Menü schließen




23.04.2026 | 05:20

Der Pennystock, der Bäcker und der Mehllieferant: HPQ Silicon, IBU-tec und AMG Critical Materials mischen den Batteriemarkt auf

  • Elektromobilität
  • Batterietechnologie
  • Wasserstoff
  • HPQ Silicon
  • IBU-tec
  • AMG Critical Materials
  • Drohnen
Bildquelle: Pixabay

Chinas Dominanz bei Batterien für Elektromobilität ist westlichen Politikern unheimlich. In Sonntagsreden versprechen sie regelmäßig, die Abhängigkeit von Peking zu verringern. Passiert ist bislang wenig. Doch langsam wendet sich das Blatt – wobei die Regierenden aber eher Statistenrollen einnehmen. Die handelnden Personen arbeiten für börsennotierte Unternehmen wie HPQ Silicon, IBU-tec und AMG Critical Materials. Wie das Trio Europas Batterieindustrie wettbewerbsfähig machen will.

Lesezeit: ca. 9 Min. | Autor: Jens Castner
ISIN: HPQ SILICON INC | CA40444L1031 | TSXV: HPQ , OTCQB: HPQFF , IBU-TEC ADV.MATER. INH.ON | DE000A0XYHT5 , AMG ADVANC.METAL.GR.EO-02 | NL0000888691

Inhaltsverzeichnis:


    HPQ Silicon: Mehr Power für professionelle Drohnen

    HPQ Silicon – nie gehört? Das könnte sich bald ändern. Ausgerechnet ein kanadischer Pennystock ist auf dem Weg zum Hoffnungsträger der europäischen Batterieindustrie. Hinter den Kulissen bastelt das Unternehmen mit seinem französischen Partner Novacium an nichts Geringerem als der Neuerfindung der Batterie-Anode. Soeben hat das kanadisch-französische Tandem den ersten Auftrag eines europäischen Herstellers von industriellen und militärischen Drohnen erhalten. Dabei geht es um Akkupacks der vierten Generation (GEN4-21700-Zellen), die auf Drohnenanwendungen mit hoher Ausdauer ausgelegt sind und eine Kapazität zwischen 10.000 und 13.400 Milliamperestunden (mAh) haben. Der aus Gründen der Vertraulichkeit nicht genannte Kunde hat zudem Angebote für Batterien angefordert, die eine noch höhere Kapazität von 15.000 bis 20.100 mAh liefern könnten. Schon die Untergrenze von 10.000 mAh gilt für Akkus des Formats 21700 (etwas größer als eine handelsübliche AA-Batterie) als Spitzenleistung, das Doppelte wäre absolute Weltklasse. Drohnen können bei gleichem Akkugewicht drei- bis viermal so lange in der Luft bleiben wie bisher.

    Um zu verstehen, was sich da gerade tut, muss man tief in eine Batterie hineinschauen. Bislang bestehen deren Anoden fast ausschließlich aus Graphit, das mittlerweile an physikalische Grenzen stößt. Das von HPQ mit einem patentierten Verfahren namens PUREVAP direkt aus Quarz gewonnene Silizium hingegen könnte theoretisch zehnmal mehr Energie speichern. Das Problem: Silizium gilt als wild. Beim Laden bläht es sich auf wie ein Hefekloß und zerstört die Batterie von innen. Hier kommen die Chemieprofessoren von Novacium ins Spiel. Das Startup mit Sitz in Lyon hat eine chemische Beschichtung entwickelt, die das Silizium von HPQ bändigt. Der erste Auftrag beweist, dass die neue Batteriegeneration inzwischen Marktreife erlangt hat. Für HPQ-Vorstandschef Bernard Tourillon ist es „der erste Schritt zur Kommerzialisierung der bisherigen Forschungsarbeit". Mit anderen Worten: Die Zeiten, in denen kaum nennenswerte Umsätze und hohe Verluste erwirtschaftet wurden, neigen sich dem Ende zu.

