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18.03.2026 | 04:45

200 % Kursexplosion: Der Kampf um die Vorherrschaft bei kritischen Metallen mit Antimony Resources

  • Kritische Metalle
  • Strategische Resourcen
  • Rüstungsindustrie
  • Defense-Sektor
  • HighTech
Bildquelle: pixabay.com

Kaum zu fassen, wie schnell sich Notstände bei kritischen Metallen in Kursgewinne verwandeln! Die Aktie von Antimony Resources (ATMY | CA0369271014) konnte sich binnen 3 Monaten von 0,33 EUR auf 1,00 EUR emporschwingen, ein glatter Verdreifacher! Der Hintergrund für diese Entwicklung dürfte in der Vielfalt geopolitischer Konflikte stecken, denn sie erfordern den Einsatz von viel Technik und Kriegsgerät. Hier steht der Rohstoff Antimon an vorderster Front der Beschaffungslisten. Denn neben allerlei Defense-Technologie wird das Metall auch in Rechenzentren benötigt. In den Server-Schränken sind kiloweise antimonhaltige, flammhemmende Kabelummantelungen zu finden. Auch die Solarindustrie setzt Natriumantimonat ein und komplexe Speziallegierungen profitieren von den Materialeigenschaften des schwer entflammbaren Elements. Wie geht es mit Antimony Resources weiter?

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014

Inhaltsverzeichnis:


    Antimon: Schon lange kein Nebenprodukt mehr

    Kaum offensichtlich, aber Antimon entwickelt sich zunehmend zu einem geopolitisch kritischen Metall. China kontrolliert seit Jahren über 60 % der weltweiten Förderung und beherrscht weite Teile der Verarbeitung, während Russland unter westlichen Sanktionen steht. Die Folge: Massive Abhängigkeiten für Nordamerika und Europa. Hinzu kommen steigende Preise, die nach der Einführung chinesischer Exportbeschränkungen Ende 2024 zeitweise auf fast 60.000 USD pro Tonne stiegen. HighTech-Industrien von der Verteidigung, KI-Rechenzentren bis hin zu Energie treiben die Nachfrage weiter nach oben, was Antimon auf vorderste Ränge in den Beschaffungslisten von industriellen Einkäufern macht. Ohne Antimon fehlt ein wichtiges Glied in der Wertschöpfungskette!

    Verteidigung und Industrie als beständige Nachfrage-Treiber

    Nach aktuellen Berechnungen fallen wegen der hohen Nachschubbedarfe rund 20 % des globalen Antimonverbrauchs mittlerweile auf militärische Anwendungen, darunter Munition, Lenkflugkörper und Luftverteidigungssysteme. Parallel wächst die Nachfrage aus zivilen Hochtechnologiemärkten: Rechenzentren benötigen antimonhaltige, flammhemmende Kabelummantelungen, die Solarindustrie setzt Natriumantimonat ein, und Speziallegierungen profitieren von den Materialeigenschaften. Die Kombination aus geopolitischem Druck, neuen Exportkontrollen und fehlender Primärproduktion außerhalb Asiens eröffnet für westliche Projekte erhebliche strategische Chancen.

    Bald Hill: Schlüsselprojekt für Nordamerika

    Mit dem Bald-Hill-Projekt in New Brunswick rückt Antimony Resources in den Mittelpunkt. Das Unternehmen hält eine 100%-Option auf das Areal und hat es zuletzt durch zusätzliche Claims erweitert. Bisherige Explorationsarbeiten zeigen hochgradige Mineralisierungen: Bohrungen lieferten unter anderem 9,6 m mit 2,38 % Sb und 2,3 m mit 6,79 % Sb. Die Hauptzone erstreckt sich über rund 700 m Länge und mindestens 400 m Tiefe. Das laufende 10.000-m-Bohrprogramm soll eine erste offizielle Ressourcenschätzung ermöglichen und die Grundlage für eine strategische nordamerikanische Antimonquelle legen. Die Arbeiten vor Ort laufen unter Hochdruck!

    Neue Entdeckungen mit großem Expansionspotenzial

    Die jüngsten Feldarbeiten förderten die Marcus-Zone westlich der Hauptlagerstätte zutage, eine massive Stibnit-Vererzung über mindestens 10 Meter. Auch südliche und zentrale Bereiche der Liegenschaft liefern weiterhin hochgradige Werte bis zu 8,47 % Sb.

    CEO James Atkinson betont, dass diese Funde auf ein deutlich größeres mineralisiertes System hindeuten, das sich weit über die bisher definierte Hauptzone hinaus erstrecken könnte. Hier im Interview mit IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk.

    https://youtu.be/6bjeA5Be2F0

    Fazit: Sehr gute Marktchancen eröffnet weiterhin eine griffige Investorenperspektive

    Mit rund 7 Mio. CAD Kapital ausgestattet, ist das Unternehmen finanziell für die Exploration der neuen Zonen gerüstet. Angesichts weiter eskalierender geopolitischer Konflikte steigt die Nachfrage nach „Missile-Grade“-Materialien dramatisch. Die bestehende Abhängigkeit von China zwingt westliche Staaten, Lieferketten in Nordamerika oder ähnliche Jurisdiktionen schnellstens aufzubauen. Sollten die Ergebnisse des Bald-Hill-Projekts die bisherigen Prognosen bestätigen, könnte das Unternehmen zu einem zentralen Anbieter kritischer Rohstoffe in Nordamerika werden. Derzeit agieren Investoren häufig reaktiv, da zahlreiche Unsicherheiten und schwer kalkulierbare Faktoren das Marktgeschehen prägen. Dennoch zeichnet sich ein klarer Trend zur Aufwertung seltener und strategisch relevanter Rohstoffe seit mehreren Monaten ab. Antimony Resources profitiert von dieser hohen Marktdynamik, die Aktie legte seit Jahresbeginn von 0,55 CAD auf gestern 1,44 CAD zu, zurückverfolgt bis April 2025 beträgt der Anstieg sogar rund 1.000 %. Dabei hat das Unternehmen sein Potenzial noch gar nicht vollständig ausgeschöpft, doch die zukünftige Entwicklungslinie ist deutlich erkennbar.

    Der Chart von Antimony Resources zeigt seit Jahresanfang 2026 eine dramatische Beschleunigung. Eine ähnliche Dynamik konnte zwischen 2024 und 2025 beim Wolfram-Produzenten Almonty festgestellt werden. Quelle: LSEG vom 17.03.2026

    Investoren mit Risikobereitschaft greifen weiter zu, denn niemand weiß, wo dieser Zug stoppen wird. Der Markt beginnt erst langsam, das strategische Potenzial wahrzunehmen. Anfang der Woche gab es technisch ein sogenanntes „Runaway-Gap“. Diese Formation definiert eine Preislücke, die in der Mitte eines starken Trends auftritt. Sie zeigt an, dass der Markt die Richtung des Trends weiterführt, ohne Rücksetzer oder Gegenbewegungen. Diese Lücke entsteht, wenn der Eröffnungspreis einer neuen Handelsperiode deutlich höher oder niedriger ist als der Schlusskurs der vorherigen Periode, ohne dass es dazwischen zu Handel gekommen ist. Aktuell bewegt sich die Aktie in Deutschland bei hohen Umsätzen zwischen 0,95 und 1,05 EUR, begleitet von beachtlichen Handelsvolumina. Wie heißt es so schön: „The trend is your friend!“


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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