für die Elektromobilität denkbar wären.

    Zum Kommentar