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23.01.2026 | 05:00

Der Kampf um Ressourcen wird im Datenraum entschieden: Wie Aspermont mit KI die Renditen von Rio Tinto, Alamos Gold und Co. wachsen lässt

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Bildquelle: KI

Es ist das größte Paradoxon der modernen Wirtschaft: Während die Nachfrage nach Kupfer, Lithium und Seltenen Erden durch Handelskriege und den unersättlichen Hunger der KI-Industrie explodiert, war es noch nie so schwer wie heute, eine neue Mine tatsächlich zu bauen. Die großen Bergbaukonzerne scheitern immer seltener an der Geologie, sondern zunehmend an der Bürokratie, Umweltauflagen und in entlegenen Regionen der Welt auch an geopolitischen Fallstricken. In diesem neuen Zeitalter, in dem eine rechtskräftige Genehmigung oft wertvoller ist als ein spektakuläres Bohrergebnis, wird validierte Information zur kritischsten Ressource des Rohstoff-Sektors. Analystenhäuser wie McKinsey und auch die Internationale Energieagentur (IEA) warnen vor einem massiven strukturellen Angebotsdefizit, da die Erschließung neuer Minen im Westen oft mehr als ein Jahrzehnt juristischen Tauziehens erfordert. Genau in diesem Spannungsfeld positioniert sich das australische Medien- und Tech-Unternehmen Aspermont als der entscheidende Problemlöser: Mit einem Datenschatz, der Jahrhunderte an Industriehistorie umfasst und einer neuen Allianz mit dem Branchenriesen Rio Tinto transformiert sich das Unternehmen vom Medienhaus zu einer Art „Google des Bergbaus“ – und bietet Anlegern eine Chance, die auf Intelligenz statt auf Glück setzt.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: ASPERMONT LTD | AU000000ASP3 , RIO TINTO LTD | AU000000RIO1 , ALAMOS GOLD (NEW) | CA0115321089

Inhaltsverzeichnis:


    Rio Tinto und der Zwang zur Innovation

    Wie ernst die Lage für die großen Produzenten ist, zeigt das Beispiel Rio Tinto exemplarisch. Der Bergbau-Titan spürt die Wucht der Regulatorik am härtesten, da Kapital allein keine Genehmigungen kaufen kann. Mit blockierten Projekten in den USA und Serbien ist Rio Tinto gezwungen, seine Strategie radikal anzupassen und technologisch neue Wege zu gehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Es reicht nicht mehr, zu wissen, wo das Erz liegt - man muss wissen, wo man es auch herausholen darf.

    Rio Tinto hat erkannt, dass die Antworten auf diese komplexen Fragen oft in unstrukturierten Datenmengen verborgen sind. Durch eine wegweisende Partnerschaft mit Aspermont nutzt der Konzern seit dem vergangenen Jahr dessen proprietäre Datenplattform, um historische geologische Daten und regionale Risikoprofile mittels KI neu zu bewerten. Für Rio Tinto ist das der Schlüssel, um in Vergessenheit geratene Projekte zu identifizieren und teure Fehltritte in instabilen Regionen frühzeitig zu vermeiden.

    Alamos Gold und der Wert der richtigen Jurisdiktion

    Warum Daten zu Jurisdiktionen heute wichtiger sind als reine Erzgrade, demonstriert Alamos Gold eindrucksvoll. Der Goldproduzent gilt als der operative Gewinner der Fokussierung auf „Safe Jurisdictions“. Durch eine disziplinierte Konzentration auf politisch stabile Regionen wie Kanada generiert Alamos Rekord-Cashflows und immunisiert sich gegen die geopolitischen Verwerfungen, die seine größeren Konkurrenten lähmen.

    Projekte wie Island Gold zeigen, dass der Markt einen signifikanten Aufschlag für Sicherheit zahlt, doch solche Juwelen zu finden, gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Hier schließt sich der Kreis zu Aspermont: Was Alamos durch jahrzehntelange Erfahrung intuitiv richtig macht, will Aspermont durch seine Datenplattform für den gesamten Markt systematisieren und durchsuchbar machen. Investoren erkennen zunehmend, dass der wahre Hebel nicht im Risiko, sondern in der Beseitigung von Informationsasymmetrie liegt.

    Volatile Seitwärtsbewegung - wann nimmt die Aktie von Aspermont Fahrt auf?

    Aspermonts KI-Transformation: Vom Archiv zur Vorhersage

    Aspermont sitzt auf einem Schatz, den kein Wettbewerber replizieren kann: Einem Archiv mit über 560 Jahren über alle Medienmarken kumulierter Markthistorie, aufgebaut durch führende Publikationen wie das Mining Journal. Das Unternehmen wandelt sich seit einiger Zeit radikal vom reinen Verlag zu einem Data-Intelligence-Provider, der diese gewaltigen Datenmengen mittels KI in werthaltige Signale für Investoren und Konzerne umwandelt. Das neue Geschäftsmodell zielt darauf ab, hochmargige B2B-Abonnements für diese Datenanalysen zu verkaufen, was die Qualität der Einnahmen massiv steigert.

    Die Analysten von GBC sehen in dieser Transformation einen massiven Werttreiber und stufen die Aktie in ihrem aktuellen Research mit „Kaufen“ ein. Aspermont profitiert doppelt: Zum einen von der steigenden Nachfrage nach Rohstoff-Informationen und zum anderen von der Skalierbarkeit digitaler Geschäftsmodelle, die typischerweise mit deutlich höheren Multiplikatoren bewertet werden als klassische Bergbaufirmen. Während Rio Tinto nach Kupfer gräbt, betreibt Aspermont „Data Mining“ im eigenen Archiv. Für Anleger ist die Aktie damit der ultimative „Hacke-und-Schaufel-Play“ im Informationszeitalter: Unabhängig davon, welcher Rohstoff gerade boomt, wird das Wissen darüber, wo und wie man ihn sicher fördern kann, immer seinen Preis haben.

    Aspermont-Aktie als Geheimtipp

    Die Aktie von Aspermont zog nach Verkündung der Zusammenarbeit mit Rio Tinto im Bereich KI im vergangenen August an und tendiert seitdem mit positiver Tendenz seitwärts. Der große Schub ist bislang ausgeblieben. Doch dürfte das auch daran liegen, dass Aspermont wie viele Titel aus Australien rein optisch ein Pennystock ist. Entscheidet sich das Unternehmen für eine Konsolidierung seiner Aktienanzahl, dürfte das dem Wert automatisch mehr Aufmerksamkeit bescheren. Operativ ist Aspermont längst auf einem guten Weg – nachdem man mit Rio Tino ein Dickschiff der Branche hat überzeugen können, erscheinen die verbliebenen operativen Risiken deutlich geringer. Die Aktie ist ein Geheimtipp.


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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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