    Waste to Energy: Aus schwarzer Schlacke wird grüner Wasserstoff

    Die Forschungsallianz HPQ/Novacium hat darüber hinaus noch weitere Asse im Ärmel. Das zweite Standbein ist Wasserstoff. Novacium hat eine Technologie namens METAGENE entwickelt, bei der grüner Wasserstoff durch die Hydrolyse einer speziellen Silizium-Aluminium-Legierung erzeugt wird, ohne dass Strom oder eine komplexe Transportinfrastruktur vor Ort nötig sind. Man braucht keine Drucktanks und keine Pipelines. Das ist die perfekte Lösung für mobile Energie in abgelegenen Gebieten. Novacium hat daher einen prestigeträchtigen Partner gewonnen: das französische Verteidigungsministerium.

    Das Militär ist brennend an den Wasserstoff-Reaktoren interessiert, um Truppen im Feld lautlos und ohne logistischen Aufwand für Treibstoff mit Strom zu versorgen. Positiver Nebeneffekt: Auch schwarze Krätze, ein toxisches Abfallprodukt aus der Aluminiumproduktion – das englische Kürzel BAD für black aluminum dross spricht Bände –, kann mit einem von Novacium entwickelten Verfahren durch Einsatz chemischer Aktivatoren zur Herstellung von Wasserstoff verwendet werden. Übrig bleibt bei diesem W2E (Waste to Energy) genannten Prozess unschädliches Mineralgemisch, das beispielsweise als Zementzusatz in der Bauindustrie verwendet werden kann.

    Rückendeckung von Staat und Armee

    Auch die Hochleistungsbatterien werden von der französischen Armee für die Ausrüstung der Soldaten getestet. In Kanada agiert HPQ ebenfalls mit Unterstützung des Staats: Im September 2025 erhielt das Unternehmen mit Sitz in Montreal eine Zusage über 3 Mio. CAD an Fördergeldern. Die kanadische Regierung will eine zentrale Rolle bei der Versorgung der westlichen Welt mit kritischen Rohstoffen einnehmen und sieht in HPQ die Chance, die gesamte Wertschöpfungskette im Land zu halten. Denn neben den Anodenmaterialien hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit PyroGenesis Canada, einem weiteren Technologiepartner, einen Reaktor zur umweltfreundlichen Herstellung von pyrogener Kieselsäure – englisch: fumed silica – entwickelt. Das ist ein weißes, extrem leichtes Pulver, das in der Industrie fast überall als eine Art Super-Zusatzstoff gebraucht wird: in Farben, Reifen, Klebstoffen und sogar in Ketchup oder Zahnpasta. Bisher wird dazu hochreines Silizium-Metall mit Chlor zu Siliziumtetrachlorid umgewandelt und anschließend in einer Knallgasflamme verbrannt. Dieser Prozess verbraucht extrem viel Energie (100 bis 110 kWh pro kg) und erzeugt hochgiftiges Chlorwasserstoffgas als Nebenprodukt. Im Fumed Silica Reactor von HPQ hingegen wird Quarzsand in einem einzigen Schritt direkt in pyrogene Kieselsäure umgewandelt. Dabei entstehen keine giftigen Abfallprodukte und der Energieverbrauch sinkt gegenüber der herkömmlichen Methode um 85 bis 90 %.

    Durch die staatlichen Fördermittel und eine Privatplatzierung von 18 Mio. Aktien für weitere 3 Mio. CAD Anfang März sind zur Finanzierung der Forschungs- und Geschäftstätigkeit bis auf Weiteres keine größeren Kapitalmaßnahmen notwendig. Außerdem konnte das Unternehmen die Beteiligung an Novacium von 28,4 auf 36,8 % erhöhen, um die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Der Kurs hat auf die jüngsten Meldungen noch nicht reagiert und pendelt seit Jahresanfang um die Marke von 0,10 EUR (0,16 CAD). Bleibt die Frage, was das mit Elektromobilität zu tun hat? CEO Tourillon: „Wichtig ist erst einmal, ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, dass unsere Technologie funktioniert. Zu größeren Batterien ist es dann nur noch ein kleiner Schritt."

