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29.07.2026 | 05:00

Gutes Geld mit Nachhaltigkeit – bei SAP und Siemens Energy klingeln die Kassen – RE Royalties punktet mit 10 % Dividende

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Bildquelle: KI

Die Transformation hin zu sauberem Strom scheitert nicht am fehlenden Willen, sondern an den gewaltigen Hürden in der Praxis. Während der Vormarsch der künstlichen Intelligenz den Bedarf an grüner Energie befeuert, stoßen bestehende Stromnetze weltweit an ihre Grenzen. Zugleich kämpfen kleinere Projektentwickler in dieser Nische mit Fragen der Finanzierung und der Regulatorik, während Industriekonzerne ihre CO2-Bilanzen immer transparenter offenlegen müssen. Anleger, die von dieser komplexen Situation profitieren möchten, müssen die verschiedenen Akteure und ihre Herausforderungen kennen. Wir geben einen Überblick und stellen einen kaum beachteten Geheimtipp vor.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: RE ROYALTIES LTD | CA75527Q1081 | TSXV: RE , OTCQX: RROYF , SAP SE O.N. | DE0007164600 , SIEMENS ENERGY AG NA O.N. | DE000ENER6Y0

Inhaltsverzeichnis:


    SAP: Digitale Tools für mehr Erfolg im Konzern

    Der Walldorfer Softwaregigant SAP treibt die nachhaltige Transformation entschieden voran. Mit dem SAP Sustainability Control Tower liefern die Kurpfälzer eine zentrale Plattform, die Nachhaltigkeitsdaten direkt in operative Unternehmensprozesse einbindet. Die Anwendung läuft über die SAP Business Technology Platform und verknüpft Finanzkennzahlen nahtlos mit Treibhausgasemissionen nach den Vorgaben des GHG Protocol. Dieses Protokoll ist der weltweit wichtigste und am häufigsten genutzte Standard zur Messung, Bilanzierung und zum Management von Treibhausgasemissionen. Die Software ermöglicht eine stark automatisierte Berichterstattung nach den strengen europäischen Vorgaben. Integrierte Assistenten wie SAP Joule unterstützen Managementteams zudem bei der KI-gestützten Analyse strategischer Initiativen im Energiebereich. Zwar ist SAP kein Anbieter für regenerative Energie, profitiert mit seinen Lösungen aber von der grünen Transformation. Wiederkehrende SaaS-Erträge generieren planbare Cashflows – das gilt auch für Software rund um Nachhaltigkeit.

    Siemens Energy profitiert vom Umbau

    Einen völlig anderen Bereich der Wertschöpfung besetzt Siemens Energy, wo man nach jahrelangen Turbulenzen endlich das Ruder herumgerissen hat. Nach Problemen bei der Windkrafttochter Siemens Gamesa hebt das Segment Grid Technologies als Ertragsbringer das Konzernergebnis. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 kletterte der Auftragseingang auf 17,75 Mrd. EUR. Der gesamte Auftragsbestand erreichte mit 154 Mrd. EUR ein Rekordniveau. Infolge dieser Zahlen hob das Management seine Jahresprognose beim Umsatzwachstum auf 14 bis 16 % an und rechnet nun für 2026 vor Sondereffekten mit einer Ergebnismarge von 10 bis 12 %. Neben dem Boom bei Umspannwerken und Hochspannungsnetzen stützt sich der Aufschwung bei Siemens Energy auch auf den Boom rund um KI-Rechenzentren. Um die eigene Unabhängigkeit vom Mutterkonzern zu unterstreichen und Lizenzgebühren zu sparen, will Siemens Energy bald als Omterra firmieren.

    RE Royalties: Lizenzeinnahmen aus Öko-Projekten als Renditebringer

    Abseits der großen Konzerne aus Tech und Industrie besetzt RE Royalties eine innovative Nische. Der kanadische Projekt-Finanzierer überträgt das aus dem Rohstoffsektor bekannte Prinzip der Lizenzfinanzierung konsequent auf den Bereich der regenerativen Energie. Statt Anteile abzugeben, erhalten Projektbetreiber Barmittel, während sich RE Royalties im Gegenzug Bruttoerlöslizenzen über Laufzeiten von 15 bis 25 Jahren sichert. Da traditionelle Banken Projekte in der Größenordnung zwischen 10 und 30 Mio. USD oft vernachlässigen, stößt RE Royalties nach eigenen Angaben auf eine hohe Nachfrage seitens Projektbetreibern. Das bestehende Portfolio des Unternehmens umfasst bereits rund 135 Projekte aus den Bereichen Solar, Wind, Wasserkraft, Biogas und Energiespeicher in aller Welt. Die operativen Zahlen unterstreichen die Stärke des Modells: 2025 spülte das Geschäft einen Umsatz von 6,2 Mio. CAD in die Kassen, dem wegen des Asset-light-Modells überschaubare Kosten gegenüberstanden. Bei Neuprojekten peilt das Management von RE Royalties eine interne Verzinsung im zweistelligen Bereich an. Das zeigt: Das Geschäftsmodell funktioniert.

    Gute Eckdaten, aber kaum Dynamik - wann startet RE Royalties durch?

