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08.05.2026 | 04:00

Die große Wolfram-Frage: Defizite – Preisschübe – Nervosität! Almonty liefert Antworten

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Bildquelle: Pixabay

Knappheit, Preishysterie, Nervenflattern – wer bleibt ruhig am Markt für kritische Metalle? Almonty liefert die Antwort und seit einigen Wochen eine neue Quelle für das kritische Element Wolfram. In einem Umfeld, in dem geopolitische Brände und Lieferunsicherheiten die Rohstoffmärkte auf Trab halten und täglich neue Realitäten geschaffen werden, steigt die Frage nach alternativen Quellen kritischer Metalle. Die großen Aktienindizes spüren diese Nervosität, Kurse fahren Achterbahn, aber nach einer ausgeprägten Rally der letzten 24 Monate ist vieles auch nicht mehr günstig. Bei einer Verzehnfachung im Metallpreis ist es für Analysten ungleich schwieriger, für Produzenten ein faires Kursziel auszurufen. Ein interessanter Diskurs tut sich auf, Experten spitzen ihre Bleistifte, Investoren blicken auf Charts, welche bislang nur eine Richtung kennen: Nordwärts. Wir liefern ein paar Fakten.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 | TSX: AII , NASDAQ: ALM , ASX: AII

Inhaltsverzeichnis:


    Wolfram im Strukturbruch: Vom Industriemetall zum geopolitischen Engpass

    Mittlerweile hat es sich herumgesprochen! Der Wolframmarkt hat sich in den vergangenen 12–18 Monaten von einem zyklischen Industriemarkt zu einem strukturell verknappten geopolitischen Schlüsselmarkt verschoben. China kontrolliert nach gängigen Rohstoffanalysen weiterhin rund 80 % der globalen Primärproduktion sowie nahezu die gesamte nachgelagerte APT- und Veredelungskette. Studien internationaler Rohstoffinstitutionen wie dem British Geological Survey sowie Branchenanalysen großer Research-Häuser zeigen, dass sich diese Dominanz nicht nur verfestigt, sondern durch Exportquoten und Lizenzsysteme zuletzt weiter verschärft hat. Parallel dazu ist der Preis für handelbares Wolfram (APT Rotterdam) von etwa 300 bis 400 USD/MTU auf zeitweise über 3.000 USD/MTU gestiegen – eine Verzehnfachung in nur 18 Monaten, ein sehr kurzes Zeitfenster. Selbst konservative Research-Modelle wie die von Couloir Capital oder GBC arbeiten mittlerweile nicht mehr mit „Normalpreisen“, sondern mit strukturell höheren Gleichgewichtsbändern zwischen 1.500 und 2.500 USD/MTU. Das erscheint für eine mittelfristige Analyse der richtige Ansatz, da auch anzunehmen ist, dass perspektivisch neue Minen entstehen oder stillgelegte Liegenschaften reaktiviert werden. Doch selbst in optimistischer Erwartungshaltung dauert dies noch einige Jahre. Daher hat der Markt damit begonnen, Knappheit nicht mehr zyklisch, sondern permanent zu bepreisen.

    Nachfrageüberhang: Defense, High-Tech und keine industrielle Elastizität

    Die Nachfrageseite verstärkt diesen Effekt zusätzlich, da Wolfram in mehreren strategischen Wachstumsindustrien gleichzeitig eingesetzt wird. Laut Branchenstudien wächst die globale Nachfrage um etwa 3 bis 7 % per annum (CAGR), wobei einzelne Segmente deutlich darüber liegen. Besonders relevant ist der Rüstungssektor, der aufgrund steigender Munitions- und Panzerlegierungsbedarfe exorbitant anzieht, sowie die Halbleiterindustrie, in der Wolframhexafluorid (WF₆) ein kritisches Prozessgas darstellt. Hinzu kommt der klassische Werkzeug- und Hartmetallsektor, welcher weiterhin rund 60 % des Gesamtverbrauchs ausmacht und kaum substituierbar ist. Entscheidend ist dabei die bemerkenswert geringe Preiselastizität: Selbst starke Preisanstiege führen kaum zu Nachfrageausweichbewegungen, da physikalische Eigenschaften wie der extrem hohe Schmelzpunkt von 3.422 °C keine echten Ersatzstoffe zulassen. In Summe entsteht hier ein Markt, in dem Angebotsschocks direkt in Preisexplosionen übergehen. Eine Einbahnstraße!

    IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk im Gespräch mit CEO Lewis Black über die strategische Ausrichtung von Almonty Industries im laufenden Jahr. Hier geht´s zum Video.

    https://youtu.be/yKWEA8oMgKQ

    Almonty Industries: Produktionshebel in einem entkoppelten Versorgungssystem

    Laut mehreren Analystenreports – darunter Couloir Capital und GBC – zählt Sangdong zu den weltweit größten bekannten Wolframressourcen außerhalb der chinesischen Dominanzzone. Almonty zeigt mit dem Übergang vom Entwickler zum Produzenten eine entscheidende Zäsur: Während die Branche häufig noch in der Projektbewertung verharrt, beginnt bei Almonty bereits die operative Monetarisierung eines Hochpreisumfelds. In den aktuellen Preisregionen verschiebt sich die operative Logik dramatisch: Bei geschätzten Produktionskosten im niedrigen dreistelligen USD-Bereich pro MTU entsteht eine „Traum-Margenstruktur“, in der nahezu jeder zusätzliche Dollar direkt auf den Cashflow durchschlägt. Zusätzlich verstärkt Molybdän als mittelfristiges Nebenprodukt die Wirtschaftlichkeit, da bereits ein Anteil von 10 bis 15 % am Umsatzmix die Gesamtrentabilität signifikant stabilisieren kann und gleichzeitig durch gemeinsame Infrastruktur die Stückkosten um 5 bis 10 % reduziert werden.

    Spannend wird es auf dem kommenden 19. International Investment Forum. Hier wird CEO Lewis Black tiefer in die Marktstrukturen einsteigen. Wer ihm auf den letzten Konferenzen genau zugehört hat, ist seit 2024 investiert, als die Marktkapitalisierung noch bei 60 Mio. CAD angesiedelt war. Hier geht´s zur Anmeldung.

    Das technische Bild spricht Bände

    Der Almonty-Chart spricht Bände. Im gesamten Jahr 2025 wurde die Aktie massiv akkumuliert, da insbesondere Fondsmanager den Bereich kritischer Metalle abbilden mussten. Nun in 2026, folgt die operative Realität, die über Monate seitens des Unternehmens angekündigt wurde. Nach über 2.000 % Kursanstieg gab es zwei größere Gewinnmitnahmewellen im März und April, sie wurden vom Markt entsprechend verarbeitet. Dabei wurde die 100-Tage-Linie nie berührt, sie erreichte gestern einen Wert von 20,45 CAD. Der normalisierte Bollinger-Kanal bietet nach abgeschlossener Konsolidierung nun eine solide Schwankungsbreite zwischen 24,70 und 33,17 CAD. Mit Kursen von 28,60 CAD lag Almonty gestern genau in der Mitte dieses Aufwärtskanals. Technische Analysten bezeichnen diese Bewegung mit „Reverse to the Mean“. Üblicherweise startet nach dieser Nivellierung ein neuer Aufwärts-Move, wenn Momentum und Umsätze ansteigen. Zukaufen!

    Die Aktie von Almonty Industries hat bereits zwei Verlaufs-Höchststände markieren können. Im aktuellen Bollinger-Kanal zeichnet sich jetzt eine weitere Kursspitze an. Sie wird erreicht, wenn die obere Trendlinie bei ca. 33,20 CAD überwunden werden kann. Quelle: LSEG Refinitiv vom 07.05.2026

    Wer die Spielregeln hinter der Wolfram‑Knappheit versteht, wird die Aufwertung der Almonty‑Aktie in Richtung früherer Höchststände kaum mehr überraschend finden, zumal die Börsen nach der Entspannung im Nahen Osten wieder Fahrt aufnehmen und kritische Metalle erneut ins Rampenlicht rücken. Am Ende der Argumentationskette steht Almonty Industries mit seinem strategischen Sangdong‑Projekt in Südkorea nicht nur parat, sondern zunehmend im Mittelpunkt globaler Lieferkettenpannen. Hier werden Lösungen statt Lippenbekenntnisse offeriert, Investoren schätzen diese Verlässlichkeit immer mehr. Der nächste Schub steht vor der Tür!


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

    Was lange als obskures Nischenmetall galt, ist heute systemrelevant für Verteidigung, Chemie und Energie. Antimon macht Panzergeschosse härter, Kunststoffe feuerfest und Batterien leistungsfähiger. Doch China kontrolliert 70 % der Förderung und schränkt seine Exporte rigoros ein. Die Folge sind Preissprünge von über 400 % binnen 2 Jahren. Westliche Industrien drohen ohne unabhängige Quellen lahmgelegt zu werden. Das ist kein theoretisches Szenario, sondern akute Realität. Grund genug, genauer den Rüstungskonzern Rheinmetall, den kommenden Antimonproduzenten Antimony Resources und den Chemiekonzern BASF unter die Lupe zu nehmen.

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    • Rüstungsindustrie
    • kritische Rohstoffe
    • Halbleiter
    • Chipindustrie
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    Mitte 2026 könnte es eng werden für die Chipindustrie. Nicht wegen fehlender Fabriken, sondern wegen eines Gases, das kaum jemand kennt: Wolframhexafluorid (WF6). Japanische Zulieferer haben koreanische Halbleiterkonzerne vorgewarnt. Die eigenen Lager reichen nur noch bis in den Sommer. Nicht, weil die Welt am Ende ist. Sondern weil China den Hahn bei Wolfram immer weiter zudreht. Ein Unternehmen ist längst in Stellung gegangen, um die Lücke zu schließen: Almonty Industries. Wer in Wolfram investieren möchte, kommt um diesen strukturellen Lieferanten kaum herum.

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