    IBU-tec Advanced Materials: Der Bäcker von Bitterfeld

    Der deutsche Mittelständler IBU-tec ist da schon einige Schritte weiter. Was am Standort Bitterfeld-Wolfen gerade entsteht, ist mehr als eine Fabrikhalle. Es ist der sichtbare Ausdruck des industriellen Aufbruchs ins Batteriezeitalter. Ein Anspruch, den Europa zwar oft formuliert, bislang jedoch kaum eingelöst hat. Zum Richtfest des neuen Sprühturms, in dem die benötigten Rohstoffe und Chemikalien aufbereitet werden, versammelten sich am Mittwoch vergangener Woche Gäste aus Politik und Industrie, allen voran Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU), der die Notwendigkeit einer unabhängigen europäischen Wertschöpfungskette für Batteriematerialien mehrfach betonte. Erklärtes Ziel der Politik ist es auch in Deutschland, die Abhängigkeit von China zumindest zu reduzieren. Selbst der unverzichtbare Rohstoff Lithium, der größtenteils aus Südamerika stammt, wird in der Regel zur Aufbereitung nach China verschifft, bevor er nach Europa gelangt. Je nachdem, um welche Bauteile von Batterien es geht, stammen bislang mindestens 80 % der Materialien aus China, bei Anoden sind es nach Worten von IBU-tec-Gründer Ulrich Weitz sogar (noch) bis zu 99 %. Im Unterschied zu HPQ konzentriert sich IBU-tec jedoch auf die Kathoden, die Weitz zufolge zwei Drittel der Wertschöpfung von Antriebsbatterien ausmachen – und bis zu 60 % der Herstellungskosten eines Elektrofahrzeugs.

    Am Stammsitz Weimar produziert das Unternehmen derzeit jährlich 3.300 t Lithium-Eisen-Phosphat (LFP), was zumindest für Fahrzeuge mit mittleren Reichweiten von 400 bis 500 km die kostengünstigere Lösung ist als die teurere Kombination aus Nickel, Mangan und Kobalt (NMC), die eher in der Oberklasse zum Einsatz kommt. Das bestätigt auch Stefan Wolf, der Geschäftsführer des Kompetenznetzwerks für Lithium-Ionen-Batterien (KLiB) in Berlin: Allein aus Gründen der Sicherheit und Langlebigkeit sei LFP „das dominierende Kathodenmaterial der Zukunft". Den Technologievorsprung der Chinesen sieht er nicht als entscheidend an: „Japan hatte im Automobilbereich auch mal 50 Jahre Rückstand auf Deutschland, trotzdem ist Toyota schon lange der größte Hersteller der Welt." Dank der Initiative von IBU-tec und der VW-Batterietochter PowerCo sieht er Deutschland auf dem Weg zum Powerhouse Europas.

    Strammes Wachstum im Batteriegeschäft

    Tatsächlich hat PowerCo entscheidenden Anteil daran, dass IBU-tec die neue Fabrikhalle realisieren konnte. Wenn sie ab 2028 unter Vollbetrieb läuft, wird sie weitere 15.000 t LFP pro Jahr liefern – im Drehrohrofen, was energiesparender und umweltfreundlicher ist als die Tunnelöfen der chinesischen Konkurrenz. Neben einer nicht näher bezifferten Beteiligung an der Finanzierung des Projekts hat sich PowerCo auch die Option auf die komplette Produktion von dann 18.300 t für zehn Jahre gesichert. Sollte wider Erwarten nicht alles abgerufen werden, steht es IBU-tec frei, auch andere Hersteller mit individuellen LFP-Mischungen zu beliefern. Bis 2030 soll das Batteriegeschäft von zuletzt 17,7 auf 85 bis 90 Mio. EUR wachsen und dann 70 % des Gesamtumsatzes von 120 bis 140 Mio. EUR ausmachen.