    RE Royalties setzt auf neue Partnerschaften oder ein mögliches Exit-Szenario

    Wie dynamisch das Modell in der Praxis skaliert, belegen Details aus vergangenen Transaktionen: Beim Jackson Center Solarprojekt im US-Bundesstaat Pennsylvania finanzierte man den Bau einer 27-MW-Solaranlage und sicherte sich im Gegenzug gestaffelte Lizenzzahlungen vom Bruttoerlös. Ein Geschäft mit Revolve Renewable Power sieht ein gesichertes Darlehen in Höhe von 8,0 Mio. USD für einen Windpark vor, das 12 % Zinsen sowie eine Bruttoerlöslizenz über 5 % bis 2046 bietet. Selbst auf den Malediven stellt RE Royalties eine Fazilität von 10 Mio. CAD für Solaranlagen bereit. Diese breite regionale Streuung ermöglicht Aktionären eine bislang stabile Dividendenrendite von rund 10 % – RE Royalties ist also nicht nur Wachstumswert, sondern liefert auch Argumente für vorsichtigere Investoren.

    Doch obwohl RE Royalties immer wieder auf seine umfassende Deal-Pipeline verweist, kommt die Bewertung des Unternehmens nicht so wirklich vom Fleck und liegt aktuell lediglich bei unter 20 Mio. CAD. Um den aus Sicht des Managements von RE Royalties bestehenden Bewertungsabschlag im Sinne der Anteilseigner aufzulösen, hat man PricewaterhouseCoopers für einen strategischen Überprüfungsprozess beauftragt, um Optionen wie Partnerschaften oder auch den Verkauf des Unternehmens zu evaluieren. In der Tat scheint RE Royalties mit seinem Knowhow und dem Track Record aus mehr als 100 Projekten eine vielversprechende Position innezuhaben. Ganz ohne Risiken ist das Geschäft allerdings nicht – rutschen Projektentwickler in die Insolvenz, drohen Einnahmeausfälle. Da die Nachfrage nach regenerativer Energie allerdings groß und RE Royalties mit seinem Asset-Light-Modell äußerst agil ist, sollten sich Anleger den Wert genau ansehen.

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    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Nico Popp

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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    Wenn Energiekonzerne wie Enel Solarparks kaufen und NextEra Energy seinen Bestand an Projekten für regenerative Energie ausbaut, zeigt das, worauf es diesen Konzernen wirklich ankommt: planbare Erträge aus erneuerbaren Anlagen sind gefragt wie nie. Das Geschäftsmodell von RE Royalties setzt genau hier an: Der Finanzier verdient an ähnlichen Anlagen mit, ohne diese zwingend in großem Stil selbst besitzen zu müssen. Um seine wachsende Projektpipeline zu finanzieren, prüft RE Royalties derzeit strategische Optionen bis hin zu einem Verkauf.

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    Extrem hohe Volatilität und das fast jeden Tag. Der Iran droht, damit fliegt Öl nach oben - Donald Trump träumt wieder öffentlich von schnellem Frieden, dann muss der Ölpreis wieder runter. Gestern war er aber bei knapp 107 USD in der Sorte Brent. Mit diesem Hin und Her werden Milliarden von USD in nicht öffentlichen Handelsabteilungen verdient, geprüft werden fragliche Börsenumsätze natürlich nur bei Otto-Normalverbraucher. Die Börse ist zu einem Spiegel dessen geworden, wie stark sich die Welt verändert hat. Alleinherrscher bestimmen die Blickrichtung und dominieren das Zusammenleben aller. Früher wurden Kriege wegen Glaubensdifferenzen und territorialen Ansprüchen geführt, heute dominieren klar die wirtschaftlichen Interessen, alles andere ist vorgeschoben. An einem hohen Ölpreis haben eben nur solche Nationen Interesse, welche nah an der Ölquelle sitzen. Komischerweise ist die USA in den letzten vier Jahren zur Nr. 1 der weltweiten Ölproduzenten vor Russland, Saudi-Arabien und Kanada aufgestiegen. Es gibt einige Aktien, die hier heiße Eisen im Feuer haben, wie z. B. der Luftfahrt- und Reisesektor. Wie immer geht es um ständig steigende Kosten. Für spekulative Anleger lohnt sich ein genauerer Blick auf einige Protagonisten.

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    Kommentar von Matthias Schomber vom 29.09.2026 | 06:55

    KI-Boom bei SAP, EU-Rückenwind für thyssenkrupp und spannende Charttechnik bei NU E Power!

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von NU E Power Corp.

    Künstliche Intelligenz, Schutzmaßnahmen der EU und interessante Chartmuster prägen die jüngsten Entwicklungen. SAP steht an der Schwelle zu einer potenziell historischen neuen Ära, angetrieben durch eine revolutionäre KI-Integration und ein florierendes Cloud-Geschäft, während die Aktie zudem ein „Golden Cross“ im Chart gebildet hat. Unterdessen atmet die Stahlindustrie im deutschen Ruhrgebiet auf, da neue, strenge EU-Importquoten dem margenstarken Spezialstahlbereich von thyssenkrupp Auftrieb verleihen. Die Aktie hat darauf mit einer Fortsetzung ihres Aufwärtstrends reagiert. Doch nicht nur die DAX-Schwergewichte ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Auch die Entwicklungen in Nordamerika sind bemerkenswert, da NU E Power Corp., ein Entwickler von Energieinfrastruktur, nach seiner unverbindlichen Absichtserklärung zur Übernahme einer 100-prozentigen Beteiligung am Hays-Projekt aktuelle Projektinformationen veröffentlicht. Auch die technischen Chartmuster des Unternehmens sind bemerkenswert. Wir werfen einen genaueren Blick auf die neuesten Entwicklungen bei diesen drei Unternehmen, einschließlich ihrer operativen Fortschritte, des Marktumfelds und der technischen Chartmuster.

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