    Allerdings kostet die Transformation vom Spezialchemieanbieter zum Batterie-Powerhouse Geld und bindet Ressourcen. Nach einem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 erwartet Vorstandschef Jörg Leinenbach für 2026 einen Umsatzrückgang von 44 auf 38 bis 39 Mio. EUR und will auch keine Aussage dazu machen, ob wie im Vorjahr eine Dividende (0,12 EUR) bezahlt werden kann. Analysten erwarten für das Übergangsjahr 2026 sogar rote Zahlen und für 2027 ein niedriges Ergebnis je Aktie von 0,19 EUR. Den Konsensschätzungen zufolge wird voraussichtlich erst 2028 mit einem Gewinn von 0,49 EUR je Anteilsschein wieder eine hohe Profitabilität erreicht – aber selbst unter dieser Annahme ist die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von mehr als 30 kein klassisches Schnäppchen. Dem Kurs hat das keineswegs geschadet, im Gegenteil: Direkt nach dem Richtfest vollführte die Aktie vor Wochenfrist einen Sprung nach oben.

    AMG Critical Materials: Der Mehllieferant aus den Niederlanden

    Deutlich günstiger bewertet sind die Dividendenpapiere von AMG Critical Materials. Während IBU-tec im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen in der Rolle des Bäckers gesehen wird, sind die Niederländer so etwas wie der Mehllieferant. Die 100%-Tochter AMG Lithium hat 2024 in unmittelbarer Nähe zum IBU-tec-Backhaus die erste Lithiumraffinerie der EU eröffnet. Dort wird das Lithiumhydroxid produziert, das für die Herstellung von Batteriematerialien zwingend notwendig ist. Der Rohstoff stammt aus der konzerneigenen Mibra-Lithiummine in Brasilien und wird eben nicht nach China transportiert, sondern in Sachsen-Anhalt veredelt. Der vom österreichischen Industriemanager Heinz Schimmelbusch (von 1989 bis 1993 Vorstandschef der Metallgesellschaft) geführte Konzern hat aber auch noch andere für die Batterieindustrie unabdingbare Rohstoffe im Sortiment, etwa Graphit und Vanadium. Darüber hinaus baut die Technologiesparte Hochvakuumöfen, in denen beispielsweise Triebwerksteile für Flugzeuge geschmiedet werden. Auch „Schibu", wie der CEO in der Branche genannt wird, will die westliche Batterieindustrie unabhängiger von China machen, schon allein, weil die Hauptverwaltung von AMG Critical Materials nicht etwa in Amsterdam, sondern in Wayne im US-Bundesstaat Pennsylvania sitzt und die Trump-Regierung solche Pläne massiv unterstützt.

    Folgerichtig bilanziert der Konzern in USD. Zwar dürfte auch AMG in diesem Jahr laut Analystenschätzungen nur ein mageres Ergebnis von 1,73 USD je Aktie einfahren, das sich aber 2027 auf 3,41 USD nahezu verdoppeln soll. Das daraus abgeleitete KGV von etwa 13 macht das Papier im Zusammenspiel mit einem Börsenwert jenseits der Milliardengrenze zum Ruhepol der Branche, wobei Schwankungen der Rohstoffpreise durchaus für heftige Kursausschläge sorgen können. Auf Sicht von zehn Jahren schaffte es der Kurs in zwei Hochphasen über die Marke von 50 EUR, beide Male hing es danach bis auf 12 EUR bergab.

    Fazit: Ohne Chemie keine Batterie

    Ob der Bäcker und der Mehlproduzent in Bitterfeld bereits gemeinsam Teig anrühren, ist bislang ein wohlgehütetes Geheimnis. Allein wegen der räumlichen Nähe würde es Sinn machen. Fest steht: Die europäische Batterie-Wertschöpfungskette beginnt nicht in der Zellfertigung, sondern in der Chemie. Anleger haben hier drei Optionen: AMG Critical Materials als moderat gepreistes Basisinvestment, IBU-tec als höher bewerteten, aber dynamischeren Chemiekonzern im Wandel und HPQ Silicon als Newcomer mit dem Potenzial, die Branche zu revolutionieren. Im Vergleich des Trios weist der kanadische Pennystock allein wegen des niedrigen Kurses das größte Potenzial, aber auch das höchste Risiko auf. Denn obwohl in allen Geschäftsfeldern Multimilliardenmärkte adressiert werden, dürfte die Gewinnschwelle nach Einschätzung von Unternehmenslenker Tourillon kaum vor 2029 erreichbar sein. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, kann das Unternehmen auf die Unterstützung der kanadischen Regierung und des französischen Militärs bauen.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.inv3st.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Jens Castner

    Der gebürtige Nürnberger ist seit mehr als 30 Jahren im Finanzjournalismus und am Kapitalmarkt aktiv, zuletzt als Chefredakteur von Börse Online. Seit April 2026 ist er selbstständig tätig, um sich voll und ganz seiner großen Leidenschaft zu widmen: der Identifikation unterbewerteter Aktien, mit besonderem Fokus auf das Nebenwertesegment.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Armin Schulz vom 21.04.2026 | 05:20

    Kanadas Verteidigungsetat explodiert, Volatus Aerospace liefert – die letzte Chance vor der institutionellen Welle

    • Volatus Aerospace
    • Drohnen
    • Drohnenpilotenausbildung
    • Drohnenabwehr
    • Kanada
    • Verteidigungsetat
    • Rüstung
    • Rüstungsindustrie
    • Inspektionen

    Kanada baut seine Verteidigung um – und ein Unternehmen aus Ontario ist bereits mittendrin, statt nur zuzuschauen. Volatus Aerospace hat sich in kurzer Zeit vom kommerziellen Drohnenanbieter zu einer integrierten Plattform für Verteidigung, Industrie und Training entwickelt. Wer die aktuellen Zahlen durchsieht, findet spannende Details. Es gibt ein wachsendes Verteidigungsgeschäft, wiederkehrende Serviceerlöse und eine Bilanz, die weitere Expansion erlaubt. Die entscheidende Frage für Investoren ist nicht mehr, ob Volatus liefern kann, sondern wie schnell der Markt diese Geschichte begreift.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 20.04.2026 | 05:30

    Kupferrally: Wie BYD als Verbraucher leidet – und warum Power Metallic Mines und Freeport McMoRan jetzt abkassieren

    • BYD
    • Power Metallic Mines
    • Freeport McMoRan
    • Elektromobilität
    • Kupfer
    • Kupfernachfrage
    • Platin
    • Palladium
    • Gold
    • Silber
    • Nickel
    • NISK

    Die globale Energiewende, die E-Mobilität und der KI-Boom lassen die Kupfernachfrage explodieren. Gleichzeitig schrumpft das Angebot: alternde Minen, sinkende Erzgehalte und jahrelange Explorationszeiten für neue Lagerstätten. Diese Schere zwischen strukturell steigendem Bedarf und kaum ausbaubarer Förderung nährt die Debatte um einen Rohstoff-Superzyklus. Wer jetzt die richtigen Positionen aufbaut, könnte überproportional profitieren. Genau in diesem Spannungsfeld lohnt ein genauerer Blick auf drei Unternehmen: BYD, Power Metallic Mines und Freeport McMoRan.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 20.04.2026 | 05:15

    Vergessen Sie KI-Aktien: Rheinmetall, First Hydrogen und Volkswagen setzen auf unbemannte Systeme, um die Rendite zu steigern

    • Rheinmetall
    • First Hydrogen
    • Volkswagen
    • Drohnen
    • autonome Bodenfahrzeuge
    • Rüstung
    • Rüstungsindustrie
    • Roboterplattform
    • DaaS
    • SMR
    • Wasserstoff
    • autonomes Fahren
    • Stromspeicher

    Autonome Systeme erobern nicht länger nur das Militär – sie werden zum Treiber einer ganzen Wirtschaftswende. Von selbstfliegenden Drohnen bis zu intelligenten Bodenrobotern: Künstliche Intelligenz, sinkende Sensorkosten und neue Antriebe katapultieren unbemannte Technologien aus der Nische in den Massenmarkt. Investoren stehen vor einem strukturellen Wachstumstrend, vergleichbar mit der Elektromobilität oder dem Internet. Wer jetzt die richtigen Player identifiziert, könnte von der nächsten Innovationswelle überproportional profitieren. Drei Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren adressieren dieses Feld bereits mit konkreten Produkten: Rheinmetall, First Hydrogen und Volkswagen.

    Zum Kommentar